Warschau.  Breslau.  Westpreussen.  489

E.  K.M.  anheim  geben  und  bemerken  nur,  dass  der  p.  Albertrandi  für  die  zur
Zeit  der  ersten  Vacanz  des  hiesigen  Bisthums  nach  der  Verfügung  des...
Reskripts  vom  14.  Jul.  1800  von  dem  p.  Miaskowski,  welcher  die  temporalia
des  Bisthums  gezogen  hatte,  jährlich  500  Rthir.  für  die  Verwaltung  des  Officialats
  und  300  Rthir.  für  Verwaltung  des  Suffragenats  (!)  erhalten  hat,  —

Nach  diesem  Maasstabe  würde  also  der  p.  v.  Zachariaszewicz  ohngefähr
2000  Rthir.  aus  dem  Fond  erhalten,  welcher  während  der  Sedisvacanz  vom
Fisco  verwaltet  worden  ist.  —  Wir  bitten  ...  um  Deferirung  unseres  Antrages,
  weil  wir  alsdenn  hoffen  können,  dass  dieser  würdige  Geistliche  —
auch  in  den  jezzigen  Verhältnissen,  wenigstens  durch  seinen  Rath  dem  Staate
nüzlich  sein  wird.«

Schreiben  Hoym's  s.  unter  dem  25.  Oktober  1805,  No.  877.

885.  Immediat-Schreiben  des  Fürsten  Joseph  zu  Hohenlohe,  Bischofs
von  Breslau.  Johannesberg  1805  December  8.
R.  89.  32.  E.  Eigenhändig.
Bittet  um  die  Erlaubniss  zur  Reise  nach  Berlin.

Sire!  La  Proximit6  du  Theatre  de  la  Guerre  rend  le  Sejour  en  Silesie
si  penible  que  j’ose  prendre  la  Libert&amp;  de  Supplier  V.  M.  de  m’accorder
laggrement  de  me  rendre  &amp;  Berlin,  j’irai  alors  porter  au  Pied  du  Throne
les  Voeux  que  la  Saison  authorise,  avec  l’assurance  de  la  parfaite  et  profonde
  Soumission  avec  la  quelle  je  suis,  Sire,  de  V.  M.  le  plus  humble  et
le  plus  obeissant  Serviteur  et  Sujet  Joseph  P.  E.  de  Breslau.«

Rand-Verfügung,  geschrieben  von  Beyme:
»21.  December  1805.
Recht  gern.«

Rescript  an  den  Bischof  Raczynski  3.  unter  dem  16.  Oktober  1805,
No.  873,

1805
Nov.  29

Nov.  26

Dec.  8

Dec.  21

Dee.  9

886.  Rescript  des  Geistlichen  Departements  an  die  Westpreussische  Dec.  11

Regierung.  Berlin  1805  December  11.

R.  7.  B.  24.  Abschrift;  gedruckt  in  »Neues  Allgemeines  Archiv  für  Geschichtskunde  des
Preussischen  Staates«,  I,  8.  6,  Berlin  1836.

Rlosteraufhebungen  zum  Besten  des  Schulfonds  sind  prinzipiell  wünschenswerth,  aber
von  besonderer  Autorisalion  abhängig.

»Die  von  Euch  zur  Verbesserung  des  Westpreussischen  Schulfonds  tiberhaupt
  und  des  Einkommens  des  combinirten  Westpreussischen  und  Ermländischen
  katholischen  Schulwesens  insonderheit  in  Eurem  Bericht  vom
27  Beptbr.  d.  J.  vorgeschlagenen  Mittel,  nehmlich  die  Aufhebung  der  in
dortiger  Provinz  annoch  bestehenden  Mönchs-Klöster,  finden  Wir  der  Sache