Uebersicht  der  wichtigsten  Guellen.

Annalea  Altahenses  —  namentlich  in  dem  von  Hermann,  Abt  von  Niederaltaich,

  verfaßten  Theil  (1137—  1273).  Mon.  SS.  en  *  378—81.
Cameracenses  n  1099  —1170.  —  Mon.  SS.  XVII.  0  ff.
Colonienses  maximi  —  1237.  MNon.  88.  ..  729—847.

Ueberaus  werthvoll  für  die  ganze  Reichsgeschichte.

S.  Disibodi  (891-  1200),  —  ibid.  p.  6—30:  von  ungleichem  Werthe.

Egmundani  (875—1205).  —  Mon.  SS.  XVI,  p.  413—79.

Hamburgenses  —  1265;:  ib.  p.  362—85.

Megdeburgenees  —  1186.  ibid.  p.  106—97.

Marbeconses  (631—1262):  ib.  XVII.  p.  146—80.

Palidenses  —  1182:  ib.  XVI,  p.  18—96.  Eine  der  werthvollsten
Quellen  für  die  ganze  sächsische  Geschichte.  Ihr  sowohl  wie  dem
Annalista  Saxo  liegt  eine  alte,  nicht  erhaltene  Kaiserchronik  zu
Grunde.  Vgl.  G.  Waitz,  eber  eine  slohsische  Kaiserchronik
und  ihro  Ableitungen.  Göttingen  1863.

Pegavienses  et  Bosovienses:  ibid.  p.  231—70,  ursprünglich  nur  bis
1149  reichend,  dann  mebrfach  ibis  1181,  1190,  1227)  fortgesetzt,
von  bedeutendem  Werthe.

S.  Petri  Erphesfurdenses,  mehrfach  fortgesetzt  —  1182:  ibid.
p.  16—25.

Ratisponenses  —  120f:  Mon.  SS.  XVII,  p.  579—90.

Reicherspergenses  —  1195,  von  dem  Reichersperger  Priester  Magnus
herrührend,  namentlich  für  Keuntniß  ver  baierischen  Verhältnisse
wichtig.  ibid.  p.  443—523.

Reinhardsbrunnenses  (1026—1335),  ungleich,  aber  stellenweise
wichtig.  Herausgegeben  von  F.  X.  Wogele.  Jena  1854  (als  I.  Bo.
der  Thllringischen  Geschichtsguellen.)

Ryenses  —  1288:  Mon.  88.  XVI,  p.  392—410,  für  die  dänischen.  Augelegenheiten
  von  Bedeutung.

Stadenses  —  1241:  Mon.  88.  XVI,  p.  293—378.  Ihr  Verfasser  ist
der  Abt  des  St.  Marienklosters  in  Stade,  Albert;  sie  sind  für  uns
namentlich  wegen  des  Mangels  anderer  Nachrichten  oft  werthvoll.

Stederburgenses  (1000—1195),  ibid.  p.  197—231.  Sie  sind  verfaßt
von  dem  Heinrich  dem  Löwen  namentlich  während  seiner  letzten
Jahre  persönlich  sehr  nahe  stehenden  Propste  des  Stederburger
Klosters  Gerhard  und  gehören  daher,  namentlich  in  ihren  letzten
Abschnitten,  zu  den  für  uns  werthvollsten  Quellen.  Die  nahen
Beziehungen  Gerhards  zum  Hergog  sind  allerdings  die  Ursache,  daß
die  Darstellung  öfters  entschieden  zu  dessen  Gunsten  gefärbt  ist.

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