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„Der  goldene  Morgen“.

Die  Dichterin  schildert  in  dem  Buche  ihre  Ju—
gendzeit,  ihren  goldenen  Lebensmorgen.  So  schlicht,
so  klar  und  anschaulich  geschieht  das,  daß  einige
Kapitel,  wie  z.  B.  „Feuer!“,  verdienen,  in  sämtliche
  pommersche  Lesebücher  überzugehen.  Das  Buch
bildet  einen  Band  der  Scholz'schen  Jungmädchenbucher,
  kann  und  sollte  aber  auch  von  jedem  erwachsenen
  Pommern  gelesen  werden.

Pyl,  Dr.  Th.,
geboren  1826  zu  Greifswald.
„Heinrich  Rubenow  oder  die  Stiftung  der  Hochschulec
  zu  Greifswald“.
Vaterländisches  Schauspiel  in  5  Aufzügen.
Eine  Dramatisierung  ohne  dichterische  Werte.

N  el,  Ina,

geboren  1848  auf  Rügen.

„Stille  Schicksale“.

Ein  Bändchen  Novellen  (Kürschners  Bücherscha#s
No.  623).

„Nivellierarbeit  der  Zeit“.

Dem  Verlage  Alfred  Janssen  ist  das  literarische
Pommern  zu  großem  Danke  verpflichtet,  daß  er
diese  Novelle  von  Ina  Rex  in  seine  Hamburgische
Hausbibliothek  ausgenommen  hat.  Ja,  das  ist  wirklich
  echte  Heimatkunst;  scharfes  Beobachten  und  anschauliches
  Schildern,  das  virsteht  die  Verfasserin
misterhaft  —  und  das  Leben  und  Weben  der  weltabgeschiedenen
  „Poken“  um  die  Mitte  des  vorigen
Jahrhunderts  steht  zum  Greifen  deutlich  vor  uns.
Mögen  doch  beide  Bändchen  in  keiner  Bücherei
Pommerns  fehlen!

Nothenburg,  A.  v.,

geboren  1837.

„Die  Nähterin  von  Stettin“

Eine  Erzählung  aus  der  Zeit  der  Tränen
Wunder.

„Ferenand  getrü“.

und
Eine  Erzählung.

Schwarz,  Albert,

geboren  1859  zu  Wandhagen.

Er  ist  seit  1895  Schriftleiter  des  „Eekbom“.

Er  schrieb:

„Drag'knuppen".  Gesammelte  Gedichte  und  Geschichten
  in  plattdeutscher  Sprache.

Segebarth,  Johann,
geboren  1933  zu  Wiek  a.  Dars.
„De  Darßer  Smuggler“.  Eine
plattdeutscher  Mundart.
„Ut  de  Demokratentid“.  Erinnerungen  an  1848!
„De  irste  Seemannsreis'“  und
„Up  Kriegersfäut".  Zwei  plattdeutsche
lungen.

Erzählung  in

Erzäh-Anser

  Dommerland.

„Dat  Strafgericht".  Eine  poetische  Erzählung,

ebenfalls  in  Mundart.

Spielhagen,  Friedrich,
geboren  1829.
Spielhagen,  zwar  in  Magdeburg  geboren,  hat

durch  die  in  Stralsund  verlebte  Jugendzeit  vielen

seiner  Werke  einen  starken,  pommerschen  Einschlag
zu  geben  gewußt,  so  vor  allen  den  Romanen

„Was  will  das  werden?“

„Was  die  Schwalbe  sang“.

„Platt  Land“,  „Sonntagskind"“,  „Sturmflut“.
Aber  auch  in  den  anderen,  wie  z.  B.  in  „Problematische
  Naturen“  tritt  pommerscher  Adel  auf,  spielt
dieser  oder  jener  Teil  der  Handlung  auf  pommerschem
  Boden.  Nicht  vergessen  sei  die  wundersch#ne
Skrzze  „Auf  der  Düne“.

Kurz,  Spielhagen  kanm  einem  großen  Teil
seines  Schaffens  von  der  pommerschen  Heimatliteratur
  in  Beschlag  genommen  werden,  zumal  die
herrlichen  Naturschilderungen  von  Rügen,  der  pommerschen
  Küste  und  der  lieblich  blauen  See,  die
aber  auch  zur  Furie  werden  kann  („Sturmflut“),  die
Hauptstärke  der  Romane  Spielhagens  sind.

in

Steurich,  Emil,

geboren  1852  zu  Ladeburg.

„Sturmflut“.

„Swantewits  Fall“.

„Die  Sturmfluten  in  der  Ostsee."

„Die  Stralsunder“.

„Das  Verbrechen  auf  dem  Throne"“.

Letztere  Erzählung  behandelt  den  bekannien
Hans  Lange-Stoff,

Strecker,  Karl,
geboren  1862  zu  Dumadel.
„Der  Sang  von  Mönchgut“.

Sydow,  Clara  von,
geboren  1854  zu  Stettin.

Ihr  erstes  veröffentlichtes  Werk  sind  „Rügensche
Märchen“,  die  jetzt  in  der  Zeitschrift  Jung  Pommern
  aufs  neue  erscheinen,  um  im  kommenden  Jahre
als  ein  Heimatband  herausgegeben  zu  werden.

Ferner  erschienen:

„Was  macht  man  auf  Hohenstein?“  und
rette  Rickmann“.  (Zwei  Novellen.)

„Dasselbe  Lied“.  (Novelle.)

Von  den  übrigen  Novellen  und  Romanen  nennen
  wir  „Onkel  Malte“,  den  augenblicklich  Unser
Pemmerland  bringt.  Auch  sein  Erscheinen  in  Buchsorm
  steht  bevor.  Er  spielt  auf  pommerschem  Boden.


„Der  Ausweg“  ist  ein  Roman,  der  die  Lösung
der  sozialen  Frage  behandelt.  —

„Eksamkeiten".  (Noman.)

Ein  hochbedeutsames  Werk  voll
kunst!  Nicht  leichtflüssig,

D

„VOechter

  Heimat—
aber  doch  fesselnd!  Es