Die  Karpathenschlacht.

Rafe  Sturm  auf  Geierschwingen
(eber  blut'gem  Codesringen!
Knirsebend  in  versteinten  C#legen,
Schneerstickten  dlaldgebegen,

Hoeh  auf  Kämmen,  tief  in  Gründen,
In  noch  eisdurchglasten  Schründen
UMüblt  die  Hchlacht.

Go  find  Bär  und  Mlolf  geblieben,
Die  mit  dunklen  Urwaldtrieben
Pier  zerrissen  ibre  Beute?

Eine  Sage  sind  sie  beute,

Graue  Schemen,  die  entweichen.
All  die  ungezählten  Leichen
Schlug  der  Menseh.

Seblug  sie  unter  Glut  und  Zebmerzen,

(Uild,  mit  wehem  Rächerberzen,
Denn  ibhn  rief  die  beil'ge  Not,
Vaterlandes  Machtgebot.

Helst  Kanonen  und  Daubitzen
Unter  Donner  ibm  und  Blitzen!
Hilf  ihm,  Gott!

fellenmauern  zu  erklimmen,
Seblammesbäche  zu  durchschwimmen,
Ceufelsdrähte  auszuroden!  —
Vorwärts  auf  Zerfetztem  Boden,

dlenn  im  Kampf  die  Stimmen  brechen,
Laß  die  Fäuste  Caten  Iprechen,

Gut  und  groß!

Tlenn  die  Hugen  blind  geworcen,
Starr  vom  ungebeuren  Morden,
Laß  die  Bände  tastend  sebn,

Bis  des  Feindes  Heere  stehn!

Bis  die  Slawen  Gneade  suchen
Oder  winselnd  ung  verfluchen!
Hilf  uns,  Gott!

Einmal  muß  das  Grause  enden,
Einmal  aus  allmächt'gen  Dänden
Mird  die  Caube  abgesandt,

Ueber  Klüfte,  Strom  und  Land,
Und  auf  blutgetränkte  Matten

Fällt  des  grünen  Oelzweigs  Schatten
Qla#psm  und  tief.

N

Jahresring  (1914.1915).

TAlenn  die  reifen  Hehren  fallen,
fällt  auch  junge  Blütenpracht.

All  die  wilde,  bunte  Schöndbeit
Stirbt  dabin,  eb  man's  gedacht.

Und  doch  darf  der  Mensch  nicht  klagen,

Zingt  sein  bobes  Erntelied,
Aläbrend  BHerbstnacht  Tränensehleier
(eber  öde  ÖStoppeln  Zziebt.

Deu  bestellt  er  seine  Krume.

Und  die  Ercie,  die  ihn  liebt,
Oeffnet  ibren  Schoß  dem  Segen,
Dalm  auf  Halm  sie  sobaffend  gibt.

dlieder  lachen  tausend  Blumen

Dun  aus  goldnem  Hebrenfeld,  —
Dur  die  blindgeweinten  Hugen

Sehn  nicht  mehr,  wie  schön  die  Wlelt.