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brüderbach  aufwärts  folgend  nach  dem  Friesendenk—
stein,  sodann  dieselbe  Richtung  weiter  bis  zum

Wege,  der  von  Wussow  nach  Vogelsang  führt.  Hter

nimmt  der  Siebenbrüderbach  den  Springbach  auf.
Ein  einfacher  Steg  vermittelt  den  Uebergang  nach
dem  entgegengesetzten  Ufer.  Daß  diese  kleine  Brücke
nicht  gefahrlos  zu  überschreiten  ist,  mußte  ein  Teilnehmer
  erfahren;  das  Brett  hatte  nicht  die  richtige
Lage,  gab  nach  und  ein  kaltes  Bad  wäre  bald  die
Folge  gewesen.

Von  hier  aus  wurde  der  Weg  am  Rande  des
Springbaches  eingeschlagen.  Der  Spiekermannsweg
führt  durch  den  Warsower  Wald  zur  Quelle  —
4  Kilometer—.  Die  jetzige  Gestalt  der  Springbachquelle
  und  deren  Umgebung  ist  ein  Werk  des  Messenthiner
  Waldvereins;  wie  die  aufsgestellte  Tafel
besaat  am  13.  6.  1909  eingeweiht.  Oft  und  gern
wird  dieser  reizvolle  Wald  aufgesucht.
Waldschlos,  ebenso  in  Seidelsruh,  sind  Erfrischunasstellen
  gegeben.  Nach  kurzer  Rast  im
Waldschlos  ging  der  Weg  über  Vogelsang  weiter
zur  Herzogseiche  —  2  Kilometer  —.  Diesem  Vete—
ranen  des  Waldes,  der  bedenfliche  Spuren  der  Verwitterung
  aufweist,  wird  ein  Alter  von  700—800
Jahren  nachgesaat.  Auch  die  gegenfiberstehende
Zwillingseiche  ist  beachtenswert.  In  Fortsetzung
des  Weges  gelangt  der  Wanderer  nach  dem  Norsthause
  Hohenleese,  in  dessen  Nähe  prächtig  gewachsene
  Eichen  stehen;  sie  genieren  als  Naturdenkmel
Sehutz,  aleich  der  Herzoaseiche  und  der  #2willinoseiche.
  Unmittelbar  hinter  dem  Forsthause,  seitlich
des  henachharten  Gutsßofes  Hohenleese,  geniest  der
Wanderer  eine  schöne  Fernsicht.  Der  nordwesslich-Teil
  des  Kreises  Randow,  über  Nassenheide  und
Stalzenbura  hinmeag,  sowie  der  Wald  der  Oberförstereien
  Farkenmalde  und  Münelburg  fesseln  den
Rlick  Es  empfiehlt  sich,  die  kurze  Strecke  bis  zum
Maldrande  wieder  zurückzugeben:  eine  Tafel  weist
bter  die  Pichtung  „Zur  zweiten  Hobenleeser  Fern—
sieht".  [eßer  Pylitz  und  das  Navenwasser  hinweg
schmeist  das  Auge:  deutlich  ist  der  Leithalm  und
das  Saff  si  Pthar.  Die  Aufstellung  einer  Richtungstafel
  wöre  indes  sehr  erwünscht.

In  weiterer  Fmtseung  des  Meges.  durch  den
Lauhenwea.  ist  das  liehliche  Ledlitfelde  beld  er—
reicht  —  2¼  Gilameter  —.  Die  an  der  Havolle
dom  Malbnerein  arschaffone  Anpflanrina  ist  danr
dor  Aufscht  des  Saupflehrers  des  Ortes  in  bestem
Motum  Heariffen.  Zodlikfelde.  inwitfen  moiken
Kiefern=  und  Buchenwaldes  dgelegen,  ist  als  Som—
merfrische  sehr  belieht.  Non  hier  aus  vorfalaen  wir
den  Mon  am  KRande  des  Hahenleesor  Maldes  na-#
dem  Wessentbiner  Malde.  Ohne  Mühe  ist  bals  die
Molesschlucht  erreicht.  Der  Meg  gebt  durch  den
Nesoroöiner  Malh  der  VWal##eina  15.
6  1013  dvoflansten  Gaisereiche  —  214  Gilometer  —.
Gie  arfalate  eine  Öbsndranbische  Aufnahme.  Dise
inffisch  aelenene  Wuckenmüßle  —  1  Giloweter  —
ist  bald  erreicht.  Nach  2stündiger  Rast  erfolgte  der

