Februar  1904.  51

werde,  welche  es  den  wuore  Vehörden  ernögliche  *  auf
russischem  Gebiet  zu  ergreifen.  Seine  Majestät  der  Kaiser  von
Hußiand?!  nimmt  persönlich  großes  WW  daran,  W  der  von

RAhilst  in  St  zur  untersuchung  Snp  werden  ktönne.  n
Erfüllung  oder  Versagung  dieses  Begehrens  wird  deshalb  nicht
ohne  Rückwirkung  auf  die  Empfindungen  bleiben,  welche  der  Kaiser

Alexander  der  deutschen  Politit  gegenüber  begt.  und  welche  durch

und  Erfolg  genftegt  Pachn  sin  Nach  der  Versaffung  Kußlande

find  die  persönlichen  Uberzeugungen  und  Eindrücke  des  Kaisers

maßgebend  für  die  Politik  unseres  großen  Nachbarreiches.  Unter
diesen  Umstäuden  ist  es  aus  politischen  Rüchsichten  wichtig  daß
die  Auslieferung  dennoch  Veringt  werden,  se  würde  das  Auswärtige

Amt  und  die  Diplomatie  die  Verantwortlichkeit  für  die  Rückwirkung

der  Versagung  auf  die  Beziehungen  des  Reiches  zu  Rußland  ablehnen

  müssen.
So  weit  Fürst  Bismarck.

Ich  füge  hinzu,  daß  von  uns  während  der  letzten  fünf  Jahre  nur
drei  russische  Revolutionäre  über  die  Grenze  ausgewiesen  worden  sind,
und  zwar  waren  dies  zweifellose  Anarchisten,  die  wir  selbst  nicht  behalten
  konnten,  und  deren  Ubernahme  wir  auch  anderen  Ländern  nicht
zumuten  konnten.  Außer  diesen  drei  notorischen  Anarchisten,  die  über
die  russische  Grenze  ausgewiesen  worden  sind,  sind  noch  eine  größere
Anzahl  politisch  verdächtiger  Personen  der  Ausweisung  als  lästige  Ausländer
  verfallen.  Aber  kein  einziger  dieser  politisch  Verdächtigen  ist  über
die  russische  Grenze  abgeschoben  worden.

Ich  erkläre  also,  daß  alles,  was  hier  vorgebracht  worden  ist  über

angebliche  Liebedieneret  der  deutschen  Behörden  gegenüber  russischen