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den  Dom,  das  Museum,  das  Gieß-  und  Bohrhaus  und  die
städtischen  Armenanstalten.  Abends  setzte  er  die  Reise  nach
Hohenschwangau  fort.  Da  befand  sich  der  Hof.  Am
25.  November  hielt  er  den  festlichen  Einzug  in  die  Landeshauptstadt.


Sein  Leiden  zwang  ihn  bald  wieder  ein  milderes
Klima  zu  suchen.  Den  Münchner  Winter  konnte  er  nicht  mehr
ertragen.  So  ward  denn  am  22.  Jannuar  1862  die  Reise  nach
Nizza  angetreten,  wo  der  Winter  zum  Frühling  wird;  wo  die
Lorbeeren,  Myrthen  und  Rosen  das  ganze  Jahr  hindurch  blühen.
Der  König  reiste  als  Graf  von  Werdenfels,  kam,  durch  die
Schweiz  den  Weg  nehmend,  am  24.  Januar  Morgens  in  Genf
und  am  25.  Abends  in  Lyon  an.  Hier  wollte  er  des  kaiserlichen
  Publicisten,  Edmund  About,  „Gaêtana“  im  Theater  sehen,
konnte  aber  keinen  Platz  mehr  erhalten;  der  ganze  Saal  war
ausverkauft.  Unter  den  Sehenswürdigkeiten  in  Lyon  widmete
er  den  Kaibauten  besondere  Aufmerksamkeit.  Am  27.  kam  er
nach  Marseille,  wo  er  sich  nach  Nizza  einschiffte.  In  Toulon
wurde  Rast  gehalten  und  der  Kriegshafen  mit  dem,  was  dazu
gehört,  besichtigt;  das  Bagno  mit  seinen  von  der  menschlichen
Gesellschaft  ausgespieenen  Insassen  nicht  zu  vergessen.

In  Nizza  bewohnte  der  König  eine  gemiethete  Privat-Villa.
  Der  Kaiser  Napoleon  hatte  ihm  ein  Palais  zur  Verfügung
  gestellt,  welches  Anerbieten  höflichst  abgelehnt  wurde.
Auch  hatte  der  Raiser  die  Aufmerksamkeit  gehabt,  den  Zollbehörden
  die  Weisung  ertheilen  zu  lassen,  daß  sie  das  Gepäck  des
Königs  keinerlei  Formalitäten  unterwerfen  dürften.  Ferner  stellte
er  dem  Könige  ein  eigenes  Dampfschiff  zur  Verfügung.  Schönes
Wetter  war  in  Nizza  und  lockte  zu  Ausflügen  in  die  paradiesische
Umgebung.  Nach  dem  reizend  gelegenen  Mentone  begab  sich
der  König  und  wandelte  in  den  herrlichen  Palmenhainen  zu
Bordighera,  sah  den  berühmten  Garten  der  Villa  Morena

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