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Texte,  Kästchen  für  den
insgesamt  135,05  Mk.  Die  Bilder  ruhen  beim
Kgl.  Landratsamt  in  Stargard  und  können  von
dort  unentgeltlich  —  gegen  Erstattung  der  Porto—
kosten  —  entliehen  werden.

Die  für  den  Herbst  1914  geplante  Heimatschutzausstellung
  mußte  mit  Nücksicht  auf  den  Krieg  aufgeschoben
  werden.  Am  7.  Juni  14  fand  unter  reger
  Beteiligung  ein  Ausflug  in  das  herrliche  Ihnatal
  bei  Jacobshagen  statt.

Der  Kassenbericht  zeigt  bei  einer  Einnahme  von
374,60  M.  und  einer  Ausgabe  von  358,98  M.  den
Bestand  von  20,62  M.  Nachdem  in  der  Vorstandswahl
  die  beiden  ausscheidenden  Vorstandsmitglieder
wiedergewählt  wurden,  schloß  der  Vorsitzende  den
geschäftlichen  Teil  der  Hauptversammlung  mit  Worten
  des  Dankes  für  das  rege  Interesse  und  die  Unterstützung,
  die  der  Ortsgruppe  von  allen  Seiten
entgegengebracht  worden  seien.

Der  unterhaltende  Teil  des  Abends  begann  mit
dem  Vortrag  des  vierhändigen  Klovierstückes  „Preziosa"
  von  C.  M.  v.  Weber.  Dann  folgte  das
wirkungsvolle  Lied,  Einzelgesang,  „Unseren  gefallenen
  Helden",  an  das  sich  das  gemeinsam  gefungene
  „Deutschland,  Deutschland  über  alles“  schloß.
Den  Hauptteil  des  Abends  füllte  ein  Lichtbildervortrag
  des  Vorsitzenden  über  „Naturschuctzparke  in
Deutschland  und  Oesterreich",  in  welchem  besonders
die  wirkungsvollen  farbenprächtigen  Bilder  aus  dem
Naturschutzpark  in  der  Lüneburger  Heide  lebhaftes
Interesse  weckten.

Stielow,  Rktr.,

Versand  usw.  betrugen

–

Freienwalde  i.  P.

Melssenthiner  Waldverein  zu  Stettin.

Ausflug  mit  genesenden  Kriegern.

Wie  schon  oft,  so  war  auch  am  letzten  Sonntag
Ziegencert  das  Ziel  einer  größeren  Zahl  unserer
verwundeten  Krieger.  Diesmal  war  es  der  Messenthiner
  Waldverein,  der  32  Krieger
hinausführte  und  ihnen  die  Schönheiten  unserer  engeren
  Heimat  zeigte.  Der  bis  auf  das  letzte  Plätzchen
  besetzte  Dampfer  „Hohenzollern“  landete  in
Ziegenort  vormittags  9  Uhr;  bereitstehende  Wagen,
  auch  Segel=  und  Ruderboote  sorgten  für
schnelle  Weiterfahrt  der  Teilnehmer  nach  dem  am
Haff  gelegenen  Schanzberg.  Schier  unerschöpflich
waren  die  vom  Waldverein  mitgebrachten  Lebensmittel;
  die  Krieger  bemühten  sich  —  wie  übrigens
auch  auf  dem  Rückweg  —  vergeblich,  hier  eine
merkbare  Lücke  zu  schlagen.  Nach  dem  auf  dem

Unser  HDommerland

Schanzberg  eingenommenen  gemeinsamen  Mittagessen
  wurde  der  nahegelegene  „Heidekrug“  aufgesucht.
  Frau  Förster  Lorenz,  die  Besitzerin  dieses
lauschigen  Waldwinkels,  hatte  für  eine  treffliche
Aufnahme  unserer  braven  Krieger  gesorgt.  Jeder
Krieger  fand  an  seinem  Platze  auf  der  im  Freien
unter  alten  Kiefern  und  Tannen  errichteten  Kafscetafel
  einen  Blumenstrauß  vor.  Der  Vorstand  des
Waldvereins  sorgte  auch  dafür,  daß  jeder  Krieger

Postkartengrüße  in  seine  Heimat  senden  konnte.
Große  Freude  rief  das  veranstaltete  Scheibenschießen
  hervor.  Den  ersten  Preis  errang  hierbei
ein  Kamerad,  der  zum  Schießen  nur  die  linke

Hand  gebrauchen  konnte.  Viel  zu  schnell  schlug  die
Stunde  des  Aufbruchs!  Auf  prächtigen  Wald=  und
Wiesenwegen  und  an  üppigen  Getreide=  und  Kartoffelseldern
  vorbei  wurde  der  Rückweg  nach  dem
Schanzberg  eingeschlagen,  und  von  da  die  „Rückreise“
  nach  Stettin  angetreten,  wo  man  abends
9¼  Uhr  ankam.  Eine  photographische  Aufnahme
der  Festteilnehmer  vom  Schanzberg  soll  ein  Erinnerungsblatt
  an  diesen  frohen  Tag  sein.  —  Die
Krieger  waren  voll  Lobes  und  Dankes,  einen  Tag
in  Gottes  freier  und  schöner  Natur  nach  einer  teilweise
  recht  langen  Lazarettzeit  wieder  einmal  verbracht
  zu  haben.  Mögen  Ausflüge  mit  unseren
braven  Verwundeten  recht  oft  stattfinden,  sie  bereiten
  auch  dem  Veranstalter  herzliche  Freude.

Carl  Küster,  Stettin.

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Inhalt.

sch  liebe  dich  von  Herzensgrund  97
Der  Horbische  Krieg  in  den  deutschen  ostlecgebieten  (u#nt
bis  1720)  in  duellen  dargestellt.  Von  Ludwig  Beyer,

Königl.  Seminarlehrer.  (Forts.)  ç  08
Dier  Kriegslieder  (Freiwlllige  —  Der  Held  —  die  Schlacht

—  Genug).  Von  Max  Kuck  (östl.  Kriegsschauplatz)  109
Der  Pommer  Ernst  Moritg  RHendt  und  der  gegenwärtige

Weltkrieg.  Von  Pastor  Steurich  110
Miein  Pommerland  ..113
Nus  Pommerns  Tagen  im  oreihigjährigen  Kriege.  Von

Pastor  Rietz.  .  .  ..114.
Min  Muddersprak.  Von  C.  Kamke.  115
Hus  einem  stillen  Winkel.  Von  Prof.  Dr.  Brunk  116
Die  Liebelose.  Von  Otto  Droß.  (Forts.)  119
Frühling.  Von  Curt  Bloedorn  ..  131
Der  Eingänger.  Von  Curt  Bloedorn.  132
Fommermorgen.  Von  Heinrich  Bandlow  134
Der  Osten.  Von  Otto  Weltzien.  138
Die  Stadt  Regenwalde  und  ihre  Kirche  140
Dat  söte  Länneken.  Von  Alfred  Biese  141
Dereinsberichte  .....  143

Verantwortlich  für  die  Redaktion:

Ludwig  Hamann.

Verlag:  Pommernverlag  Max  Mallin.

Druck:  F.  Hendeß,  G.  m.  b.  H.,  sämtlich  in  Stargard  i.  Pomm.