mark  in  Urkunde  497  vom  Jahre  1352  und  ein
Hundirtmark  in  Urkunde  685  vor  ca.  1400.
*Oberleut.  Weber,  Wiesbaden.

60.  Hundertmark.  Strieder:  Hess.  Gel.-Gesch.,
Bd.  16.  p.  555:  Isenburgischer  Forstmeister  H.  in
Wächtersbach  um  1750.  —  K.  B.  Darmstadt:  H.
Joh.  Bernhard  et  ux.  Anna  Cath.:  Sohn  Johannes,
*  D.  21.  10.  1794,  +  7.  3.  1800.
*von  Follenius,  Obltn.
Podgörze,  ulica  Lwowska  44.

5.  Robert  Walde,  Steueraufseher,  Plauen,  Jössnitzerstrasse
  147.

11.  Das  Adressbuch  der  Stadt  Plauen  i.  Vogtl.
(1907/08)  nennt  30  Träger  dieses  Namens.

18.  Das  Adressbuch  der  Stadt  Plauen  i.  V.
1907/08)  nennt:  Adolf  Rinck,  Maurer,  Dobenaustrasse
  100,  Ernestine  vereh.  Rinck,  Rähnisstr.  122,
Julius  Rinck,  Lagerhalter,  Langestr.  9,  Max  Rinck,
Schokoladenhändler,  Neundorferstr.  28,  Max  Rinck,
Schieferdeckermstr.,  Rähnisstr.  108,  Wilhelm  Rinck,
Handarbeiter,  Böhlerstr.  28.

Berger,  Referendar,  Plauen  i.  V.

20a.  Franz  Joseph  von  Schab  1824  Rat  am
Oberappellationsgericht  München.  A.H.)J.Schaap,
Apothekenbesitzer  in  Groningen  (Holland)  1906.

20b.  Der  Name  liesse  sich  ev.  ableiten  vom
Althochd.  scapan  —=  schaben,  abkratzen,  abnagen.

23.  W.  des  Königreichs  Arragonien:  In  Gold
vier  rote  Pfähle.e  W.  des  Königr.  Armenien:  In
Gold  ein  roter  gekrönter  Löwe.

25.  Carl  Christoph  Schmieder,  *  1778,  Mineraloge.
  Verfasser  einer  Geschichte  der  Alchemie,
Halle  1832,  wird  1812  von  Halle  nach  Cassel  als
Director  und  Schulinspektor  berufen.

5b.  3  goldne  Sterne  über  goldnem  Halbmond,
in  Blau  führen  verschiedene  polnische  Familien,  wie
Aubracht,  Prondzinski  usw.

*H.  Gelder,  Berlin  W.  50.

00.  Herdtmann,  Joh.  Friedrich,  *  1./13.  Mai
1781  zu  Hildesheim;  +  3.  2.  1844  zu  Moskau.  Carl
Georg  H.,  *  5.  4.  1814  zu  Moskau,  7  31.  12.  1896
in  Moskau.  Lehrer  der  Musik  und  Organist  an  der
St.  Michaelis  Kirche.  Amalie  geb.  Liebermann,
*  22.  6.  1819,  +  26.  7.  1844.  Marie  geb.  Stahl,
*  20.  10.  1826;  }  23.  10.  1895.  Johann,  *  27.1.
1864,  7  31.  8.  1884.  Friedrich,  *  13.  9.  1846,  +  7.7.
1906,  Schönwäschereibes.,  Moskau.  Natalie,*3.2.1842,
T  11.  10.  1869.  Amalie,  *  29.  1.  1849,  +  25.  1872.
Caroline,  *  20.  9.  1852,  }  16.  4.  1879.  (Erbbegräbnis
der  Familie  H.  Deutscher  Kirchhof  in  Moskau,  alter
Gang,  Reihe  20.)

