273 n Wird ein in die Anwärterliste aufgenommener Regierungsbaumeister (Regierungs- maschinenbaumeister) in einem anderen Departement als demjenigen der auswärtigen Angelegenheiten im württembergischen Staatsdienst verwendet, etatsmäßig angestellt oder außer Verwendung gesetzt, so wird durch Vermittelung des betheiligten Ministeriums dem Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten, Abtheilung für die Verkehrsanstalten, hievon Keuntniß gegeben. Diejenigen in der Anwärterliste laufenden Regierungsbaumeister (Regierungsmaschinen- baumeister), welche im württembergischen Staatsdienst nicht verwendet sind, haben unter Angabe ihrer jeweiligen Adresse von der Uebernahme einer anderweitigen Beschäftigung und dem Auphören derselben, sowie von jeder Einbernfung zum Militär Anzeige an das Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten, Abtheilung für die Verkehrsanstalten, zu machen und jedenfalls auf den 1. Jannar j. Is. einen Nachweis ihrer Beschäftigung im abgelaufenen Jahr einzureichen. Ueber den Eingang dieser Anzeigen und Nachweise wird den Betreffenden nach Beseitigung etwaiger Anstände eine Bescheinigung ertheilt. 8. 4. Lehnt ein in die Anwärterliste Eingetragener eine ihm im Staatsdienst angebotene, wenn auch nur vorübergehende Verwendung ab, oder kommt er den in §. 3 bezeichneten Anforderungen nicht nach, so kann er nach vorgängiger Vernehmung von dem Mini- sterium der auswärtigen Angelegenheiten, Abtheilung für die Verkehrsanstalten, im Ein- verständniß mit den Ministerien des Innern und der Finanzen aus der Anwärterliste gestrichen werden; von der Streichung in der letzteren wird der Betreffende von dem Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten, Abtheilung für die Verkehrsanstalten, in Kenntniß gesetzt. §. 5. Ob und wann ein Regierungsbaumeister (Regierungs ister) zur Ver- wendung im Staatsdienst, sowie zur etatsmäßigen Anstellung gelangt, hängt, abgesehen von dem Vorhandensein freier Stellen, von seiner Stellung in der Anwärterliste, seiner dienstlichen und außerdienstlichen Führung, sowie seiner Befähigung für die betreffende Stelle ab. Ein Anspruch auf dauernde entgeltliche Verwendung steht demselben nicht zu.