Sccchco#ck  DHie  deutsche  Sache  5###häh  25

notwendigen  Besprechung  durchaus  hinreichend.  Auf
unserer  Seite  ist  der  Willen  zur  Friedensbesprechung
stets  vorbanden  gewesen  und  ist  es  noch  heute.  Die
Ablehnung  der  Friedensvorschläge  erfolgte  von  der
Seite  unserer  Gegner.

Damit  bin  ich  am  Ende  meiner  Aueführungen
angelangt.  Ich  habe  versucht,  Ihnen  die  Lage  der
deutschen  Politik  im  Krieg  kurz  darzustellen.  Von  wieviel
Opfern  und  Schmerzen  jede  Familie  umgeben  ist,
davon  brauche  ich  nicht  besonders  zu  reden.  Irgendwann
  muß  aber  die  große  Zerstörung  aufhören  und
der  Wahnsinn  des  europäischen  Krieges  ein  Ende
finden.  Wann  das  Ende  kommt,  hängt  nicht  von  uns
ab.  Wir  müssen  tapfer  und  aufrecht  bleiben,  solange
die  Gegner  uns  dazu  zwingen.  Das  ist  unser  Schicksal
und  unsere  Pflicht.  Die  großen  philosophischen  Denker,
die  unser  deutschees  Volk  gehabt  hat,  haben  uns  alle
gelehrt,  daß  wir  das  Unvermeidliche  und  Notwendige
mit  Freiwilligkeit  tun  müssen.  Die  Abhängigkeit  vom
Absoluten,  das  ist  vom  Zwang  der  Geschichte  und  der
Umwelt,  muß  als  sittliche  Aufgabe  und  Pflicht  begriffen
werden.  ODer  Krieg  ist  die  große  Probe,  ob  wir  diese
tiefe  moralische  Lehre  unserer  nationalen  Propheten  in
uns  aufgenommen  haben,  und  ich  glaube,  daß  man  sagen
kann,  daß  das  deutsche  Volk  im  Kriege  seiner  verstorbenen
Meister  und  Vorbilder  nicht  unwürdig  gewesen  ist.