24  S##chcecho  Die  deutsche  Sache  Sch#chch#ch  eb

letzende  Kriegsziele  aufgestellt  werden,  wie  es  von
seiten  der  Entente  geschehen  ist.  Wenn  beispielsweise
von  der  Entente  die  Beseitigung  der  Türken  aus  Europa
gefordert  wird,  so  würden  wir  genötigt  sein,  bei  einer
Beantwortung  dieser  Forderung  nun  auch  unsererseits
die  Beseitigung  einer  der  englischen  Hilfeomächte  aus
dem  Erdteile  zu  verlangen.  Wenn  weiterhin  die  Mächte
der  Entente  an  Österreich-Ungarn  das  Ansinnen  stellen,
daß  die  Befreiung  der  dortigen  Nationalitäten  von
London  und  von  Petersburg  aus  ins  Werk  gesetzt  werden
soll,  so  ergibt  sich  nach  den  Regeln  der  Logik,  daß  wir
mun  wiederum  unsererseits  die  Befreiung  der  Zrländer
und  der  Finnen  als  unser  mitteleuropäisches  Kriegsziel
  ankündigen  müssen.  Auf  diese  Weise  aber  entfernen
  wir  uns  beiderseito  nur  immer  mehr  von  der
Möglichkeit  einer  Berständigung,  und  ich  habe  es  für
vorsichtig  und  weise  von  der  deutschen  Neichsregierung
angesehen,  daß  sie  dem  Vorbilde  der  Ententemächte  in
Aufstellung  derartiger  Forderungen  nicht  nachgefolgt  ist.

Meine  zweite  Antwort  aber  auf  die  Frage  nach
dem  deutschen  Friedensziel  heißt,  daß  die  Hauptpunkte
durch  den  deutschen  Reichskanzler  bereits  hinreichend
klar  bezeichnet  worden  sind.  Es  ist  erstens  die  Forderung
der  freien  Meere,  zweitens  die  Forderung  der  Wiederberstellung
  des  polnischen  Königsreiches  Warschau,
drittene  das  Berlangen  des  Schutzes  und  der  Sicherdeit
für  uns  und  unsere  Verbündeten  mit  Einschluß  der
Türken.  Dazu  kommt  die  Versicherung  des  Reichskanzlers,
  daß  er  nicht  an  eine  Annektion  von  Belgien
denke.  Diese  deutschen  Kriegsziele  sind  als  Anfang  der