#cbccc####ie  deutsche  Sache  Ocbecbch##

und  Moldau,  aus  denen  später  Rumänien  entstand.
Und  auch  die  orientalische  Frage,  d.  h.  die  türkische
Herrschaft  in  Konstantinopel,  stand  auf  der  Tageoordnung.
  Lange  und  eingebend  wurde  auf  dem  Wiener
Kongreß  über  die  Wiederaufrichtung  des  zerteilten
Polens  gesprochen,  bie  schließlich  als  Ergebnis  eine  neue
hundertjährige  Teilung  sich  ergab.  Daß  auch  die  Verhältnisse
  der  skandinavischen  Länder  damals  berührt
worden  sind,  darf  ich  bei  Zhnen  als  bekannt  voraussetzen,
  brauche  es  aber  glücklicherweise  im  Zusammenhang
  der  Vorgeschichte  des  Krieges  nicht  zu  erwähnen.
Wichtig  aber  ist,  daß  es  schon  damals  die  belgische  Frage
gab,  denn  durch  den  Kongreß  wurden  Holland  und  Belgien
als  Königreich  der  Niederlande  vorübergebend  vereinigt.
  Auch  beschäftigte  den  Kongreß  die  Festlegung
der  Grenzen  zwischen  Frankreich  und  Deutschland  und
damit  das  Schicksal  sowohl  der  deutschen  wie  der  französischen
  Bevölkerung  im  Elsaß.  Da  außerdem  durch
den  Wiener  Kongreß  die  englischen  Besitzungen  von
Gibraltar,  Malta,  Kapland  und  Ceplon  bestätigt  wurden,
so  kann  man  die  Schlußakte  der  Wiener  Verhandlung
nicht  nur  als  grundlegend  für  die  europäische  Ländergestaltung,
  sondern  auch  im  gewissen  Sinne  vorbereitend
  für  die  Entwicklung  der  maritimen  Herrschaftsverhältnisse
  ansehen.

Oft  ist,  insbesondere  in  Deutschland,  aber  auch  sonst
in  der  weiten  Welt,  der  Wiener  Kongreß  hart  beurteilt
worden.  Wiraber,  die  wir  nach  dem  Weltkriege  einen  neuen
Frieden  werden  machen  müssen,  sind  geneigt,  mild  darüber
zu  denken,  daß  es  dem  Kongresse  nur  teilweise  gelungen