Die  Zustände  im  Slavenlande.

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die  großen  Pläne,  welche  er  für  die  Macht  und  Herrlichkeit  seines
Reichs  hegte,  stattlich  auferbauen  sollten.

Nach  der  Erledigung  dieses  wichtigen  Friedensgeschäftes  war
der  Kaiser  sogleich  bemüht,  die  Segnungen  des  nun  wieder  gewonnenen
  Friedens  wie  dem  ganzen  Reiche,  so  namentlich  dem  bisher

so  vielfach  kriegerisch  bewegten  Baiern  zukommen  zu  lassen.

Gleich

am  folgenden  Tage  (18.  September)  gebot  er  auf  die  Dauer  eines
Jahres  einen  allgemeinen  Landfrieden  und  setzte  gemeinsam  mit  den
Fürsten  die  einzelnen  Bestimmungen  desselben  fest.)

1)  Otto  Fris.  I.  c.:  Itaque  eirvitatem,
  iuxte  qucd  Praeoptavernt,  inter
patruum  et  avunculi  sui  blium  terminatu
  sine  sunguinis  eflusione  controversia,
  lactus  rediit  ac  statim  sequenti
  die  in  publico  residens
  consistorio;  ne  Baivaria
ulterius  totius  regni  immunis  esset,
treugam  proxzima  pentecoste
ad  annum  inurari  (lecit.  Porro
tanta  ab  ea  die  usque  in  Praesentiarum
  toti  transalpino  pacis  iucunditas
arrisit  imperio,  ut  non  solum  impernalor

  et  augustus,  sed  et  pater  vetrie
iure  dicatur  Fridericus.  —  Bgl.  die
Urk.  über  den  gebotenen  Frieden  HMon.
LI.  II,  p.  101.  —  Esis  bobcheichneno,
daß  Oto  Fris.  sein  2.  Buch  g
mit  der  Beileg  zung.  des  cchgrraer
Streites  schließt:  dieselbe  bildet  den
ersten  großen  Abschnitt  in  Friedrichs  I.
Regierungsgeschichte,  mit  ihrer  Erreiung
  isa  die  Grundlage  gewonnen,
auf  der  seine  Thätigkeit  is  zum  Treubruch
  Heinrichs  berubte.  —

Prutz,  Heinrich  der  Lowe.

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18.  Sept