weist  in  der  Tat  die  oben  genannte  Zahl
1053  auf.!)

Zu  ıesen  wäre  diese  Tab.  II  wie  folgt:
Anna  Marie  von  Brandenburg-Ansbach,  die
Gemahlin  des  Herzogs  Christoph  von
Württemberg  (das  ist  nämlich  Ahnin  XI,  84)
kommt  in  der  VIll.  bis  X.  Generation  der
Aszendenz  von  Kaiser  Wilhelm  Il.  noch
nicht  vor,  wohl  aber  12mal  in  der  XI.
Generation,  26mal  in  der  Xll.  usw.  Liest
man  unten  die  Summen  für  Albrecht  Achilles,
so  erhöhen  die  von  seinen  Ur-Urernkeln
auf  ihn  geworfenen  Wertigkeiten  natürlich
eine  jede  ihre  genealogische  Distanz  um
4  Generationen;  deshalb  steht  unter  den

I)  In  der  ersten  Form  ihrer  Herstellung  wies  meine
Berechnung  einen  nicht  unbeträchtlichen  Fehlerauf,  der
jedoch  keineswegs  der  Rechnungsmethode  zu  Lasten
gelegt  werden  darf,  sondern  hervorgerufen  war  durch
eine  genealogische  Tatsache,  welche  seither  von  der
Forschung  in  ein  anderes  Licht  gerückt  worden  ist.
Es  folgte  nämlich  am  Schlusse  der  Tab.  I  und  II  noch
eine  43.  Ur-Urenkelin  des  Albrecht  Achilles,  namens
Magdalena  von  Waldeck-Wildungen,  *  1558,  f  1599,
Gemahlin  a)  des  Philipp  Ludwig  I.  Grafen  von  Hanau-Münzenberg,
  b)  Johanns  des  Mittleren,  Grafen  von
Nassau-Siegen.  Diese  Frau  galt  bisher  allgemein  als
eine  Tochterdes  Grafen  Samuel  v.Waldeck-Wildungen,
und  steht  als  solche  verzeichnet  in  den  bekannten
Kompendien  der  Genealogie  (Vergl.  Hübner  Il,  350
und  360,  Voigtel  173,  Cohn  136;  in  Cohns  Tafel
159,  wo  sie  unter  allen  Uniständen  auftreten  müsste,
ist  sie  merkwürdigerweise  ganz  weggelassen).  Erst
Herrn  Dr.  O.  Frhrn  v.  Dungern  ist  gelegentlich  der
Bearbeitung  seiner  »Ahnen  deutscher  Fürsten«,
Band  I  Zollern  (Verlag  von  Gebr.  Vogt,  Papiermühle)
  von  der  Leitung  des  Archivs  zu  Marburg,
woselbst  auch  die  fürstlich  Waldeckischen  Archivalien
lagern,  die  Auskunft  zu  teil  geworden,  dass  Magdalene
  die  Tochter  von  Graf  Philipp  IV.  von  Waldeck-Wildungen
  (Vater  des  Samuel)  aus  dessen  3.  Ehe
mit  Jutta  von  Ysenburg-Grenzau  ist,  und  so  erscheint
Magdalene  in  dem  genannten  von  Dungernschen
Werke  an  den  Stellen  XXVIII,  21  und  XXXIV,  43
zum  ersten  Male  in  der  genealogischen  Literatur
richtig  plaziert.  Da  nun  Magdalene  ihre  bisher
vermeintliche  Abstammung  von  Albrecht  Achilles
nur  durch  Samuels  Gemahlin  Anna  Marie  v.  Schwarzburg
  besass,  die  nunmehr  gar  nicht  mehr  als  ihre
Mutter  betrachtet  werden  darf,  so  fällt  sie  jetzt  aus
dem  hier  in  Rede  stehenden  Deszentorium  völlig
hinweg  nebst  den  21  "+  ‚sammungen,  die  von  ihr
auf  Kaiser  Wilhelm  lı  führen.  Ich  wollte  nicht
verfehlen,  die  neue  Entdeckung  den  Lesern  zum
Zwecke  gelegentlicher  Benutzung  mitzuteilen.

83

Summenzahlen  noch  eine  Reihe  römischer
Zahlen,  welche  dieresultierendeGenerationenhöhe
  angeben.

In  dieser  Tabelle  II  habe  ich  nun  freilich
wieder  mit  Zahlengrössen  operiert,  die  dem
Leser  fremd  sind,  und  mit  Recht  wird  er
fragen,  wie  ich  zu  den  Wertigkeiten  für  die
42  Ur-Urenkel  gekommen  bin.  Ich  muss
antworten,  dass  dieselben  entweder  auf  die
gleiche  Weise  durch  Addition  der  Wertigkeit
von  tiefer  stehenden  Ahnen  des  Kaisers
oder  bei  Gelegenheit  des  grossen  generellen
Wertigkeitskalküls  zu  stande  gekommen  sind.
Wollte  ich  das  alles  wieder  einzeln  ausführen,
  so  kämen  wir  schliesslich  auf  das
komplette  Deszentorium  von  Albrecht  Achilles
auf  Kaiser  Wilhelm  und  der  Leser  könnte  sich
dabei  auf  Tafeln  von  Meterhöhe  und  Dutzendmeterbreite
  gefasst  machen.  Aber  immerhin,
um  nicht  der  allfälligen  Vermutung  Vorschub
  zu  leisten,  als  würden  fingierte  Zahlen
zur  Verwendung  gebracht,  wollen  wir
wenigstens  denjenigen  Ahnen,  durch  den
die  meisten  Deszents  vom  Anod  zum  Kathod
laufen,  weiter  spezialisiert  behandeln.  Das
ist  der  schon  erwähnte  Fürst  Joachim  Ernst
von  Anhalt  mit  82  Ahnenschaften  gegenüber
  Kaiser  Wilhelm  Il.  und  zweimaliger
Abstammung  von  Albrecht  Achilles.  Für
ihn  würden  sich  die  beiden,  den  obigen
I  und  II  entsprechenden  Tabellen  gestalten,
wie  unter  Nr.  III  und  IV  angegeben  ist.

Mit  diesen  beiden  letzten  Tafeln  haben
wir  nun  auch  die  82  Abstammungen,  welche
von  Joachim  Ernst  von  Anhalt  auf  Kaiser
Wilhelm  Il.  laufen,  unter  41  Ur-Urenkel  des
Erstgenannten  verteilt,  so  dass  jetzt  nur
immer  noch  1  bis  4  Abstammungen  durch
die  gleiche  Person  weiter  zu  leiten  sind;
diese  aber  weiterhin  Schritt  für  Schritt  festzustellen,
  wird  dem  Leser  ja  mit  leichter
Mühe  gelingen.  Nur  ein  einziger  von  den
41  Ur-Urenkeln  vereinigt  noch  7  Deszents
für  den  Kaiser  in  seiner  Person.  Das  ist
Ernst  August,  der  erste  Kurfürst  von  Braunschweig-Lüneburg
  oder  von  Hannover.  Von
diesen  7  Deszents  laufen  4  weiter  durch
seinen  Sohn,  König  Georg  I.  von  Grossbritanien
  und  3  durch  seine  Tochter  Sophie