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ist.  Seine  Gesammt-Linienlänge  betrug  am  1.  Oktober  1862
bereits  277,,  Meilen,  die  Länge  der  Drahtleitungen  550,  Meilen,
  mit  einem  Baukosten=  Aufwand  von  siebenhundertneunundvierzigtausend
  fünfhundertvierundneunzig  Gulden.  Das  ganze
Netz  in  seiner  Vollendung  wird  409,  Meilen  Linien  mit
813,  Meilen  Drahtleitung  umffassen.

Für  Erwerbung  der  noch  in  Privathänden  gewesenen
Aktien  des  Ludwigs-Donau-Main-Kanals  wurden  eine
Million  sechshundertsiebenundfünfzigtausend  zweihundert  Gulden
verwendet.  Der  Kanal  ist  zwar  keine  Einnahmsquelle  für  den
Staat,  aber  eine  Ouelle  stets  zunehmenden  Wohlstandes  für  die
Bewohner  des  bayrischen  Waldes  wegen  des  Holz-Transportes.
Bevor  dieser  Kanal  erxistirte,  verfaulte  das  Holz,  welches  jetzt
als  Brett  nach  Holland  wandert,  auf  dem  Stamme.  Noch  vor
wenigen  Jahrzehnten  kostete  die  Klafter  höchstens  ein  und  zwei
Gulden,  während  sie  jetzt  mit  zehn  und  zwanzig  Gulden  bezahlt
  wird.

Die  Donau-Dampfschifffahrtsanstalt  wurde  durch  Vertrag
vom  5./7.  Juli  1862  um  viermalhunderttansend  Gulden  an  die
I.  österreichische  Donau-Dampfschifffahrtsgesellschaft  verkauft,
nachdem  sie  Geld  genug  verschlungen  hatte.  Dagegen  hat  der
Staat  die  Lindauer  -Dampfschifffahrtsanstalt  auf  dem  Bodensee
1862  käuflich  erworben,  indem  die  im  Privatbesitze  besindlichen
vierhundertundfünfzig  Aktien  mit  einhundertzweinndzwanzigtausend
sechshundertfünfundzwanzig  Gulden  eingelöst  wurden.  Der
Hafen  von  Lindau  ist  erweitert  und  mit  der  Südnordbahn
mittels  eines  gewaltigen,  zweitausend  Fuß  lang  durch  den  Bodensee
  gelegten  Dammes  verbunden  worden.  Ein  Leuchtthurm
ward  errichtet  und  ein  kolossaler  Löwe  steht  da  als  Grenzwächter.
Am  Hafen  selbst  aber  ist  das  eherne  Standbild  des  Königs
Max  II.  aufgestellt,  das  Halbig  modellirt  und  Miller  gegossen  hat.

Für  Förderung  industrieller  Zwecke  sind  gesetzlich  eine

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