786  B.  Dispensir-Anstalten.

Pfannen  von  Kupfer  &amp;  3,  1,  ?/a  Quart,  je  1  für  grössere  und  mittlere  Lazarethe.
Pflastermesser  von  Eisen,  je  1  für  grössere  und  mittlere  Lazarethe.
Pillenmaschinen  und  Pilleamörser.  Siehe  Dampfkoch-Apparate  ad  9,
Pulverkapsela,  hörnerne,  reap.  12,  8,  4  für  grössere,  mittlere  und  kleinere
are

RBoagentiongläser  und  Holszgestell  dasu,  und  zwar  12  hans  fr
diejenigen  Dispensir-Anstalten,  bei  welchen  Militär-Pharmaceuten  fungiren.
Chefs  des  Militär-Medicinal-Wesens  vom  4.  December  1360,  9.  März  und  5.  Yen  Tier.
Erlasse  des  Milit.-Oekon.-Departem.  vom  28.  Märs  1801.

Receptirlöffel  von  Eisen,  mit  Löffel  auf  beiden  Enden,  resp.  4,  9,  1  für  grössere,
mittlere  und  kleinere  Lazarethe.
„Beseptirscheoren  von  Eisen,  2,  1,  1  resp.  für  grössere,  mittlere  und  kleinere

rethe.

und  die  Bindfadenbüchse  an  an  werden,  zu  welchem  Ende  Kühe,  messingene
Haken  eingeschroben  sind.  Die  Tarirwasge  ruht  auf  einem  Kasten,  in  welchem  sich
die  Gerichte  befinden.  In  dem  Tische  selbst  ist  eine  Reihe  von  Schubkasten  angebracht,
n  93  grössere  zum  Aufbewahren  der  Ordinationsbücher  und  sonstiger  Rechnungspapiere,
  sowie  zu  den  Schreibmaterialien  gebraucht  werden,  von  den  fibrigen  aber
2  zu  den  Kapseln  und  Signaturen,  1  au  den  Spatelu  und  Löffeln  etc.  und  I  zu  P
pfen  bestimmt  sind.  Unter  den  Kasten  befinden  sich,  wie  die  Zeichnung,  ergiebh,  G  groone
offene  Räume,  wovon  dio  beiden  mittleren  grossen  sum  Aufbewahren  der  verschiedenen
Mörser,  Pfannen  etc.  und  zwar  der  obere  zum  Aufstellen  der  reinen,  der  untere  zum
Aufstellen  der  zu  reinigenden  Gegenstände  dieser  Art  benutzt  werden  können.  In  den
4  kleineren  Räumen,  ru  beiden  Seiten,  werden  Mixturgläser,  Kruken  etc.  aufgestellt,
ne  ei  der  Receptur  gleich  bei  der  Hand  zu  haben.  (Vergl.  auch  „Repositorien
von  Holz“
Receptirwaagen,  hörnerne,  zur  !/s  Unze  (6  Zoll  Balken,  3  Zoll  Hornschaalen  In
den  neuen  Dispensir-Anstalten),  resp.  2,1,1  für  grössere,  mittlere  und  kleine  Lazarethe.
Repositorien  von  Holz,  je  1  für  grössere  und  mittlere  Lazarethe.  —  Die  Dimensionen
  der  Bepositorien  für  grössere  und  mittlere  Lazareihe  ergeben  sich  aus  den,
der  Instruktion  beigegebenen  Zeichnungen,  wonach  die  Anschaffungen  zu  bewirken  sind,
wenn  die  zur  Etabli  der  Apotheken  in  den  Lazarethen  ausers  en  Lokalien
rücksichtlich  der  Höhe,  ge  und  Tiefe  keine  Modifikation  erheischen.  Nach  der  Instruktion
  „hat  jedes  Repositoriom,  aus  Holz  und  braun  gebeizt,  4  Reiben  Kasten,  su
welchen  lackirte  Blechschilder  (die  neuen  Dispensir-Anatalten  haben  Porcellanschilder)
geliefert  werden,  woraus  von  selbst  hervorgeht,  welche  Gegenstände  zur  Aufbewahrung
in  diesen  Kasten  bestimmt  sind.  Von  den  oberen  kleinen  Kasten  bleiben  einige,  rechts
und  links,  ohne  Vorschrift  als  Reservokasten.  Es  versteht  sich  von  selbst,  dass
Vorheften  der  Schilder  vor  die  Kasten,  die  alphabetische  Ordnung  beobachtet  er
und  dass  die  grossen  Kasten  der  unteren  Reibe  zu  denjenigen  Gegenständen  hestimmt
sind,  von  denen  die  grössten  Quantitliten  vorräthig  gehalten  werden.  Für  jede  Gattung
der  Kasten,  nach  ihrer  Grösse,  wird  ein  eigenes  Alphabet  beobachtet.  In  dem,  über
den  Kasten  befindlichen  Aufsatz  sind  rechts  und  links  auf  jeder  Seite  zwei  verschiembare
  Spinden.  Die  oberen  grösseren  auf  jeder  Seite  sind  bestimmt,  einige
ala  Infundirbüchsen,  Mensurirgiäser,  Glastrichter  etc.,  sowie  Vorräthe  von  Flüssigkeiten,
Pulver  etc.  aufzunehmen,  welche  in  dem  betreffenden  Standgefäase  nicht  Pistz  finden
können,  such  das  eine  oder  andere  Mittel  hineinzustellen,  wozu  kein  Stan:
geben  ist.  Allenfalls  kann  auch  eins  dieser  Spinden  zur  Aufbewahrung  derjenigen
andagen  benutzt  werden,  welebe  nicht  in  andere  disponible  Kasten  untergebracht
worden  können.  Von  den  kleineren  Spinden  auf  jeder  Seite  ist  eins  su  den  Giften,
das  andere  zu  den  narkotisohen  Mitteln  und  zur  Aufnahme  der  hierzu  besonders  vorhandenen
  Mörser,  Löffel  und  Weageschaalen  bestimmt.  Der  kleine  Kasten  im  Bpinde,
rechter  Hand,  soll  zu  herb.  Digitalis  (s.  unten)  benutzt  werden.  Der  mittlere  Raum
zwischen  diesen  Spinden  gewährt  die  Repositorien  su  den  Standgefässen  von  Banitätsgeschirr
  und  Glas.  Damit  diese  Repositorien  nicht  zu  viel  Tiefe  erhalten,  springt  di
hintere  Wand  dieses  Raumes  bedeutend  vor.  In  das  Repositorium  unmittelbar  über  den
Kasten  kommen  die  Giofässe  von  Banitätsgeschirt,  die  grossen  in  die  Mitte,  die  kleineren
zu  beiden  Seiten.  Ueber  diese  Gefässe  werden  die  ssen  Glässer  zu  den  Flässigkeiten,
  und  in  die  3  obersten  Reihen  die  Pulvergläser  gestellt.  (Dies  “gilt  Fear  blos
als  Audontung,  uud  ist  ein  etwaiges  anderes  Arrangement
dem  Apothekergeschüft  vorstehenden  oberen  Militärarztes  überlassen.)  Die  Die  Flöhe  It  “©