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That  er  es  ja  für  den  Bruder.  Denn  unter  englischem  Schutze
hatten  die  griechischen  Minister  das  Königthum  entwürdigt  und
arbeiteten,  als  stupide  Werkzeuge  englischer  Selbstsucht,  am  Ruin
des  Landes.

Hier  in  Paris  hatte  König  Max  auch  Gelegenheit,  die
Ehre  der  bayrischen  Waffen  zu  vertreten.  Der  bekannte  Schriftsteller
  Thiers,  der  in  seiner  Geschichte  des  Consulats  und  des
Kaiserreichs  sich  arge  Lügen  über  das  bayrische  Heer  und  dessen
Führer  Wrede  erlaubt  hat,  erbat  sich  von  dem  Könige  die  Ehre
einer  Audienz.  Der  König  wies  ihn  ab.

Am  8.  Juni  empfahl  sich  der  Kaiser  Morgens  um  acht
ein  halb  Uhr  von  seinem  königlichen  Gaste.  Um  neun  Uhr
verließ  dieser  die  Tuilerien  und  Paris  mittels  Extrazug  auf  der
Eisenbahn  nach  Straßburg.  Hier  kam  er  um  sieben  ein  halb
Uhr  Abends  an,  von  den  Behörden  empfangen  und  überall
ehrfurchtsvoll  von  der  Bevölkerung  begrüßt.  In  Straßburg
ward  übernachtet.  Am  10.  Juni  Abends  acht  Uhr  zog  der
König  mit  der  Königin,  die  ihm  nach  Augsburg  entgegengeeilt
war,  in  die  Hauptstadt  München  ein  zur  Freude  der  Bevölkerung.
Sein  Aussehen  war  gesund.  Andern  Tags  wohnte  er  der  Fronleichnamsprozession
  bei  und  ward  auf  der  Rückfahrt  von  der
Kirche  von  dem  Volke  in  den  Straßen  mit  Beifallsrufen  be—
willkommt.

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