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gegeben,  und  so  hatte  er  denn  gerne  Schüler  jenes  hervorragenden
  Mannes  werden  und  in  dankbarster  Verehrung  nichts  versäumen
  wollen,  wodurch  dessen  Leistungen  mehr  und  mehr,  soweit
  sich  eben  das  Bedürfniß  dafür  zeigen  möchte,  Gemeingut
werden  könnten.  Mit  vollster  Liebe  und  Hingebung  nahm  er
aber  auch  in  sich  auf,  was  noch  von  anderer  Seite  her  für  die
Erreichung  jenes  hohen  Zieles  errungen  worden  war,  und
wollte  für  dessen  Ausbreitung  ebenfalls  mit  wahrhaft  königlicher
Großmuth  Sorge  tragen,  wie  deun  das  Erscheinen  der  Werke
des  tiefsinnigen  Franz  Baader  zumeist  durch  seine  hohe  Munificenz
  möglich  geworden.  Wie  es  ihm  selbst  eine  unaussprechliche
  Freude,  eine  wahre  Beseligung  gewährte,  die  christliche
Wahrheit  in  ihrem  Einklang  mit  den  Erscheinungen  in  Natur
und  Geschichte  zu  erfassen,  eines  wie  das  andere  gleichsam  mit
„einem  Blicke  zu  überschauen,  so  drängte  ihn  sein  edles,  liebevolles
  Gemüth,  alles  nur  Erdenkliche  aufzubieten,  daß  auch  Andere
  dieses  unbeschreiblichen  Glückes  theilhaftig  werden  möchten.

Wie  seine  tiefste  Neigung  dem  demüthigen  und  gläubigen
Sinnen  und  Forschen  über  die  Geheimnisse  des  Christenthums
galt,  so  war  es  ihm  auch  eine  wahre  Lust,  seinen  Geist  mit
Kenntnissen  aus  jenen  andern  Gebieten  menschlichen  Wissens
zu  bereichern,  und  ließ  er  llen  in  dieselben  einschlägigen  Bestrebungen
  die  sorglichste  Pflege  in  der  allergroßherzigsten  Weise
angedeihen.  Es  leitete  ihn  hiebei  die  bestimmte  Ueberzeugung,
daß  der  Glaube  an  die  ewigen  Wahrheiten  doch  nur  dann  in
reiner  und  schöner,  ganz  eigentlich  Gott  wohlgefälliger  Weise
sich  gestalten  könne,  wenu  ihm  auch  geistige  Cultur  zur  Seite
steht,  und  daß  eben  diese,  wenn  ihr  schon  an  sich  selbst  ein
gewisser  Werth  und  eine  gewisse  Würde  nicht  abgesprochen
werden  kann,  zugleich  die  nothwendige  Voraussetzung  der  Glückseligkeit
  der  Völker,  selbst  ihrer  materiellen  Wohlfahrt  bilde.
Sein  Volk  aber  liebte  Maximilian  II.  mit  einer  so  treuen

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