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ihren  guten  und  gemeinnützigen  Folgen  sein  werde,  wozu  Gott
seinen  Segen  geben  wolle.“  Mit  diesen  Worten  hat  er  die
Industrie-Ausstellung  am  15.  Juli  1854  eröffnet.  Freilich
sandte  Gott,  statt  „die  deutsche  Vereinigung“  zu  segnen,  die
Cholera.  Aber  in  den  Geschichtstafeln  der  deutschen  Kunst,  der
deutschen  Wissenschaft  steht  tief  eingegraben  als  der  glänzendeste
Name  unter  ihren  Beschützern:
König  Max  Ul.  von  Bayern.

Bierte  Abtheilung.
König  Max  II.  in  seinem  Privatleben.

Erstes  Kapitel.

Vorlral  des  Konigs.  —  tychosogisches.  —  Gegensahe.  —  Die  Abendgesellschallen

  im  grünen  Zimmer.  —  Hlammgaste.  —  Zurechlstellung  des

Vergleiche  mil  dem  TVotsdamer  Cabaliocollegium.  —  Das  Rauchen  ein  prrsonliches

  Opfer.  —  Die  Vahl  der  Derren  in  der  Amgebung  des  Konigs.  —

Geizig  mil  der  Zeil.  —  Ordnungsliebe.  —  Cagerordnung.  —  Der  Konig
und  die  Blumen.  —  Sein  Vinlergarten.  —  Puckiler.  Muskiau.

Zönig  Max  II.  war  ein  schöner  Mann,  groß,  schlank.

Die  Stirne  schön  gewölbt,  sehr  groß.  Die  Augenbraunen
markirt,  gedrängt,  regelmäßig.  Solche  Stirnen  sind  nur  zuverlässig
  klugen  und  männlich  reifen  Charakteren  eigen.  Aus
den  offenen,  hell  durchsichtigen  Augen  blickten  Geist  und  Delikatesse.
  Die  Nase  hatte  physiognomische  Größe.  Der  Mund
verkündete  die  im  Herzen  wohnende  Liebe.  Sein  Lächeln  war
natürlich,  huldreich,  lieblich,  nicht  grinsend  oder  gezwungen.

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