1805
März  19

März  21

342  Urkunden  No.  807809.

de  reitörer  les  ordres  pour  cet  effet,  et  je  m’empresserai  de  soulager  V.  E.,
quant  &amp;  cet  objet,  autant  qu’il  döpendra  de  moi.  C’est  au  reste  le  seul
moyen  par  le  quel  je  puisse  concourir  &amp;  l’accomplissement  des  voeux  de
V.E.,  &amp;  moins  qu’Elle  ne  desire  d’&amp;tre  entirement  quitte  du  Palais  primatial
  de  Varsovie  et  de  le  ceder  &amp;  la  disposition  du  gouvernement  contre
une  indemnit6  pecuniaire,  &amp;  raison  du  loyer  qu’Elle  seroit  oblig6  de  payer
pour  une  autre  habitation  dans  cette  ville,  et  qui  tout  au  plus  m’excederoi
pas  la  somme  de  1000  ecus  par  an.«

808.  Der  nominirte  Erzbischof  von  Gnesen  und  Bischof  von  Warschau,
Ignaz  Graf  Raczynski  (an  das  Cabinets-Ministerium).  Berlin  1805  März  21.
R.  7.  C.  25.  B.  B.  Ausfertigung.
Zeigt  seine  Wahl  zum  Erzbischofe  vorm  Ginesen  und  zum  Bischofe  von  Warschau
an  und  bittet,  ihm  in  Rom  die  Administration  in  spiritualibus  auszuwirken.,

»Aus  dem  in  originali  einliegenden  Wahldecret  werden  E.K.M....
zu  ersehen  geruhen,  dass  ich  Allerhöchstdero  Ernennung  gemäss  von  dem
Dohm-Capitel  zu  Gnesen  zum  dortigen  Erzbischof  erwählt  worden  bim.
Allerhöchstdenselben  ist  es  nicht  unbekannt,  dass  dieses  Erzbisthum  seit
4  Jahren  vacant  geworden  ist  und  von  dieser  Zeit  an  bis  jezt  nur  interemistisch
  administrirt  wird.

Das  nemliche  ist  der  Fall  mit  dem  Bisthum  von  Warschau,  wovon  ich
gleichfalls  zum  Bischof  ernannt  worden  bin.  Auch  dieses  wird  gegenwärtig
interemistisch  administrirt.

E.  K.M.  ist  sehr  wohl  bekannt,  wie  sehr  das  geistliche  Wohl  dieser
Dioecesen  durch  eine  solche  interemistische  Administration  leidet.  Da  nun
dieses  mir,  als  ktinftigen  Oberhirten  derselben,  sehr  am  Herzen  liegt  und
ich  dennoch  einsehe,  dass  die  vor  meiner  wirklichen  Einsetzung  annoch
vorhergehenden  Präliminarien  noch  mehrere  Monate  dauern  werden,  so  wage
ich  es,  EEK.M.....  zu  bitten:

Allerhöchstdero  Residenten  zu  Rom  aufzugeben,  für  mich  eine  Administration
  in  spiritualibus-sowohl  im  Erzbisthum  Gnesen  als  im
Bisthum  Warschau  bei  dem  päpstlichen  Stuhle,  und  zwar  mit  der
möglichsten  Kostenersparung,  zu  bewirken.«

1)  Cfr.  No.  804  und  815.