13.

BUECHERSCHAU.

Der  Deutsche  Herold,  Zeitschrift  für  Wappen-,
Siegel-  und  Familienkunde.  Herausgegeben  vom
Verein  »Herold«  in  Berlin.  38.  Jahrg.  1907.

Nr.  6:  Berichte  über  die  Sitzungen  vom  16.  April
und  7.  Mai  1907.  Zur  Geschichte  der  Namenswandlungen.
  —  Zur  Genealogie  der  heiligen  Elisabeth
  1207—1231.  (Mit  Abb.)  —  Die  älteste  bisher
bekannt  gewordene  Handfeste,  die  einem  des  Geschlechts
  der  späteren  Grafen  Finck  von  Finckenstein
vom  deutschen  Ritterorden  erteilt  ist,  1474.  —  Fragmentarischer
  Stammbaum  der  ausgestorbenen  von
Lüskow  in  Pommern.  —  Bücherschau.  —  Vermischtes.
—  Berichtigung.  —  Anfragen.  —  Antworten.

Monatsblatt  der  Kais.  Kön.  Heraldischen
Gesellschaft  „Adler“.  VI.  Bd.  Wien  1907.

Nr.  18:  Mitteilungen  der  Gesellschaft.  —  Friedhofs-Aufzeichnungen.
  —  Altjapanische  Genealogien.
—  Grabstein-Inschriften  in  den  Kirchen  und  auf  den
Friedhöfen  der  gefürsteten  Grafschaft  Görz-Gradiska.
—  Literatur.  —  Anfragen.  —  Antworten.

Heraldische  Mitteilungen.  Herausgeg.  vom
Heraldischen  Verein  »Zum  Kleeblatt«  in  Hannover.
18.  Jahrg.  1907.

Nr.  4:  Vereinssitzung  am  9.  April.  —  Zum  silbernen
  Hochzeitsfeste  des  Schaumburg-Lippeschen
Fürstenpaarcs.  (Beilage)  —  Exlibris  (Hinzmann).
—  Grabstein  Wolffs  von  Dachenhausen,  württemb.
Haushofmeisters  1495.  —  Zum  Umbau  der  Burg
Berlepsch  von  Dr.  Schönermark.  —  Das  niedersächs.
Uradelsgeschlecht  v.  Schwichelt  erloschen.  —  Englische
  Wappensprüche.  —  Exotische  Städtewappen,
Vi.  Baku.  --  Nachricht.

Nr.  5:  Vereinssitzung  am  14.  Mai.  —  Englische

Wappensprüche.  —  Ein  Tischgedeck  mit  Alliancewappen.
  —  Drei  Dachenhausensche  Grabsteine  (mit
Beilage).  —  Das  Turnier  zu  Brüssel  im  Sommer

1905.  —  Exotische  Städtewappen,  VIII.  Quebec.  —
Studentische  Heraldik.

Heraldisch-Genealogische  Blätter  für  adelige
und  bürgerliche  Geschlechter.  Monatsschrift,
herausgeg.  von  Prof.  L.  Oelenheinz  und  H.  von  Kohlhagen.
  4.  Jahrg.  1907.

Nr.  5:  Das  Domkapitel  des  alten  Bistums  Bamberg
  und  seine  Canoniker.  —  Das  Wappenrecht
bürgerlicher  Personen.  —  Spangenhelm  oder  Stechhelm
  im  bürgerlichen  Wappen.  —  Zur  Kunstbeilage.
—  Ein  Relief  von  Tilman  Riemenschneider?  —  Die
Nachkommenschaft  der  Beauharnais  etc.  Ein
Stammbaum  der  Familie  von  Eberz  von  Isny.  —
Eheverbindungen  in  Fürstenhäusern.  —  Grabdenkmale
  in  Staffelstein.  —  Zum  Epitaphium  Peter  de
„Pina  in  Frankfurt  a  M.  —  Vermischtes.  —  Briefasten.



Mitteilungen  des  Exlibrisvereins  zu  Berlin,
1.  Jahrgang  1907.

Nr.  1:  Allerlei  Exlibris  von  W.  von  zur  Westen.
—  Aus  unserem  Vereine  Protokolle.  —  Bekanntmachungen
  des  Vorstandes.  -—-  Neue  Mitglieder.  —
Adressenänderungen.  —  Aus  anderen  Vereinen.  —
Oesterreichische  Exlibris-Gesellschaft.  —  Verein  der
Plakatfreunde.  —  Exlibris-Vortrag.  —  Ausstellungen
in  Leipzig,  Chemnitz,  Budapest,  Berlin,  Stuttgart.  —
Vermischtes.  —  Ein  abgeschriebener  Exlibrisartikel.
—  Warnung.  —  Eine  Bibliographie  des  Kunsthandels.
—  Exlibris-Verkauf  und  -Tausch.

