Kreuzzug  gegen  die  Slaven.

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sucht  der  Deutschen  unter  einander  kam  dann  als  ein  nicht  weniger
verhängnißvolles  Hinverniß  die  nationale  Spannung,  welche  Deutsche
  und  Dänen  entfremvete.  Ja,  so  weit  ging  die  Misstimmung
zwischen  den  beiden  Völkern,  daß  damals  die  Rede  gehen  und  geglaubt
werden  konnte,  einige  ver  deutschen  Fürsten  hätten  sich  durch  große
Geldgeschenke  bestechen  lassen  und  die  Dänen  absichtlich  gänzlichem
Verderben  preisgegeben,  während  sie  ihnen  hätten  helfen  können..)
  Auch  war  die  zeitweilige  Versöhnung  der  bisher  durch  wilden
  Bürgerkrieg  in  zwei  feindliche  Parteien  getheilten  Dänen  doch
nur  eine  sehr  äußerliche:  die  einander  bisher  schroff  gegenüberstehenden
  Schoninger  und  Jüten  konnten  jetzt  unmöglich  auf  einmal  in

wirklicher  Eintracht  gegen  die  Slaven  kämpfen.

So  konnte  es  denn

geschehen,  daß,  als  die  den  Slaven  verbündeten  Rugier  unerwartet
heransegelten  und  die  Dänen  im  Rücken,  und  zwar  zunächst  ihre
unvorsichtiger  Weise  ohne  den  nöthigen  Schutz  zurückgelassene  Flotte
angriffen,  die  Niederlage  der  Dänen  eine  vollständige  wurde,  während,
  wenn  die  Jüten  den  zunächst  bedrängten  Schoningern  wirklich
zu  Hülfe  geeilt  wären,  das  Verderben  wohl  eher  hätte  abgewandt

werden  können.)
wurde  aber  erst  vollendet,

Das  über  die  Dänen  hereingebrochene  Unheil
als  um  dieselbe  Zeit  die  in  Dobin  belagerten

  Slaven  einen  kräftigen  Ausfall  machten  und  einen  großen

Theil  derselben  niedermachten.

Die  ihnen  zunächst  stehenden  Deutschen

  leisteten  den  Dänen  keine  Hülfe,  sei  es  aus  nationaler  Eifersucht

  und  Freude  über  das  Unheil,

das  ihre  Rivalen  traf,  sei  es,

daß  sie  wirklich  durch  die  sumpfige  Gegend  an  einem  wirksamen  Eingreifen

  gehindert  wurden.)  Es  war  am  31.  Juli,  daß  die  Dänen  37.  duii
Dennoch  erkaltete  der  Eifer  des

diese  schwere  Niederlage  erlitten.

Heeres  in  der  Belagerung  noch  nicht.)  Bei  dem  hartnäckigen  Widerstande
  aber,  den  die  Slaven  den  muthigen  Angriffen  der  Deutsed

  pluralitate  defluxerit,  voto  nimium
frustratus  est,  quia  id  ipsum  sapere
despezit.  Tumultuante  siquidem  milite
et  possessionum  exterparum,  quas  neodom
  obtinuerent,  terminum  statuente,
plebeio  autem  in  id  non  conveniente,
res  undique  turbantes,  ordine  neglecto,
tandem  aditis  castrisquec  relictis  disocssor
  unt  nner  molimine  quod  proposuerant
  infee

.  1  —iie  Petershue.  ap.  Mone,
—  dur  badischen  Lanbesgeschichte
  :  Quidam  ex  Teutonleis
  #  .s—i's  vendiderunt

Pruy,  Heinrich  der  Löwe.

Dacos  coeptoque  proelio  se  subtrahentes
multa  millie  Dacorum  Sclavorum  ocei-31

  Helm.  I.  65:  Una  ergo  dierum
considerantes  ii,  qui  tenebantur  inclusi,

.quis  Danorum  exercitus  segnius  ageret,

facta  subite  eruptione  Pereusserunt  ex
eis  multos  et  posuerunt  eos  orassitudinem
  terrae.  Quibus  etiam  subveniri  non
Poterat  propter  interincens  stagnum.

4  ibid.  Ob  quam  rem  erereitus  ira
pPormotus  pertinacius  instobat  expughationi.


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