1804
Juli  21

Juli  23

206  Urkunden  No.  736--738.

lentement  qu’on  ne  fait  presque  rien  du  tout.  On  traite  &amp;  la  verit#&amp;
Vienne,  mais  la  Cour  de  Vienne  a  absolument  refuss  de  faire  des  ouvertures
  par  &amp;crit.  Le  Nonce  Papal  a  mand6  &amp;  sa  Cour  ce  qu’on  lui  a  dit
de  vive  voix.  On  a  delibers  lA-dessus  ici,  et  devoit,  il  y  a  peu,  envoyer
de  r6ponse  aux  propositions  qui  avoient  6t6  faites.  Quelques  points,  sur
tout  celui  de  la  jurisdiction  des  Archev&amp;ques,  ont  trouve  difficult6s  ici.  Mais
malgr6  que  ni  moi  ni  l’Ambassadeur  de  Bavitre  nous  n’ayons  pu  penetrer
entierement  le  mystere,  dont  on  entournera  ici  tout  ce  qui  est  relatif  &amp;
cette  affaire,  il  semble  certain  que  toutes  les  propositions  faites  jusquici
sont  extr&amp;ment  vagues  et  que  la  Cour  de  Rome  n’est  pas  trop  contente  du
zele  et  de  la  bonne  foi  de  celle  de  Vienne.  Msgr.  della  Genga  est  au
surplus  si  peu  pr&amp;s  de  son  d6part  pour  Ratisbonne  qu’il  est  alle  &amp;  la
Campagne  ces  jourg-ci  pour  y  passer  une  partie  de  l’öte.«  ...

737.  Immediat-Eingabe  des  Abts  Isidorus  von  Huysburg  und  Minden.
Berlin  1804  Juli  23.

R.  89.  32.  H.  Abschrift,  Beilage  eines  gleichdatirten  Schreibens  des  Abtes  an  Beyme.
»Die  Oberen  der  Katholischen  Klöster  im  Fürstenthume  Halberstadt  überreichen  allergehorsanıst
  eine  kurze  Darstellung  der  für  sie  sprechenden  Rechtsgründe.«'

»E.K.M....  Verfügung  vom  16.  d.  M.2)  hat  die  unglücklichen  Klöster
tief  gebeugt.  Keines  gegrüindeten  Vorwurfs  sich  bewusst,  ihrem  verehrten
Landesvater  stets  getreu  und  gehorsam,  nur  zur  Beruhigung  ihres  Gewissens
und  zur  Rechtfertigung  vor  der  ganzen  denkenden  Welt  um  Gehör  bittend,
konnten  sie  nie  glauben,  E.  M.  als  strafbare  Quärulanten  dargestellt  zu
werden.

Sie  haben  mich  aufgefordert,  dem  gerechten  Landesvater,  der  sonst
auch  dem  Geringsten  das  gesezmässige  Gehör  nicht  versagt,  die  nach  dem
Gutachten  vieler  angesehener  Rechtsgelehrten  kurz  zusammengestellten
Gründe,  welche  fir  die  Klöster  sprechen,  allerunterthänigst  vorzulegen.

Nach  meiner  eidlich  angelobten  Pflicht,  für  die  Erhaltung  und  das  Wohl
der  Klöster  zu  sorgen,  kann  ich  meinen  bedauernswirdigen  Mitgliedern  dies
nicht  versagen,  und  so  darf  ich  hoffen,  E.  M.  Misfallen  dadurch  nicht  auf
mich  zu  ziehen.

Geruhen  E.  K.  M.,  einige  Augenblikke  der  gedruckten  Schrift?)  zu
widmen,  die  ich  hierbei  allergehorsamst  tiberreiche,  und  dann  nach  Ihrer
Weisheit  und  Gerechtigkeit  zu  entscheiden.  Dies  ist  meine  und  der  Klöster

1)  Cfr.  No.  739.  2:  No.  738.

3)  »Kurze  Darstellung  der  Rechtsgründe,  aus  welchen  die  Katholische?
Klöster  in  dem  Fürstenthume  Halberstadt  um  gesetzmässiges  Gehör  und  Erkenn!-niss
  tiber  ihre  Aufhebung  bitten.  Berlin,  bei  Joh.  Friedr.  Unger,  180%«.

16.  Juli  oc.  hatte  Abt  Isidorus  an  Beyme  eine  Abschrift  dieser  »Darstellung‘

gesandt.