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ganzen“  —  der  Volksstimme  zugänglich,  wenn  sie  sich  unverfälscht
  und  kräftig  aussprach.  Wir  haben  den  Beleg  hiezu  in
der  Entlassung  des  Ministeriums  Pfordten-Reigersberg  schon
angeführt.  Wir  haben  aber  auch  constatirt,  daß  dies  vielfach
im  Sinne  eines  Opfers  geschehen  sei.  Denn
„schon  frühe  war  es  ihm  angelegen,  den  Geist  der
Zeit  zu  erforschen;  er  hielt  sich  ein  eigenes  Buch,  um
die  Erscheinungen  der  Zeit  darin  zu  verzeichnen  und  ihre
Richtung  zu  erfassen.  Er  erkannte  die  Krisis  und  wie  eine
neue  Zeit  hereinbreche  und  suchte  so  viel  an  ihm  lag,  die
Gegensätze  zu  versöhnen,  Zusammenstoß  zu  vermeiden,  das
Gute  der  alten  Zeit  vor  dem  Zerstörnngsdrange  zu  schützen,
das  Neue  gegen  die  alte  Verknöcherung  zu  hegen.  Diese
Anschauungen  bestimmten  seine  politische  Thätigkeit  und
erklären  sie.“)

Daß  wieder  eine  neue  Krisis  in  Deutschland  herannahe,
war  dem  König  außer  Zweifel,  und  daß  hiebei  auch  die  Selbständigkeit
  der  Mittelstaaten  werde  auf  die  Probe  gestellt  werdeir,
entging  ihm  ebenso  wenig.  Er  gedachte  das  Gefährliche  der
Krisis  dadurch  zu  mildern,  daß  er  den  Bayern  zunächst  ihr
Familienhaus  recht  freundlich  ausstatte,  auf  daß  dem  Einzelnen
die  Heimath  werth  sei  und  daß  Keiner,  wegen  Unbehaglichkeit
im  engeren  Gemeinwesen  hinausgedrängt  auf  den  weiten  Markt
der  Unzufriedenheit,  zum  Feind  der  Selbständigkeit  des  Heimath-Staates
  werde.  Staaten  von  hohlen,  rein  convenkionellen  Formen
  zerstört  jeder  größere  Sturm.

In  dieser  Erkenntniß  wendete  er  dem  Heere  die  größte
Aufmerksamkeit  zu  und  legte  ihm  eine  hohe  Bedeutung  bei.
So  heißt  es  in  einem  Original-Briefe  d.  d.  Neapel,  den
31.  März  1832:

1)  Aus  den  bereits  erwähnten  Mittheilungen,  die  uns  gemacht  worden  sind.

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