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Militär-Aerzte  im  Allgemeinen.

.  stark  nach  seitwärts,  vor-  oder  rückwärts  gekrümmter  Rückgrat,

Steifheit  desselben  und  andere  Missbildungen  des  Brustkastens;

.  chronische  Engbrüstigkeit;
.  stinkender  Athem,  in  Folge  einer  wirklich  vorhandenen  unheilbaren

Lungenkrankheit;
periodischer  Bluthusten,  Biutbrechen  oder  Blutharnen,  welches
auf  chronischen  Leiden  der  Urinwerkzeuge  beruht;

.  Fistelschäden  an  der  Brust  oder  am  Unterleibe,  wenn  sie  bis  in

die  Höhle  selbst  dringen;

.  verwachsenes,  ganz  missgestaltetes  Becken;
.  grosse  und  solche  Brüche  (Hernien)  am  Unterleibe,  die  wegen

Verwachsung  nicht  zurückgebracht  werden  können  oder  sich  durch
ein  Bruchband  schwer  oder  gar  nicht  zurückhalten  lassen;

.  überhaupt  alle  Leisten-  und  Schenkelbrüche  (Hernien),  wenn  sie

auch  noch  durch  ein  Bruchband  zurückgehalten  werden  können,
sowie  in  sehr  ausgesprochenem  Grade  vorhandene  anatomische
Anlage  zu  Brüchen,  insbesondere  aber  zum  Leistenbruch,  durch
erwiesene  abnorme  Erweiterung  des  äussern  und  innern  Leistenringes
  und  des  Leistenkanals  ;

.  grosse  Wasserbrüche  (Hydrocele);
.  skirrhöse  Entartung  des  Hodens  und  Samenstranges  (Fleischbruch,

Sarcocele);

);
.  Krampfaderbrüche  (Cirsocele),  wenn  sie  ss  und  schmerzhaft

sind  und  in  aufrechter  Stellung  sehr  anlaufen;

.  Mastdarmfistel  und  widernatürlicher  After;
.  habituell  gewordener  Vorfall  des  Mastdarms  und  Unvermögen,  den

Koth  zu  halten;

.  bedeutende  Hämorrhoidalknoten,  besonders  mit  periodischem  starken

  Blutverluste  oder  Verschwärung  verbunden;

.  beschwerliches  und  unwillkürliches  Harnlassen;
‚  Steinbeschwerden;
.  Verengerungen  und  Verletzungen  in  der  Harnröhre,  Anschwellung

und  Verhärtung  der  Vorsteherdrüse,  unheilbare  Urinfisteln;

.  die  zu  weit  nach  hinten  stattfindende  Oeffnung  der  Harnröhre  (Hypospadie),

  sowie  der  entgegengeseszte  Zustand  (Epispadie),  wobei
das  Uriniren  nicht  auf  die  bei  Männern  gewöhnliche  Weise  geschehen
  kann;

.  Verlust  einer  grössern  Gliedmasse;
.  bedeutende  Krümmung,  Verlängerung  oder  Verkürzung  der  Gliedmassen,

  Schwinden  und  Lähmung  derselben;

.  Steifheit  oder  Unbrauchbarkeit  der  grössern  Gelenke  in  Folge  von

Narben,  Kontrakturen,  Gliedschwamm,  Auftreibung  der  Gelenkköpfe,
  Verwachsung  derselben,  Konkretionen  innerhalb  der  Artikulation,
  Gelenkwassersucht,  veraltete  Luxationen;

bedeutende  Auftreibungen  und  die  Bewegung  störende  Verunstaltungen
  der  Knochen,  es  mögen  solche  aus  innern  Ursachen  entstanden,
  oder  ala  Folge  von  schlecht  geheilten  Knochenbrüchen
vorhanden  sein;

eine  solche  erwiesene  Erschlaffung  der  Bänder  eines  oder  des  andern
  Gelenkes,  dass  schon  aus  gewöhnlichen  Bewegungen  hin  und
wieder  Verrenkung  erfolgt;

Ueberbeine  auf  den  Gelenken,  wenn  sie  gross  und  mit  den  sehnigen