Schlund,  Schmiedeknecht,  Schmidt,  Schnabel,
Schneider,  Schnetter,  Schobs,  Scholl,  Scholz,
Schön,  Schöner,  Schönhauer,  Schönleb,  Schöpfer,
  Schott,  Schricker,  Schröder,  Schrökkel,
Schroodt,  Schröter,  Schuchardt,  Schultheiss,
Schulz,  Schulze,  Schumann,  Schwabe,  Schwabhäuser,
  Schwalb,  Schwanz,  Schwegler,
Schwanck,  von  Seefried,  Seidler,  Seifart,  Seip,
Sembach,  Semmler,  Senner,  Seydler,  Siebold,
Siedler,  Silchmüller,  Singelrub,  Sittich,  Sittig,
Spener,  Spiegel,  Spielhausen,  Spindler,  Steinbrück,
  Steinrück,  Steitz,  Stelzaer,  Stern,  Sternberger,
  Steuerlein,  Stied,  Stieler,  Stier,  Stollberger,
  Storch,  Stormer,  Strauch,  Straug,
Straus(ßB),  Strebel,  Strohberger,  Stübner,
Stumpf,  Sturm,  Sutorius;

Teichmann,  Teuschler(?),  Thein,  Thiel,
Thieme,  Thilemann,  Thilo,  Tholes,  Thomä,
Tischer,  von  Todenwarth,  Trapp,  Trautmann,
Triebel,  Trier,  Truschler(?),  Türck;

Urbach,  Ulich,  Ungebauer,
Usleber;

Vater,  Vey,  Vigelius,  Vokerodt,  Vogel,
Vogler,  Voigt,  Volckamer,  Volckhar(d)t,  Volk,
Völler,  Volhard.

Wagner,  Wahn,  Wahnes,  Waiz,  v.  Waldersee,
  Walch,  Wallich,  Walther,  Watzendorf,
Weber,  v.Wedig,  Wehner,  Weichart,  Weidner,
Weigand,  Weigelt,  Weimar,  Weinreich,
Weiss,  Weiz,  Wendler,  Werner,  Wetzel,
Weyh,  Wiber,  Widmann,  Wiedenheuber  und
Wiedehöpfer,  Wiefel,  Wiener,  Wild,  Wilhelm,
Wilhelmi,  Will,  Willing,  Windler,  Winkler,
Winter,  Wiprecht,  Wirsching,  Wirth,  Wirthmann,
  Wissler,  Witthauer,  Wolf,  Wölfing;

Xylander;

Zapf,  Zech,  von  Zech,  Zehner,  Zeis,  Zerr,
Ziegler,  Zimmermann,  Zinck,  Zinckernagel,
Zöllner,  Zwirlein.

Die  Familien,  um  die  es  sich  da  handeldt,
sind  meistsüdthüringisch-fränkische,  genauer:
hennebergische.

Einige  Stammbäume  tragen  das  Jahr  ihrer
Aufstellung  (1771,  1772,  1773),  und  die
meisten  als  den  Namen  des  Verfassers:
M.  Johann  Christoph  Rasche.)

1)  Z.  B.  »Genealogia  Thiloiana  e  manuscripto  b.
Pastoris  Stedlingensium  Georgii  Caroli  Thilo  excerpta,
inhanc  veroordinem  disiecta  membra  disposuit  M.  Joh.

Ursinus,

25

Dieser  Name  hat  einst  in  der  gelehrten
Welt  nicht  bloss  der  engeren  Heimat  einen
guten  Klang  gehabt.  Rasche  war  unbestritten
zu  seiner  Zeit  die  erste  Autorität  auf  dem
Gebiete  der  Münzenkunde;  sein  Lexicon
universae  rei  numariae  veterum  umfasst
6  Bände  (zu  Leipzig  1785—94  erschienen)
und  2  Supplementbände  (ebendort  1802  und
1804  gedruckt)  und  wird  noch  heute  geschätzt.
  Die  zu  seinen  Studien  nötige  Literatur
  bezog  er  inganzen  Wagenladungen  z.B.
von  Nürnberg,  und  gefördert  wurden  jene
durch  Träger  höchster  weltlicher  und  geistlicher
  Würden.  Die  Gesellschaft  der  höheren
und  schönen  Wissenschaften  zu  Jena  und
diejenige  der  freien  Künste  zu  Leipzig  zählte
ihn  zu  ihren  Mitgliedern.  Vielseitig  und
gründlichstgebildet,  warerdochkein  trockener
Stubengelehrter,  sondern  ein  angenehmer  Gesellschafter,
  mit  dem  Schiller  während  des
Aufenthalts  in  Bauerbach  verkehrte.  Ueber
seinen  Lebensgang  sei  hier  nur  bemerkt:
Rasche  ist  am  21.  Oktober  1733  zu  Scherbda
bei  Creuzburg  im  Eisenachischen  zur  Welt
gekommen  als  einziger  Sohn  des  am  26.  Juli
1696  zu  Riethnordhausen  geborenen  und  am
15.  November  1745  verstorbenen  Pfarrers
Nikolaus  R.  und  der  Möhraer  Pfarrerstochter
Sophie  Marie  geb.  Scharf;  er  besuchte  die
Schulen  zu  Creuzburg  und  Meiningen  und
die  Universität  zu  Jena,  erwarb  die  Würde
eines  Magisters  und  versah  Hauslehrerstellen
zu  Hanau  und  Frankfurt  a.  M.;  eben  zum
Konrektor  am  Gymnasium  letzterer  Stadt
ausersehen,  folgte  er  1759  dem  Rufe  zum
Rektorate  des  Lyceums  zu  Meiningen;  gegen
Ende  des  Jahres  1763  schon  übernahm  er
diePfarrstelle  zu  Untermassfeld  bei  Meiningen;
nachdem  er  auch  noch  Adjunkt  und  Assessor
des  geistlichen  Untergerichts  im  Amte  Massfeld
  geworden  war,  beschloss  er  sein  ungemein
  tätiges  Leben  am  21.  April  1805.  Der
Umstand,  dass  seine  am  11.  Juni  1760  ihm
angetraute  Gattin,  Johanna  Charlotte  Eleonore,
die  älteste  Tochter  des  am  14.  März  1759

Christoph  Rasche,  Pastor  Masfeld.e  MDCCL  XXlIll«,
»Genealogia  Trappiana  elaborata  a  M.  J.  C  Raschio
2.  Nov.  1772«,  »Genealogia  Zinckiana  in  ordinem
redacta  Ao.  1771.  M.  Joh.  Christoph  Rasche  1771«.