Nr.  1:  Zur  Einführung.  —  Albrecht,  Markgraf
von  Brandenburg-Ansbach.  Mit  1  Beilage.  —  Die
Donatoren-Exlibris  des  Erzbischofs  Daniel  Brendel
von  Homburg.  Mit  1  Abbildung  und  1  Beilage.  —
Jacob  Spiegel  aus  Schlettstadt  und  seine  Exlibris.
Mit  2  Beilagen.  —  Das  Exlibris  des  Erasmus  Strenberger.
  Mit  1  Beilage.  —  Alois  Kolbs  neuere  Exlibris.
Mit  4  Beilagen.  —  Otto  Hupp.  Mit  6  Beilagen  und
zahlreichen  Abbildungen.  —  Exlibris  von  Felicıen
Rops.  Mit  1  Abbildung.  —  Hat  Felicien  Rops  Exlibris
gezeichnet?  Mit  1  Beilage.  —  Die  angewandte
Graphik  der  Gegenwart.  Mit  2  Beilagen.  —  Max
Bucherer  und  Otto  Ubbelohde.  Mit  4  Abbildungen

Geschichte  der  Familie  von  Dobeneck,  verfasst
  von  Alban  Frhr.  von  Dobeneck,  herausgegeben
  und  mit  Illustrationen,  Nachträgen  und  Register
  versehen  von  Dr.  Arnold  Frhr.  v.Dobeneck.
Lex.  8°%,  VIII  und  532  Seiten  nebst  16  Geschlechtstafeln.
  Als  Manuskript  gedruckt.  Schöneberg-Berlin
1906.  Gebhardt,  Jahn  &amp;  Landt,  G.  m.b.  H.  (Buchdruckerei).
  Preis  geh.  M.  17.50,  geb.  M.  20.—

Als  eine  überaus  wertvolle  und  dankenswerte
Bereicherung  der  familiengeschichtlichen  Literatur
ist  vorliegende,  umfangreiche  und  vorzüglich  ausgestattete
  Geschichte  der  vogtländischen  Gesamt--Familie
  von  Dobeneck  mit  lebhaften  Dank  willkommen
  zu  heissen,  denn  sie  beruht  auf  emsigen,
jahrelangen  Studien  und  eifriger  Sammelarbeit  seitens
des  Verfassers  und  seines  Sohnes,  des  Herausgebers.
und  ergänzt  und  verbessert  das  im  Jahre  1796  von
deın  kgl.  preuss.  Regierungsrat  und  nachmaligen  kgl..
bayr.  Appellrat  Friedrich  von  Dobeneck  verfasste
Werk  »Der  Gegend  von  Gottmannsgrün,  Brandstein,
Berg  etc.  und  der  dortigen  von  Dobeneck  Geschichte«,
zumal  letztere,  zur  Zeit  nur  in  wenigen  Abschriften.
vorhandene  Arbeit  sich  allein  auf  den  im  heutigen
bayrischen  Vogtland  ansässigen  Zweig  jener  Familiebeschränkt.
  Vorliegende  Geschichte  der  Gesamtfamilie
  von  Dobeneck  unterscheidet  sich  vorteilhaft
von  vielen,  oft  nur  eine  trockene  Lektüre  bildenden
genealogischen  Werken  dadurch,  dass  wir  in  dieser‘
anschaulichen  und  quellenmässigen  Darstellung  auch
einen  Einblick  in  die  Kultur-  und  Kriegsgeschichte,,.
speziell  in  die  verschiedentlichen  Fehden  der  einzelnen.
Familienmitglieder  erhalten.  Ausser  den  aufS.9—11
in  einer  Uebersicht  gebotenen,  unter  fortlaufender
Nummer  angeführten  Gedichten  und  archivalischen
Quellen  (auf  S.  V  des  Vorworts  ist  beim  Verfasser
des  vogtländischen  Regestenwerkes  zu  verbessern:
Generalleutnant  C.  v.  Raab  in  General  der  Infanterie
z.  D.  Dr.  phil.  hon.  caus.  C.  v.  Raab)  werden  die
beiden  Bearbeiter  wesentlich  durch  die  mannig--faltigsten
  dankenswerten  Mitteilungen  von  Material
seitens  namhafter  Forscher  auf  dem  Gebiete  der:
genealogischen  :  Wissenschaft  unterstützt.  Die  der
Einfachheit  halber  im  Text  beigesetzten,  sehr  häufig
auftretenden  Nummern  (um,  wie  Herausgeber  mitteilt,
  bei  jeder  Zeitangabe  nicht  immer  die  Quelle
weitläufig  angeben  zu  müssen)  verweisen  auf  die:
entsprechenden  Nummern  des  Quellenverzeichnisses..
Der  historischen  Wissenschaft  würden  jedoch  die
Herausgeber  weit  mehr  gedient  haben,  wenn  ausser
dieser  Öuellenübersicht  noch  die  genaue  Angabe
der  Seitenzahl  der  abgekürzten  zitierten  Quellen
in  den  Anmerkungen  jedesmal,  wie  in  allen  wissen--schaftlichen
  Werken,  geboten  worden  wäre.  Bei.