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66.

Militär-Aerzte  im  Allgemeinen.

.  der  ausgebildete  Plattfuss,  wenn  das  Uebel  einen  solchen  Grad  erreicht

  hat,  dass  das  Gehen  auf  dem  innern  Rande  des  Fusses
geschieht;

veraltete,  mit  krankhafter  Konstitution  zusammenhängende  und
auch  nach  einer  erlangten  Heilung  leicht  wieder  aufbrechende  Geschwüre,
  besonders  an  den  Füssen,  gewöhnlich  von  Krampfadern
umgeben,  mit  Verdiekung  und  Anschwellung  des  Zellgewebes  häufig
auch  mit  Knochenauftreibung  verbunden;

.  bedeutende,  nach  solchen  Geschwüren  an  den  Füssen  zurückgebliebene

  Narben,  die  leicht  und  oft  wieder  aufbrechen;

.  Narben,  welche  mit  dem  untergelegenen  Knochen  verwachsen  sind,

und  durch  ihre  Spannung  und  Zerrung  die  Funktion  des  betreffenden
Theils  hindern;

.  grosse  Krampfaderknoten,  die  einen  grossen  Theil  der  Füsse  und

Unterschenkel  einnehmen,  schmerzhaft  sind  und  bei  Anstrengungen
des  Körpers  aufzubrechen  drohen;

,  Mangel  eines  grossen  Zehen  oder  beider,  oder  Verlust  mehrerer  anderer

  Zehen;

.  abnormes  Hervorragen  eines  oder  beider  Fussballen,  bedingt  durch

sehr  schiefe,  nach  aussen  gerichtete  Stellung  der  grossen  Zehe  zu
ihrem  Mittelfussknochen;

.  bedeutende  Krümmung  eines  oder  mehrerer  Zehen,  oder  kreuzweises

Uebereinanderliegen  derselben;

.  Ueberzahl  der  Zehen  an  einem  oder  an  beiden  Füssen,  wegen  Nichtpassen

  der  Schuhe;

.  Knochenauswüchse  und  andere  Geschwülste  der  Zehen  von  dem  Umfange,

  dass  das  Tragen  der  Schuhe  verhindert  wird;

.  starke  und  übelriechende  Fussschweisse,  die  die  Füsse  wund

machen;

.  Pulsadergeschwülste;
.  Knochenfrass  oder  andere,  auf  allgemeiner  Dyskrasie  beruhende

krankhafte  Entartungen  der  Knochen;

.  Organische  Krankheiten  des  Herzens,  begleitet  von  Störungen  in  der

Respiration  und  im  Kreislauf  des  Blutes;  dadurch  bedingtes  chronisches
  Herzklopfen;

.  allgemeine  Skrophelkrankheit  mit  Drüsenanschwellungen  und  chronischer

  Verschwärung  einzelner  Theile;

.  die  vollkommen  ausgebildete,  im  äussern  Habitus  ausgeprägte  Anlage

  zur  Schwindsucht;

.  die  Lungenschwindsucht  (Tuberculosis  pulmonum);
.  eitriges  Exsudat  in  der  Brusthöhle;
.  ausgebreitetes  Lungenemphysem;

84.  Vereiterungen  und  Geschwüre  innerer  Organe,  erkannt  aus  den

pathognomonischen  Kennzeichen  und  aus  dem  Einflusse  dieser  Krankheiten
  auf  die  allgemeine  Körper-Konstitution;

.  Abzehrung;
.  unheilbare  Wassersucht,  chronische  Gelbsucht  mit  in  die  Augen  falenden,

  tief  begründeten  Leiden  der  Unterleibs-Eingeweide;

.  bösartige  Flechten  und  andere  eingewurzelte  Hautkrankheiten;
.  schwache  Brust,  durch  schmalen  Bau  derselben  begründet,  auch

wenn  sie  ohne  auffallende  Abmagerung  und  ohne  Neigung  zur  Lungensucht
  besteht;