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Aber  in  Rom  übte  der  häufige  Witterungswechsel  einen
schlechten  Einfluß  auf  das  Kopfleiden  des  Königs.  Er  mußte
sogar  einige  Tage  das  Bett  hüten.  An  seinem  Geburtstage
fuhr  er  zuerst  wieder  aus.  Eine  Menge  von  Glückwünschenden
aus  allen  Ständen,  vornehmlich  Künstler,  fanden  sich  Morgens
in  der  Villa  Malta  ein.  Nachmittags  beging  er  in  einem  gewählten
  Gesellschaftskreise  sein  Geburtsfest  —  es  war  das  letzte
—  in  heiterer  Laune  auf  der  Villa  Mattei,  die  eine  so  herrliche
Aussicht  über  Rom  gewährt.  Abends  wohnte  er  einem  kleinen
Feste  mit  theatralischer  Vorstellung  in  einer  Privatgesellschaft
bei  und  verweilte  bis  gegen  Mitternacht,  so  wohl  gefiel  es  ihm.

Allmählig  besserte  sich  sein  Gesundheitszustand.  Da  brachte
der  elektrische  Draht  am  1.  Dezember  die  ehrfurchtsvollsten
Wünsche  der  bayrischen  Hauptstadt,  im  Namen  des  ganzen
Volkes,  der  Rönig  möge  bald  in  dessen  Mitte  zurückkehren:  als
die  feste  Stütze  der  nationalen  Sache,  welche  in  Schleswig-Holstein
  nach  dem  Abscheiden  des  Dänen-Königs  endlich  einmal
ausgetragen  werden  sollte.

„Ich  habe  Ihr  loyales  Telegramm  empfangen  —  antwortete
  der  König  telegraphisch  am  3.  Dezember  nach  München
  —  Ich  kehre  unverweilt  in  meine  treue  Hauptstadt
zurück,  obwohl  meine  Gesundheit  das  Gegentheil  wünschenswerth
  macht,  eingedenk  meiner  Regentenpflichten,  die
ich  stets  über  Alles  stellte.  Max.“

Und  zu  dem  Vertrauten  seiner  Jugend,  zu  dem  Freiherrn  von
Weudland,  äußerte  der  König  in  Rom:

„Mein  Volk  ahnt  nicht,  welches  Opfer  ich  ihm  bringe;
das  milde  Klima  Italiens  ist  mir  zur  Wiedererlangung
meiner  Gesundheit  unerläßlich;  ich  fühle  es,  daß  ich  größerer
Schonung  bedarf,  als  meine  Aerzte  glauben.“

Aber  er  reiste.  Er  brachte  das  Opfer,  Rom  am  8.  Dezember
  verlassend.  Nur  in  kleinen  Tagreisen  ging  er  zu  Lande

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