1150.

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er  als  Flüchtling  nach  Sachsen  zurück.)  Dennoch  versuchte  Knud
sein  Glück  bald  darauf  von  Neuem.  Er  begab  sich  nach  Friesland
und  durch  das  Versprechen,  ihnen,  wenn  er  den  Thron  mit  ihrer
Beihülfe  gewönne,  alle  Abgaben  und  Leistungen  zu  erlassen,  spornte
er  die  kriegslustigen  Friesen  zu  thätiger  Unterstützung  seines  neuen
Unternehmens  an.  Aber  auch  diesmal  erreichte  er  seinen  Zweck
nicht:  geschlagen  floh  er  nach  Sachsen  zurück  und  fand  bei  Herzog
Heinrich  freundliche  Aufnahme,  wie  er  denn  auch  längere  Zeit  bei
ihm  in  Braunschweig  verweilte.)

Zu  neuen  Versuchen,  mit  gewaffneter  Hand  Dänemark  wieder
zu  gewinnen,  kam  es  aber  nicht,  vornehmlich  vielleicht  deshalb,  weil
Herzog  Heinrich  sich  voch  zu  einer  nachdrücklichen  Unterstützung  dieser
  Pläne  nicht  verstehen  wollte.  Denn  seine  Aufmerksamkeit  war
augenblicklich  in  einer  ganz  anderen  Richtung  hin  beschäftigt.

1.  Buch.  5.  Kapitel.

Lechstes  Kapitel.
Die  letzten  Kämpfe  der  Welfen  gegen  Conrad  III.

Schon  im  Jahre  1147,  als  Conrad  III.  eben  im  Begriff  war,
den  Kreuzzug  anzutreten,  und  auf  dem  Reichstage  zu  Frankfurt  vie
letzte  Hand  anlegte  an  die  Ordnung  der  Reichsangelegenheiten  für
die  Zeit  seiner  Abwesenheit,  war  der  junge  Herzog  Heinrich  erschienen
  und  hatte  auf  Grund  des  ihm  zustehenden  Erbrechtes  die  Wiedereinsetzung
  auch  in  sein  zweites  Herzogthum,  Baiern,  gefordert.
Damals  war  es  Conrad  III.  gelungen,  dem  Ungestüm  des  jungen
Welfen  durch  das  Versprechen  einer  späteren  Untersuchung  und  Ordnung
  der  Angelegenheit  fürs  Erste  Einhalt  zu  thun.  Aber  es  war
immer  ein  sehr  wichtiger  Vorfall  gewesen:  Heinrich  hatte  durch  diese

1  Helm.  I.  70.  ..  Canutus
fuge  elapsus  venit  in  Saroniem.  Hiet.
rex  Knutus  iterum  in

Saxoniam  profectus  est,  ubi  cum  per
breve  tompus  moratus  enset,  in  Frisiem

est  a  Fresonibus,  qui  habitabant  Juthlandiae,
  venitque  Svein  et  pugnavit
cum  eo,  debellatomque  ad  Sazones
fugere  compulit.  Hist.  Knutid.  p.
324:  rex  Ku.  rurzus  meridiem  versus

concessit.
2)  ibid.  Post  modicum  tempus
rursum  venit  in  Daniam  et  receptus

in  Sexzoniam  ad  ducem  Herricum
Brunvicensem  confugit,  apud  quem
liqunntum  temporis  commoratus  est.