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gezogen  war  und  2  Schwestern!)  mit  Geld
.  abgefunden  wurden.  Otto  Heinrich  verkaufte
im  Jahre  1631  Zehnten,  Landgarben,  Hellerund
  Bodenzinse  zu  Schadenweiler  an  das
Rottenburger  Spital  um  3150  Gulden  und
heiratete  im  Jahre  1612  Maria  Magdalena
Widmann  v.  Mühringen.  Seine  Kinder  waren
a)  Georg  Adam  7  26.  August  1674,  heiratete
am  6.  Januar  1653  Anna  Katharina,  Tochter
Kaspar  Megenzers  von  Felldorf  und  der
Maria  von  Scharnstetten.  Zweitens  heiratete
er  im  Jahre  1673  Katharina  Margarete,  Tochter
Johann  Jacobs  Schenk  von  Stauffenberg,  Ritterrats
  im  Canton  Donau  und  der  Beatrix  von
Wessenberg,  welche  am  19.  November  1673
den  üblichen  Verzichtsbrief  ausstellte.  Ihr
Heiratsgut  war  im  Ehevertrag  vom  25.  Nov.
1673  auf  2000  Gld.  festgesetzt.  In  zweiter
Ehe  heiratete  sie  nicht  N.  N.  von  Bellwitz,?)
sondern  Franz  Dietrich  Ifflinger  v.  Granegg,
der  am  22.  Februar  1687  zu  Villingen  starb.
(Rothenhäusler,  Geschichte  der  Freiherrn
von  Ifflinger,  S.  110.)  Er  verkaufte  1660  die
Hälfte  von  Baisingen  O.-A.  Horb  an  Joh.
‚  Georg  von  Werdnau.?)  b)  Georg  Ferdinand
Werner  von  Themar,  T  5.  August  1674,
heiratete  Maria  Veronica  Tochter  des  Wildhans
  von  Ow  und  der  Maria  Barbara  von
Weichs.  c)  Maria  Barbara  Werner  v.  Themar.
Sie  lebte  im  Jahre  1675  in  Ellwangen  als
verwitwete  Lang  von  Leinzell.  Sie  heiratete
im  Jahre  1679  Hans  Georg  von  Coray  v.
d.  Sablen.  d)  Franziska  Veronica  lebte  1675
in  Ellwangen  als  Witwe  des  Dr.  med.  Joh.
Georg  Schreiber.  Diese  zwei  Schenken

1)  Eine  derselben  war  vermutlich  Marie  Margarete
  Werner  von  Themar  (f  17.  September  1650  in
Pfullingen),  vermählt  mit  dem  dortigen  Obervogt
Ludwig  Moser  von  Filseck,  geb.  19.  September  1598.
Oder  war  diese  eine  Tochter  Adolfs  Werner  von
Themar?

2)  Die  Schenken  von  Stauffenberg,  München  1876,
S.  128.

3)  Oberamtsbeschreibung  Horb,  $.  138.  Gall
Schütz  von  Eutingerthal  hatte  1567  (1551)  Baisingen
zum  Fideicommis  für  Hans  Ulrich,  Schütz  von
Eutingerthal,  und  nach  diesen  für  den  Aeltesten  des
Geschlechts  und  nach  dessen  Abgang  für  Jäcklin
von  Hohenrhealtaschen  Erben,  zu  denen  Georg  Adam
Werner  von  Themar  zählte.

hatten  im  Jahre  1674  Schadenweiler  geerbt,
das  sie  im  Jahre  1675  an  die  Stadt  Rottenburg
  verkauften,  nachdem  kurz  zuvor  ein
von  dem  evangelischen  Junker  Hans
Joachim  Renner  von  Allmendingen  geplanter
Kauf  rückgängig  gemacht  worden  war.
2.  Adolf  von  dem  weiter  unten  die  Rede
sein  wird.  3.  Alexander.  4.  Catharina
und  5.  Sibylle.  Adolf  Werner  war  im
Jahre  1587  Hauptmann,  wohnte  als  solcher
1591  in  Reutlingen,  wo  er  am  3.  Dezember
auf  dem  Rathause  an  der  Tafel  dem  Herzog
Ludwig  von  Württemberg  zur  Linken  sass.')
Er  war  Hauptmann  zu  Kirchheim  u.  T.,
dann  Georgii‘  1613  bis  Georgii  1623  Forstmeister
  in  Urach”)  Nach  dem  Reutlinger
Taufbuch  war  seine  Gattin  Maria  Jörgs
von  Neuper,  nach  anderen  Angaben  Maria
von  Eppen.  Kinder:  erstens,  Adolf  von  dem
weiter  unten  die  Rede  sein  wird.  Zweitens,
Werner  Carl,  geb.  27.  Januar  1586  in  Reutlingen.
  Drittens,  Elisabeth  vermählt  mit  Hans
Jacob  von  Stotzingen  (tot  1621).

Adolf  Werner  von  Themar  heiratete  im
Jahre  1600  Elisabeth  Magdalena  v.  Stotzingen
(f  nach  1644).  Der  Reutlinger  Bürgermeister
Matthaeus  Beger  erzählt  in  seiner  handschriftlichen,
  im  Besitz  der  Familie  Beger

“in  Baden  befindlichen  Chronologia  Begeriana:

Den  1.  Febr.  1635  bin  ich  mit  den  Junker
Themar  als  Commissario  nach  Stuttgart  zu
reutten  bevelcht  (befohlen)  worden,  wegen
der  (von  dem  Kaiserlichen)  arretirten  Herrn
und  Burger.  Es  muss  übrigens  Themar
schon  früher  als  Commissair  thätig  gewesen
sein.  Am  21.  Januar  1653  schrieben  nemlich
Bürgermeister  und  Rath  zu  Reutlingen  an
Crispin  Kurz  und  Erhard  Hermann,  ihre
Abgeordneten:  wann  nicht  weniger  ihnen
bekant  (ist),  wie  Herr  Commissarius  von
Themar  grossen  Verlag  von  uns  monatlich
  erfordere,  hingegen  bey  den  Offizieren
und  Reuttern  in  schlechtem  Respect  stehe,
wenig  oder  wol  garnichts  der  täglich  hinfallenden
  Exorbitatien  und  Kriegspressuren
abhelfe.  Sie  sollten  Herrn  Generalcommissair

!)  Gayler,  Denkwürdigkeiten  II,  S.  14.

s  2)  v.  Georgii-Georgenau,  württemb.  Dienerbuch,
.  5%.