Mo  ist  der  Feldberr?  wo  der  bobe  Saal?
Der  Dämmrung  Schleier  sehweben  und  versch
  oimmen.

ist  rings  zu  sebn,  —  nur  graue  Felsenmasse,
und  dort  durch  Stein  und  Dichicht  seine  Straße

dlas  ist  denn  das?  das  sind  ja  Vogelstimmen  —  ach  langem  (lege  erst  ist  er  gehommen

Der  Kaufmann  siebt  sich  um,  sieht  seine  Pferce
um  sich  berum,  siebt  sich  auf  nackter  Srde

zu  einem  Dorf  und  dort  bat  er  vernommen,
daß  in  der  Gegend,  wo  er  beut  gerubt,

Alo  war  er  denn?  Fand  er  nicht  vor  dem  Sturm  einst  eine  wilde  Sehlacht  voll  Mord  und  Blut
in  einer  HPerberg  Schutz?  —  kein  Haus,  hein  Curm  gelseblagen  worden  .  .  .

vv—

Das  Gelpenst.

Ein  Baus  liegt  auerbalb  des  Dorfs  im  Moor.
§  ist  Hbend,  und  der  Käthner  Rebt  im  Cor.

Er  sieht,  wie  sich  in  tiefer  Hbendrub
die  Eb’ne  deckt  mit  roten  Dünsten  zu,

wie  sich  der  Rauch  der  fernen  BHütten  misebt
mit  Dämmerschatten  und  im  Grau  erliseht

Er  siebt  —  und  reibt  die  Bleinen  Hugen  klar,
sieht  wieder  bin,  —  das  ist  doch  sonderbarl  .  ..

Da  flackhert  etwas  rot  und  gelb,  ist  da,
ist  fort,  ist  fern,  dann  wieder  wie  ganz  nab.  —

Jetzt  flackhert's  wie  ein  muntres  Feuerlein,  —
jetzt  flimmert's  wie  ein  bunter  Ecelstein  —

Alas  ist  das?  .  ach,  ein  Irrlicht  —  was,  das
Moor?

die  Heide  brennt?  ..  behüt  uns  Gott  davor!  ..

AHch  niehts,  es  ist  ja  fort,  flacht  wieder  auf.  —
da  treibt's  ihn  plötzlich  bin  in  wildem  Lauf

Vor  seinen  Hugen  sehwimmt  der  irre  Schein,  —
Gestrüpp  peitseht  ihm  hart  ins  Gesicht  binein.

Und  näber  Rommt  er  —  und  mit  letzter  Kraft  —  —
Da  bebt  sich  etwas  Dunkles  grauenbast,  —

dran  lecht  die  Flamme,  züngelt  rings  umber  —
Mas  ist  das  für  ein  Kloben  sebwarz  und  schwer?

Gott  steh  mir  bei!  —  er  steht  vor  einem  Sarg
und  siebt  entsetzt  den  Toten,  den  er  barg  —

weiß  wie  Dapier  ein  wildes  Angesieht,
die  Dbospboraugen  grell  auf  ihn  gerieht'  —

Da  sehreit  er  auf  —  und  läuft  und  fliegt  zurück  —
und  wendet  einmal  nur  den  sebnellen  Blich  —

und  rasend  füllt  die  Eb'ne  sein  Gebrüll,
denn  binter  ihm  rennt  über  Moor  und  Müll

lautlos  der  Tote  .  .  Hus  dem  wüsten  Graus
taucht  endlich  wie  ein  Klotz  sein  dunkles  Daus

olgt's  ihm  auch  dort?  und  Rheuchend  ist  er  drin,  —
die  Cür  fällt  zu,  und  röchelnd  stürzt  er  bin  —  —

Um  Gott  —  da  sehlãägt  das  eine  Fenster  auf.  —
da  kommt's  auch  sehon  die  Qdland  berauf,  —

bebt  sich  —  und  drobend  steben  unverwandt
die  Pbosphoraugen  überm  Fensterrand.  —

Dann  pringt's  empor  und  schwingt  sich  in's
Gemach,  —
ein  Stöhnen  nur,  —  tiefstill  ist  es  danachb.

Das  Saus  liegt  rubig  in  der  Sommernacbt.
Die  Stunden  geb’'n.  Ein  Vogellied  erwacht.

Der  Schäfer  treibt  vorbei  im  MDorgenrot,  —
sieht's  Fenster  offen,  fand  den  Kätner  tot.

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