Unser  Pommerland

Im  nahen,

Marsch  weiter  über  die  Scholwiner  Höhen,  durch
den  malerisch  schön  gelegenen  Ort  Scholwin  zum
Bahnhof  Kavelwisch  —  3  Kilometer  —.  Der  Zug
5,57  Uhr  abends  brachte  die  Teilnehmer  wieder
heimwärts.  Die  Einstellung  eines  besonderen  Wagens
  wurde  angenehm  empfunden;  der  Eisenbahnverwaltung
  sei  für  dies  Entgegenkommen  auch  an
dieser  Stelle  gedankt.
Carl  Küster,  Stettin.

r□—

Dommern-Bund,  Berlin-Steglitz-In
  einer  kürzlich  stattgehabten  Versammlung,
mit  der  das  Winterhalbiahr  begann,  wurde  eine
Ergänzung  des  Vorstandes  vorgenommen,  der  sich
nunmehr  wie  folgt  zusammensetzt:  Erich  Müller-Steglitz
  1.  Vorsitzender,  Dr.  Hans  Benzmann  stellv.
1.  Vorsitzender,  Paul  Bendlin,  z.  Zt.  im  Felde,
2.  Vorsitzender,  Pastor  G.  Laur,  stellv.  2.  Vorsitzender,
  A.  Homburg-Sydath  Schriftführerin,  Eleonore
  Kues  stellv.  Schriftfhrerin,  Geheimrat  Noffke,
Schatzmeister,  Bildhauer  Marlin  Meyer-Pyritz  Rechnungsprüfer:
  als  Beisitzer  wurden  gewählt:  L.  A.
Kues,  F.  Haushalter,  Katharina  Zitelmann,  Clara
v.  Sydom.  Die  bisher  in  Aussicht  genommenen
Veranstaltungen  sind  Ernst  Scherenberg  (tojähriger
Todestag),  Ernst  Moritz  Arndt,  Heinrich  Kruse
(100.  Geburtstag)  und  Henning  v.  Koß  (60.  Geburtstag)
  gewidmet.  Außerdem  wird  eine  Weihnachtsbescherung
  für  verwundete  pommersche  Krieger
  beabsichtigt.

Aus  der  zeil.
Das  Dommernlied  im  Felde.

Die  Anhänglichkeit  der  Pommern  an  ihrer  Heimat
  ist  sprichwörtlich  geworden.  Auch  im  Felde

hat  sich  wiederun  gezeigt,  daß  die  pommerschen
Feldgrauen  trotz  der  monatelangen  Abwesenheit
ihrer  Heimat  treu  geblieben  sind.  Die  Heimatsliebe

  drickt  sich  am  besten  im  Liede  aus.  In  der
Heimat  weiß  der  Pommer  sein  Heimatslied  wenig
zu  schätzen,  desto  mehr  liebt  er  sein  Heimatslied
„Wenn  in  stiller  Stunde  .  .“  in  der  Ferne.  Ganz
besonders  in  der  jetzigen  Kriegszeit  singt  es  der
Pommer  im  Felde  gerne,  wie  aus  nachstehender
Feldpostkarte  an  die  „G.  Z.“  hervorgeht:

Es  hat  sich  das  lebhafte  Bedürfnis  herausgestellt,
  daß  wir  das  Pommernlied  einmal  singen.
  Aber  bei  dem  vielen  Russisch,  Polnisch,
Jiddisch,  Französisch,  das  wir  haben  lernen  möüssen,
  ist  uns  leider  der  Tert  etwas  abhanden  gekommen.
  Können  Sie  uns  nicht  kostenlos  cinige,
sonst  wertlose  Liederhefte  von  Kommersen  usw.,