Mein  Pommerland.

(Tum  10.  Stistungsfeste  des  Kreigabends  zu  Greifenberg  1900.)

dlo  die  grünen  (  lälder  Cannenduft  durchziebt,
Zwischen  Doos  und  Stämmen  vot  die  Beide  blübt,
Blicht  des  Sees  Bläue  auf  zur  grünen  land:
Grüßt  in  Killer  Creue  mich  mein  Dommerland.

Und  ich  wandre  weiter,  offen  wird  das  Feld,
Berden  auf  den  Cristen,  Lerch'  am  Himmelszelt.
Saaten  blüb'n  und  weben  wogendes  Gerwand,
Hebrendüfte  sehweben  um  mein  Dommerland.

Grüner  Dom  der  Buchen,  winkst  du  mich  berein?
Zilbern  sebimmern  Zäulen,  goldgrün  Fensterlein.

Aleile  Glöckchen  Jpenden  Dufst  aus  Kelches  Rand,
Buchfink  mach  nicht  enden,  preist  mein  Dommerland.

Schilf  und  Röbricht  flüstern  leise  Melodein,
Robrspatz  singt  und  zwitsebert,  Kibitz  ruft  binein.
Aleltenfernes  Cönen,  doch  go  traut  bekannt;
Singst  es  deinen  Zöhnen,  du,  mein  Dommerland.

Breit  ber  strömst  du,  Oder;  Seelufst  webt  dich  an;
Fslaggen  siebst  du  flattern,  ragen  Mast  und  Raa’n.
Uerst  und  Belling  rüchen  PDanzer  an  den  Randi
Schwing  sie  auf  den  Rücken,  bin  zum  Dommerktrand.

Von  der  Düne  schau'  ich  in  die  weite  See;
Mellenschäfchen  blinken  auf  der  blauen  Höh'.
Mit  den  Möven  sehwinge,  Herz,  dich  auf  vom  Strand,
Mit  der  Brandung  singe  deinem  Dommerland.