00.  Barkhausen.  Marie  Amalie  verehel.  Adelmann,
  *  4./16.  3.  1816  zu  Reichensachsen,  7  4./16.
7.  1868  zu  Dorpat  in  Livland  (Dorpat,  alter  Friedhof).
  —  Victor,  Stadtrichter  zu  Lemgo,  +  27.  4.
1798  am  Nervenfieber,  einziger  Bruder,  der  königl.
preuss.  Geh.  Rat,  H.  E.  W.  Barkhausen,  Halle  a.  S.
(Berliner  Privileg.  Zeitung  vom  10.  Mai  1798.)

*E.  Seuberlich,
Südende-Berlin,  Mittelstr.  15.

Il.  Familientag  der  Familie  Zangemeister.

Abermals  ist  eine  bürgerliche  Familie
zusammengetreten,  um  sich  zu  einem  neuen
Familienverbande  zusammen  zu  schliessen.
Der  von  dem  Privatdozenten  und  Dr.  med.
Wilhelm  Zangemeister-Königsberg  an

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sämtliche  noch  lebendeNachkommen  des  1812
verstorbenen  Rittergutsbesitzers  Christof
Zangemeister-Hallungen  ergangenen  Aufforderung,
  sich  zu  einer  Besprechung  gemeinsamer
  Familienangelegenheiten  am
8.  Sept.  1907  in  Gotha  einzufinden,  hatten
35  Blutsverwandte  folgegeleistet.  Schon
am  Tag  vorher  versammelten  sich  die  Teilnehmer,
  die  grösstenteils  von  ihren  Ehegatten
und  Oattinnen  begleitet  waren,  zu  einem
Begrüssungsabend  im  Hotel  »zur  Stadt
Coburg«.  Hier  wurde  manches  frohe  Wiedersehen
  nach  Zeiten  langer  Trennung  gefeiert,
manche  heitere  und  auch  ernste  Jugenderinnerung
  aufgefrischt,  aber  auch  manche
Bekanntschaft  zwischen  den  Verwandten  der
vier  erschienenen  Linien,  die  bis  vor  kurzem
häufig  nur  eine  dunkle  Ahnung  von  der  Existenz
  der  anderen  gehabt  hatten,  geschlossen.
Die  fröhliche  Stimmung  sowie  die  angeregte
Unterhaltung  und  Erörterung  von  auf  die
Familie  bezüglichen  Fragen  zeigten  sofort,
dass  der  Einberufer  einen  vollen  Erfolg  zu
verzeichnen  haben  würde.

Am  8.  September  vormittags  fand  zunächst
eine  Familiensitzung  im  Hotel  Wünscher
statt.  Die  bekränzten  Bilder  des  Ahnherrn
und  seiner  Gattin  schauten  verwundert  von
der  Wand  aus  ıhren  altertümlichen  Rahmen
hinunter  auf  das  seltsame  Treiben  der  Nachkommen.
  Nachdem  Rentner  Oskar
Zangemeister-Gotha  als  der  Familienälteste
  den  Vorsitz  ergriffen  hatte,  begrüsste
Dr.  Wilhelm  Zangemeister-Königsberg
die  Familienmitglieder  und  dankte  für  das
grosse  Interesse,  das  sie  durch  ihr  Erscheinen
der  gemeinsamen  Sache  entgegengebracht
hätten.  In  kurzen  Worten  entwickelte  der
Redner  den  Zweck  des  Familientages:
Hebung  des  Zusammengehörigkeitsgefühles,
Aussprache  und  Beschlussfassung  über
Familienangelegenheiten,  sowie  Vorträge
aus  der  Familiengeschichte.e  Der  Namensaufruf
  ergab  49  Anwesende  aus  allen  Teilen
Deutschlands;  leider  musste  festgestellt
werden,  dass  die  fünfte  der  von  Christof
Zangemeister  herfliessenden  Linien  überhaupt
  durch  kein  Mitglied  vertreten  war.
Durch  Akklamation  wurde  sodann  die