246  Urkunden  No.  764-767.

Eng  de  Concordat,  mais  qu’il  ne  pourroit  &amp;tre  conclu  et  sign6  ailleurs  qu’&amp;  Ratisbonne
  m&amp;me.«  ...

Nov.  7  765.  Das  Südpreussische  Departement  an  die  Südpreussische  Kammer
zu  Posen.  Berlin  1804  November  7.
Gen.-Direktorium  Büdpreussen.  LXXIL  972.  Concept,  gez.  Voss.
Zustimmung  für  die  vom  Bischofe  von  Posen  für  das  Archidiakonat  vorgeschlagenen
Kandidaten.

»Der  Bischof  zu  Posen,  welcher  nach  Euerem  Berichte  vom  21.  v.M.
in  Fällen  der  Vakanz  des  Archidiakonats  bei  dem  Posenschen  Dom-Capitul
diesem  verfassungsmässig  zwei  Candidaten  zur  Wahl  vorzuschlagen  hat,  ist
nach  einer  früheren  Anzeige  Willens,  bei  Gelegenheit  der  gegenwärtigen
Erledigung  besagter  Präbende  die  Canonicos  v.  Wolicki  und  v.  Cudniewicz
als  Wahlcandidaten  aufzustellen.  Wir  haben  ersteren  bei  früheren  ähnlichen
Vakanzen  unberticksichtigt  gelassen,  weil  Uns  seine  Anhängigkeit  und  sein
Eifer  für  die  Massregeln  der  Landes-Regierung  bisher  nicht  ausser  Zweilel
gewesen  sind.  Da  der  Bischof  von  Posen  jedoch  versichert,  dass  es  ihm
an  diesen  Eigenschaften  nicht  fehle,  und  Wir  voraussetzen,  dass  er  künftig
den  Erwartungen  des  Gouvernements  mehr  und  mehr  entsprechen  wird,  ®
haben  Wir  beschlossen,  denselben  nebst  dem  v.  Cudniewicz  als  Wahl-Cardidaten
  zu  gedachtem  Benefiz  anzunehmen  und  solches  dem  Bischofe  zur
weiteren  Veranlassung  dato  eröfnet.«  ...

Auf  Vorschlag  des  Bischofs  wird  Wolicki  durch  Cabinets-Ordre

d.  d.  Berlin  1805  Januar  31  bestätigt.
Ausfertigung  a.  a.  O.

Nor.  14  766.  Bericht  des  Residenten  Frhr.  v.  Humboldt.  Rom  1804  No

vember  14.
R.  XI.  Rom.  Eigenhändige  chiffrirte  Ausfertigung;  nach  der  Dechiffrirung.

Einladung  della  Genga’s  nach  Paris  durch  den  Kur-Erzkansler,  von  der  Consalrı
nichts  zu  wissen  behauptet.\)  Urtheul  über  Consalv:.

.  »Le  Prelat  della  Genga,  destins  ...  d’aller  en  qualit6  de  Nonce
a  Ratisbonne,  vient  de  recevoir  de  la  part  de  l’Electeur  Archi-Chancelier
une  lettre  d’invitation  de  se  rendre,  accompagne  du  Pere  Zallinger,  &amp;  Paris
pour  y  assister  aux  conf6rences  qu’il  se  propose  d’y  avoir  avec  les  Cardi
naux  qui  forment  la  suite  du  Pape,  sur  le  Concordat  &amp;  faire  entre  l’Enpire
  Germanique  et  la  Cour  de  Rome.  Le  Card.  Secrst.  d’Etat  que  jai
eu  occasion  encore  de  voir  hier,  ne  veut  point  convenir  de  ce  fait,  mal
j’en  suis  sür.  ...  Cette  invitation  est  sans  doute  une  suite  des  entretiens
que  l’Electeur  Archi-Chancelier  a  eus,  comme  nous  l’avons  deja  appris
plutöt,  avec  l’Empereur  Napol6on  &amp;  Mayence;  car  la  lettre  est  m&amp;me  datee

1)  Cfr.  No.  767.