Aus  Hennersgrün  (Heinrichsgrün):
Christoph  Kreisel,  Fuhrmann;  Adam  Sahr,
Tagelöhner.

Aus  Neudorf:  Christoph  Metzner,
Spitzenhändler;  Hanns  Trögner  Händler;
Moritz  Krauss,  Händler;

Ferner:  Aegidius  Böhm  aus  Schlackenwerth,
  Kürschner;  Johann  Riedel  aus
Luditz,  Fleischer;  Christian  Bayer  "aus
Gottesgab,  Müller  und  Beck;  Heinrich
Deumer  aus  Görkau,  Hammerschmied;
Hanns  Saarer  aus  Lichtenstadt,  Händler;
Christoph  Fischer  aus  Rothen-Hammer,
Fuhrmann;  Samuel  Schuberth  aus  Stahlberg,
Bergmann;  Samuel  SchreiberausBärenstein,
Zimmermann;  H.  Antoni  Geermann  aus
Ehrenfriedersdorf;  Christoph  Schuberth
aus  Cranzahl,  Zimmermann;  Christoph
Linhardt  aus  Pressnitz,  Beck;  Heinrich
Illiing  aus  Hammer,  Fuhrmann;  Adam

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Richter,  ihrer  churf.  Düurchlaucht  Forstbedienter.


Nach  langen  Erwägungen  wurde  die
Gründung  eines  neuen  Ortes  bei  Wiesenthal
bewilligt,  es  entstand  dadurch  der  Ort
Hammerunterwiesenthal.

Da  für  meinen  Zweck  nur  der  reiche
Namenschatz  in  Frage  kommt,  beende  ich
hiermit  meine  Mitteilungen,  obgleich  in  der
von  mir  benutzten  Arbeit  des  Herrn
Professors  Dr.  Wolf  in  Annaberg  noch
interessante  geschichtliche  Abhandlungen
folgen.  Herrn  Professor  Dr.  Wolf  sage  ich
aber  an  dieser  Stelle  meinen  verbindlichsten
Dank  für  die  gütige  Erlaubnis  zur  Veröffentlichung
  meiner  vorliegenden  Arbeit.

Bemerkung:  Das  Jahrbuch  der  »Mitteilungen  des
Annaberger  Geschichtsvereins«  ist  u.  a.  von  der
kgl.  öff.  Bibliothek  in  Dresden  leihweise  zu  erhalten.

(Für  die  Richtigkeit  der  genealogischen  Artikel  übernimmt  die  Redaktion  keine  Verantwortung,  da  dieselben
das  Ergebnis  der  persönlichen  Forschungen  der  Einsender  sind.)

€  Heraldik  «  Wappenkunde

Zur  Kunstbeilage.

In  Fortsetzung  des  Zyklus  von  Wappen
heraldisch-genealogischer  Vereine  bringen
wir  in  vorliegendem  Hefte  das  Wappen  der
K.  K.  heraldischen  Gesellschaft  »Adler«  in
Wien,  gegründet  1870.  Das  Blatt  hat  Herr
Heinrich  Schimpke  zum  Urheber.  Umgeben
von  Eichenzweigen  finden  wir  das  Wappen
des  »Adler«:  In  Gold  ein  schwarzer,  rotgezungter
  Doppeladlier');  Helm  gekrönt;
Helmzier:  ein  Pfauenstoss;  Decken  schwarzgolden.
  Oben  (herald.)  rechts:  Oesterreich,
links  Wien.

!)  Nach  Mitteilung  des  Herrn  Dr.  J.  B.  Wittig,
Redakteur  des  Adler-Monatsblattes,  ist  der  Doppeladler
  schwarz  bewehrt.

Die  zweite  vierfarbige  (Buchdruck)-  Beilage
stellt  das  von  Meister  Georg  Barlösius  in
Charlottenburg  gezeichnete  Exlibris  Kurt  und
Gertrud  Klamroth  dar:')  Innerhalb  der
pflanzlichen  Umrahmung  die  kraftvolle
Gestalt  eines  Sämannes,  dahinter  der  ÄAusblick
  auf  Halberstadt.  Bücher  mit  »Soll  und
Haben«  anf  dem  Rücken  und  Merkurstab
weisen  auf  den  Beruf  hin.  In  der  Ecke
oben  das  Wappen  »Klamroth«:  in  Rot  ein
silberner  Anker,  oben  in  eine  4-ähnliche
Hausmarke  auslaufend.  Wir  freuen  uns,  das
zu  den  schönsten  Blättern  Barlösius  zählende
Bibliothekzeichen  in  unserer  Zeitschrift  abbilden
  zu  können.

ı)  Die  Klischees  verdanken  wir  der  Liebenswürdigkeit
  des  Herrn  Stadtrates  Klamroth  in
Halberstadt.  Schriftl.