Dier  Kriegslieder

von  Max  Kuck  (ÖRl.  Kriegslehauplatz  —  Mai  1015).

□CI
Freiwillige.
Doch  manche  zogen  aus  mit  feflen  Scbritten  Dart  wie  die  Hand  ward  ibres  Huges  Fragen,
Und  füblten  tief  im  Derzen  leises  EZittern,  lnd  gebritten  nun  an  ernster  Männer  Seite

Und  rissen  sich  von  Scehwestern  los  und  Müttern  Den  Kampf  für  ihre  Zukhunft  auszutragen.
Sie  standen  noch  nicht  in  des  ernsten  Lebens  (Mitten.  So  wurden  sie  zu  (Männern  in  dem  ernsten  Streite.

Der  Held.

Erst  wenn  du  losgerissen,  lenn  keiner  Deimat  (limpel
Vom  Heimgestad  enttäut,  Ffesselnd  dein  Derz  umfeblingt,
Huf  boben  Lebenswogen  Ind  kheines  Mindes  Lochken
Mit  eignem  Steuer  fährst,  —  Der  Heimat  Seufzer  bringt,  —
Glenn  deines  Huges  Suchen  TAlenn  du  dich  ganz  verloren
Das  eine  Ziel  erkennt,  In  deiner  Zeiten  Mlelt:

Und  allen  Stürmen  trotzend  Erst  dann  wird  auch  geboren
Die  fremde  Mlelle  trennt,  —  In  dir  —  der  HDeld.

Die  Schlacht.

Genual

Mlir  standen  fest,  dem  feinde  Crotz  zu  bieten.
Und  probten  unsers  Hrmes  Ktäblern  Qüten;
Gir  füblten  uns  im  Kampf  um  Siege  minnen,
Im  Siege  neues  Leben  in  uns  rinnen,  —
Und  ließen  Cod  um  unjser  Leben  spielen,
Daß,  ob  sie  auch  an  unserer  Zeite  fielen,

Sie  klagten  nicht,  dem  Vaterland  ibr  Leben,
Dem  HPeimatland  das  Letzte  binzugeben.

Daß  sie  dem  Cocde  alfo  sich  verweigernd

Des  Lebens  Inbalt  nun  zum  Höchsten  steigernd,.
And  zogen  neu  zu  Kampf  und  Streite

Cod  binter  ungs,  —  das  Leben  uns  zur  Geite.

Nun  da  ich  oft  dem  Cod  ins  Hug’  gesebaut,  Des  Lebens  Leid,  —  und  laß  mich  bauen
Gib,  daß  mir  noch  des  Lebens  Mittag  blaut.  Ein  Deim  auf  Jonn'igen  HPeimatsauen.

Dem  Kampferprobten  laß  der  Clünsebe  Ziel,  Genug!  —  entsehwinde  nun  Gehlirr  der  Mlaffen,
Des  Lebens  Lufst,  der  Liebe  beiters  Spiel.  Zum  Opfer  nicht,  zum  Leben  laß  mich  schaffen!