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nach  München  zurückreiste,  begab  sich  der  König  nach  Baden-Baden,
  traf  am  12.  Juni  Nachmittags  daselbst  ein  und  stieg
im  „Englischen  Hof“  ab.  Am  14.  Juni  kam  der  Prinz-Regent
von  Preußen,  am  15.  Juni  Abends  sieben  Uhr  Napoleon  III.
in  dem  bekannten  grauen  Kaiserrock.  Von  deutschen  Fürsten
waren  noch  auwesend:  die  Könige  von  Sachsen,  Würtemberg
und  Hannover;  die  Großherzoge  von  Baden,  Hessen-Darmstadt,
Sachsen-Weimar;  die  Herzoge  von  Koburg  und  Nassau.  Die
Besuche  bei  dem  Kaiser  der  Franzosen  und  seine  Gegenbesuche
geschahen  alle  in  Civilkleidern.  Was  zwischen  ihm  und  dem
Prinz-Regenten  verhandelt  wurde,  ist  natürlich  ein  Geheimniß.
Aber  die  Zusammenkunft  hatte  das  Resultat,  daß  sie  die  Besorgnisse
  eines  Krieges  mit  Frankreich  zerstreute,  eine  Annäherung
der  deutschen  Fürsten  unter  sich,  namentlich  mit  dem  preußischen
Regenten  bewirkte  und  die  Aussöhnung  Preußens  und  Oesterreichs
  förderte.  Der  Kaiser  der  Franzosen  versicherte  seine
Friedensliebe  und  die  deutschen  Fürsten  waren  in  der  Lage,
nicht  daran  zu  zweifeln.  Die  Berathungen  der  vier  Könige,
des  Großherzogs  von  Hessen  -Darmstadt  und  des  Herzogs  von
Nassau  gegenüber  dem  politischen  System  Preußens  und  seiner
Planetenstaaten  fanden  im  Hotel  des  Königs  von  Bayern  statt,
dem  die  Fürsten  und  das  Volk,  namentlich  aber  der  Kaiser
der  Franzosen  mit  schmeichelhafter  Auszeichnung  begegneten.
Nach  einer  gemeinsamen  Mahlzeit  aller  Souveräne  am  17.  Juni
auf  dem  großherzoglichen  Schlosse  war  Napoleon  Abends
abgereist.

König  Max  wurde  auf  der  Rückreise  in  Aschaffenburg,
Würzburg  und  Bamberg,  wo  er  am  29.  Juni  mit  der  Königin
zusammentraf,  mit  rührender  Freude  bewillkommt.  Dem  er
hatte  seinen  „Frieden  mit  dem  Volke“  gemacht  und  die  Minister
gewechselt.

Nachdem  er  von  Bamberg  aus  der  Jubiläumsfeier  zu