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Datums,  doch  mit  mehrfachen  Ergänzungen  und  Zusätzen  bis  zur
letzten  Reise  des  Königs  nach  Rom.  Alles  in  genauer,  vom
Gesetze  gebotener  Form.  Auch  eine  Reihe  von  Briefen,  eigenhändig
  vom  Könige  zu  verschiedenen  Zeitabschnitten  geschrieben
und  an  den  Kronprinzen  gerichtet,  fand  sich  vor.  Sie  enthielten
großentheils  väterliche  Ermahnungen.

In  dem  Testament  des  Königs  Max  II.  kommt  eine  Stelle
vor,  die  „München  den  16.  Dezember  1851“  datirt  ist  und
das  kostbarste  Aktenstück  in  der  Geschichte  der  bayrischen  Fürsten
bildet:

„Ich  sage  Allen,  die  mir  Anhänglichkeit,  Liebe
und  Treue  bewiesen  haben,  meinen  innigsten,  wärmsten
  Dank;  ich  vergebe  vom  Grund  meiner  Seele
allen  Deujenigen,  bei  welchen  dieses  nicht  der  Fall
war,  die  mich  wissentlich  oder  unwissentlich  gekränkt.
Mögen  aber  auch  Alle  mir  vergeben,  die  sich  über  mich
zu  beklagen  haben,  ich  bitte  sie  von  Hexzen  um  Verzeihung.

Möge  der  Allmächtige  mein  theures,  braves,  herrliches
  Bayernvolk  auch  ferner  und  in  alle  Zukunft  in
seinen  heiligen  Schutz  nehmen,  seinen  reichsten,  besten
Segen  ihm  verleihen!  Ich  habe  es  von  Ingend  auf
tren  im  Herzen  getragen,  es  war  der  Gegenstand  meiner
  Arbeiten,  meiner  Sorgen,  meiner  Leiden  und
Freuden;  sein  Glück  war  das  meine.  Mein  ernstes,
eifriges  Streben  ist  es  und  wird  es  immer  sein,  meines
  Landes  materielle  und  geistige  Wohlfahrt  nach
allen  Kräften  zu  fördern  und  ihm  denjenigen  Rang
unter  den  Nationen  einzuräumen,  auf  welchen  es  durch
seine  Stellung  und  seine  alte  ruhmvolle  Geschichte  An-—

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