1152.

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aber,  das  erst  wenige  Jahre  zuvor  gänzlich  zerstört  worden  war,  erhob
  sich  von  jetzt  an  immer  schneller  zu  hoher  Blüthe.)

Ein  förmlicher  Frieden  war  nach  dem  letzten  Kampfe  zwischen
Conrad  III.  und  Herzog  Heinrich  nicht  geschlossen  worden,  faktisch
aber  war  er  eingetreten,  da  Conrad  nach  seinem  mehr  als  eiligen
Rückzuge  aus  Sachsen  völlig  außer  Stande  war,  den  Kampf  fortzusetzen.
  In  einem  gewissen  Sinne  war  er  der  Besiegte;  die  Lage,  in
der  er  sich  befand,  war  eine  sehr  üble:  immer  unlösbarer  verwickelten
  sich  die  inneren  und  äußeren  Bedrängnisse  des  Reichs;  Conrad,
schon  an  sich  nicht  ganz  der  Mann,  den  mit  Macht  hereinbrechenden
Verfall  aufzuhalten,  wurde  noch  durch  zunehmendes  körperliches  Leiden
  gehindert  und  herabgestimmt.  In  den  wenigen  Wochen,  die  er
nach  seinem  fluchtartigen  Aufbruche  von  Sachsen  noch  zu  leben  hatte,
sehen  wir  ihn  gebrochen  und  trüb,  aber  völlig  machtlos  und  unthätig
  den  Ereignissen  gegenüberstehen.  Namentlich  den  sächsischen
Wirren  wandte  er  ganz  den  Rücken.

Den  Kampf  gegen  Herzog  Heinrich,  welchen  Conrad  gleich  nach
dem  Mislingen  seiner  Unternehmung  gegen  Braunschweig  gänzlich
aufgegeben  hatte,  scheint  des  Welfen  energischster  Gegner,  Albrecht
der  Bär,  auf  eigene  Hand  fortgesetzt  zu  haben.  Es  kam  auch  bald
eine  neue  Ursache  des  Streites  hinzu,  nämlich  die  Ansprüche,  welche
beide  auf  die  Hinterlassenschaft  des  Grafen  von  Winzenburg  erhoben.
Graf  Hermann  von  Winzenburg,  der  durch  seine  Härte  und  Grausamkeit
  schon  längst  unter  seinen  Untergebenen  böses  Blut  erregt
hatte,  fiel  endlich  ihrer  Rache  zum  Opfer:  in  der  Nacht  vom  29.
auf  den  30.  Januar  1152  wurde  er  auf  seinem  Sitze  Winzenburg
von  Ministerialen  der  Hildesheimer  Kirche  oder  auch  seinen  eigenen
Leuten  ermordet:  seine  schwangere  Gemahlin  Luitgard,  aus  dem  Hause
der  Grafen  von  Stade,  theilte  dasselbe  Schicksal..)  Da  der  Ermordete
habueruntquc  frequentius  colloquium
Lubeke  sive  Travenemundae.

1  ibid.  Forum  quoque  Lubecense
erescebat  in  singulos  dies  et  augebanlibras

  conputabantur,  ab  interfootoribus
  direpte  sunt,  unde  multi  ipsorum
diversis  **mx-  bonen  Penas  luerunt.
Ann.  Mag  p.  191:  4  Kal.  Fobr

tur  naves  institorum  eius.

2)  Ann.  Palid.  p.  86:  Hermannus,
  comes  de  Wincenburg,  cum  diutina
tyrannids  multos  obpressisset,  cum
urore  Liutgarda  inpregnata,  quam
Priore  demissa  duxerat,  conspirantibus
eontra  eum  ministerialibus  Iildesheimensis
  ecelesie,  in  eodem  castro  voctu
gladio  transverberatur  3  Kal.  Febr.
Pecunieque  ipsorum,  due  ad  sex  milia

feria  3  poat  W  —  vgl.
lleinemann:.  Albrecht  d.  B.  p.  379,
elm.  I.  73:  Circa  tempus
Vieram  illorum  oceisus  est  Hermennus
comes  in  castro  Wintzenburg,  vir  potens
  et  magnarum  Pocuniarum,  et
ortae  sunt  oontentiones  intor  ducem
nostrum  et  marchionem  Adealbertum
propter  castra  et  facultates  eins.