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resp.  Öemahle  und  eventuelle  Wiederverheiratungen,
über  deren  Kinder  mit  Bezeichnung  der  betreffenden
Ehe,  welcher  sie  entstammen,  und  geordnet  nach
‘dem  Datum  der  Geburt.  Weil  nun  bei  jedem  Namen
die  Abstammungen  und  Deszendenz  aufgeführt  ist
und  durch  die  beigesetzte  Ordnungszahl  eine  Orientierung
  leicht  ermöglicht  wird,  und  weil  ferner  der
unter  Nr.  1  genannte  Adalbert  (geb.  ca.  1000)  zugleich
der  älteste  bekannte  Ahnherr  der  Askanier  ist  und  von
ihm  aus  die  gesamte  Deszendenz  mit  geringer  Mühe
festgestellt  werden  kann,  hat  Wäschke  von  der  Beigabe
  eines  Stammbaumes  ganz  abgesehen.  Dagegen
sind  dem  Buche  im  Anhang  drei  Verzeichnisse  (1.  die
Fürstinnen,  welche  Gemahlinnen  anhaltischer  Fürsten
geworden  sind;  2.  die  fremden  Fürstlichkeiten,  welche
anhaltische  Prinzessinnen  geheiratet  haben,  sowie
die  Stifter,  zu  denen  die  anhaltischen  Fürsten  und
Fürstinnen  Beziehungen  gehabt  haben;  3.  die  bisher
bekannten  Stätten,  an  deiien  die  Askanier  beigesetzt
worden  sind)  beigegeben.  Trotz  der  eifrigsten  Arbeit
des  Verfassers  und  trotz  mannigfachster  Unterstützung
und  Förderung  von  Seiten  der  näher  bezeichneten
Behörden  und  Vereine,  sind  doch  die  in  obigem  Buche
wiedergegebenen  Daten  bei  weiten  nicht  alle  sicher

estellt,  so  dass  Wäschkes  Schrift  noch  nicht  etwas

bschliesendes  zu  geben  vermag,  sondern  vom  Verfasser
  nach  mehreren  Richtungen  hin  als  ein  erster  Versuch
  angesehen  sein  will.  Manches  muss  zurÄuffindung

dieses  oder  jenes  geschichtlichen  Datums  noch  der
eindringenden  Forschung  (z.  B.  Durchmusterung  der
fürstlichen  Korrespondenzen)  und  auch  wohl  dem
glücklichen  Zufall  in  der  Entdeckung  von  neuen,
bisher  versteckten  Quellen  (z.  B.  Grabschriften  und
dergl.)  vorbehalten  bleiben,  so  in  bezug  auf  die
Genealogie  und  Chronologie  ‚der  letzten  Askanier
von  der  Ascherslebener  Linie  und  für  die  neuere
Zeit  in  Hinsicht  auf  die  Genealogie  des  Hoym--Schaumburgischen
  Fürstenhauses.  Eine  vollständige
Begründung  der  gebotenen  genealogischen  Daten,
deren  kurze  Bezeichnung  selbsverständlichnurein  vorlaufiges
  Auskunftsmittel  bildet,  beabsichtigt  Wäschke
demnächst  zu  veröffentlichen.  Er  will  hier  im  Anschluss
  an  Posse  nicht  nur  das  ganze  archivalische
Material  publizieren,  sondern  auch  die  Kritik  der
Ueberlieferung  zusammen  mit  einem  Abdruck  der
auf  die  Genealogie  der  Anhaltischen  Askanier  Bezug
habenden  noch  nicht  veröffentlichten  Quellen  bieten.
Möge  diese  dankenswerte  Arbeit  nicht  allzulange
aufsich  warten  lassen!  Dem  verdienvsollen  Bearbeiter
obigen  Werkes,  das  vom  Verfasser  am  19.  August  1904
Sr.  Hoheit  dem  regierenden  Herzog  Friedrich  von
Anhalt  zugeeignet  ist,  kann  und  muss  somit  die

.  Geschichtswissenschaft  für  diese  sehr  willkommene

und  vortreffliche  Gabe  zu  lebhaftem  Dank  verpflichtet
sein.
Dr.  K.  v.  Kauffungen,  Metz.

BRIEFKASTEN.

Anfragen  bis  zu  10  Zeilen  einspaltig  werden  kostenlos  aufgenommen,  jede  weitere  Zeile  wird  mit  10  Pf.
berechnet.  —  Im  Interesse  unserer  verehrl.  Leser  liegt  es,  Namen  und  Daten  in  Briefsendung  möglichst
  deutlich  zu  schreiben.

Anfragen.

13.  Wer  von  den  geehrten  Lesern  des  »Archiv«

kann  mir  Auskunft  geben  über  die  hessische  Familie  -

Henkel,  speziell  über  den  im  ehemaligen  Oberhessen
  (Marburg—  Kirchheim)  in  Erksdorf  angesessenen
  Stamm.
Nachrichten  erbittet
Lehrer  Henkel,  Brandoberndorf,
Reg.-Bez.  Wiesbaden.

14.  Erbeten  werden  Nachrichten  jeder  Art  über
die  ostfriesischen  Familien  Deteleff,  Hitzer  und
Marcelius.  Mitglieder  dieser  Familien  standen  vielfach
  in  ostfriesischen  Staatsdiensten.  Insbesondere
wären  mir  Nachrichten  aus  Uhniversitätsmatrikeln

sehr  erwünscht.
*Dr.  Fieker,  Hannover-List.

15.  Wie  hiessen  die  Eltern  des  hochgräflichen
Oberförsters  Johann  Hermann  Scheidt,  aus  dem
Hess.-Kasselschen  gebürtig,  vor  1701  im  Dienste  des
Aug.  von  der  Lippe,  Deutsch-Ordens-Comthur  zu
Marburg,  später  in  Neuwiedischem  Dienste,  geb.
1666,  gest.  Neuwied  15.  Nov.  1744.  Wer  weiss
mehr  von  diesem  Geschlecht?  Notizen  über  die
Neuwiedische  Familie  Achenbaclı  auch  willkommen

A.  F.  van  Beurden,
1.  Sekretär  des  Histor.  Vereins  „Limburg“,
Roermond  (Holland).

16.  Ich  bitte  um  Auskunft  über  Wappen  nachfolgender
  Geschlechter:  v.  Medefeld,  v.  Bendeleben,
  v.  Büren,  v.  Padtberg,  v.  Lotzenberg,

v.  Oberg,  v.  und  zu  Völkershausen,  v.  Hornstedt,v.
  Grafschaft,v.Randeroth,  v.  Rostorff,
v.  Mörle  gen.  Böhm.  Kleinere  Auslagen  werden

gern  erstattet.
*Stabsarzt  Has,  Diedenhofen.

17.  Dieses  Wappen  befindet  sich  in  der  Georg
Pfaudler’schen  Sammlung  im  Museum  Ferdinandeum
in  Innsbruck  ohne  jede  weitere  Erklärung.

Ich  erlaube  mir
die  höfliche  Anfrage:
  Welcher
Quelle  hat  Pfaundler
  dieses  Wappen
entnommen,  welchem
  Mitgliede
des  Geschlechtes
»Umhäuser«  gehörte
  dasselbe  an,
und  welche
Landesregierung
hat  dasselbe  verliehen,
  und  wann?

Vergebens  war
mein  bisheriges
Forschen,  ich
konnte  es  bisher
in  keinen  Archiven,
Heroldsämtern  in
Oestereich  -  Ungarn
  und  Deutschlands

  auffinden.