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Bosecker,  der  1702  bei  der  Geburt  eines  Sohnes
im  Kirchenbuch  zu  Kirchheim  bei  Arnstadt  i.  Thür.
erwähnt  wird,  geboren  oder  gestorben  ist?  Wahrscheinlich
  war  er  Hutmann.  Sein  Bruder,  Phidius
Christoph  B.,  dessen  4.  Kinder  in  K.  geboren  sind,
findet  in  dem  einzigen  aus  dieser  Zeit  erhaltenen
Kirchenbuch  des  öfteren  Erwähnung.

Für  jede  kleine  Auskunft  über  obiges  und  fragliche
  Familie  dankt  im  voraus

Waldemar  Poseck,  Gr.  Lichterfelde  W.
b.  Berlin,  Margaretenstr.  34.

42.  Erbitte  höflichst  Nachrichten  über  die  Familien
  nachstehender  Personen:

Georg  Gelter,  1481  Landrichter  in  Mattsee
im  Salzburgischen.

Paul  Gelter,  1506  in  Halle  (Bürgerbuch).

Wilhelm  Gelder,  1558  Professor  für  Redekunst
  an  der  Prager  Jesuitenschule.

Joh.  Gelter,  1623—25  Geistlicher  in  Feichten
und  Tuch  (Oberbayern).

Ferner  über  die  seit  1400  in  Oberfranken  nachweisbare
  Familie  Gelder  (Gelter,  Gelther)  und  die
seit  1700  in  Württemberg  (Donaukreis)  nachweisbare
  Familie  Gelder  (  ölden),  sowie  über  alle
sonstigen  Träger  des  Namens  früher  und  jetzt.

°H.  Gelder,  Berlin  W.  50.

Antworten.

25.  Schmieder  wird  erwähnt  im  Regestenbuch
des  Vogtlandes  von  C.  v.  Raab.  (R.  zur  Orts-  und
Familiengesch.  des  Vogtlandes.)  I.  Band  1350—1485
Plauen.  Verlag  F.  E.  Neupert  1893.  Regeste  Nr.
230.  Dieselbe  datiert  vom  7.  Januar  1419.  Es
handelt  sich  um  einen  E.  Schmieder.  Hans  Roders
Weib  hat  empfangen  zum  Leibgedinge,  wie  ihr  dies
schon  der  von  Plauen  geliehen  hat,  ....  1  Herberge
  zu  Gansgrün,  auf  der  der  Schmieder  sitzt
etc.  ....  Sabbato  post  epiphanie  Original-Urkunde
Reichs  A.  München.  Ntrandenburgisches  ansbachisches
  Lehnbuch  Nr.  2.

Waldemar  Poseck,  Gr.-Lichterfelde  W.
Margarethenstr.  38.

31a.  Loeding.  Das  von  Ihnen  angegebene
Wappen  ist  eine  Fälschung,  wie  sie  mir  oft  unter
die  Hand  kommt.  Die  »Handschriftlichen  Nachträge
zum  Alten  Siebmacher«  sind  leider  nur  zu  oft  Notbehelfe
  von  »v.  Hefner«,  von  welchem  Wappen  verlangt
  worden  sein  mögen,  die  er  nicht  schaffen
konnte  und  er  eine  Anleihe  daher  beim  Alten  Siebmacher
  machte  um  den  Wappeninteressenten  zu
befriedigen.  So  gross  wie  Dr.  v.  H.  als  Pionier
der  Heraldik  war  —  aber  seine  »Geschichte  der
Heraldik«  war  ebenfalls  eine  Anleihe.  Der  Historiker
Ralf  von  Retberg,  sandte  ihm  seine  Geschichte  der
Heraldik  zur  Begutachtung  ein,  v.  H.  schrieb  sie
ab  und  erwarb  den  Doktortitel.  Hierüber  liesse
sich  noch  vieles  sagen.

In  Band  V  des  »Alten  Siebmacher«  Blatt  95,
Type  3,  findet  sich  das  Wappen  Loehing  bez.  das
Wappen  der  Löhinger,  wie  folgt:  Schild  wagrecht
geteilt,  im  oberen  goldenen  Felde  eine  springende
Gemse,  kein  Pferd,  das  untere  Feld  balkenartig  eingeteilt
  wechselweise  von  blau  weiss,  blau  weiss.
Der  gekrönte  Kolbenturnierhelm  zeigt  die  Gemse
wachsend  zwischen  zwei  blauen  Hiefhörnern  mit
goldener  Binde,  an  den  Mündungen  mit  je  3  und
an  den  Seiten  mit  je  3  natürlichen  grünen  Pfauenfedern
  besteckt.

31b.  Kranich.  In  den  Copulationsmatrikeln  zu
Burgstädt  fand  ich  verzeichnet:  Am  25.  Okt.1757  verm.
Christian  Kranich  jun.:  Mahlmüller  von  Geithain
weil.  Mstr:  Christian  Anton  Kranichs  Bürgers  und
Mahlmüllers  in  Geithain  hinterl.  einz.  Sohn,  mit
Johanna  Susanna  Böttgerin  weil.  Johann  George
Böttigers  Mahlmüllers  in  Göppersdorf  hinterlassene
Wittwe.  Es  gibt  2  Wappen  Kranich  mit  adeligen
Zusätzen:  die  Kranich  von  Kirchheim  und  die  Kranich
von  Wachenheim.  Skizzen  stehen  zur  Verfügung.

35.  Wilkowe,  Wilcke.  Bin  dazu  bereit,  nur
findet  man  in  Norddeutschland  die  Abbreviatur  Wilcke
als  Diminutiv  für  Wilhelmus,  Wilhelm.  Wilckowe
sehe  ich  für  Wilckau  an,  immerhin  ist  es  »möglich,
wenn  auch  nicht  wahrscheinlich,«  dass  beide  Namen
identisch  sind.

*Archivar  Uhlmann-Uhlmannsdorft,
Chemnitz.

20.  Schaab,  Gustav,  Pfarrer  in  Schriesheim
bei  Heidelberg,  A.  H.  der  Burschenschaft  Allemannia-Heidelberg.


00.  von  Ssggern,  Gastwirt  in  Oldenburg
(Grhzgt).  Ein  Dorf  Seggern  liegt  bei  Westerstede
im  Herzogtum  Oldenburg.

18.  Dröge,  Karl,  Pastor  in  Braunlage  a.  Harz,
A.  H.  der  Burschenschaft  Alemannia  -Göttingen;
Rinck,  Fr.,  Referendar  in  Stralsund,  Grabenstr.  5
Germania-Marburg);  Gerichtsassessor  Max  Rinck
(Germaniajena)  in  Erfurt,  Johannisstr.  154;  Assessor
M.  Rink  (Germania-Jena)  in  Berlin  SW.8,  Kronenstrasse
  61;  Referendar  Max  Rink  (Germania-Jena)  in
Erfurt,  Johannisstr.  164.

11.  Das  Verzeichnis  der  Alten  Burschenschafter
1907  nennt:  Eugen  Körner  (Hevellia-Berlin),  Kreisbauinspektor
  in  Schönebeck  a.  Elbe,  Bahnhofstr.  5;
Hans  K.  (Teutonia-Jena),  Dr.  med.,  Universitätsprofessor
  in  Halle;  Louis  K.  (Dresdensia-Leipzig),
Bürgermeister  a.  D.  in  Bautzen,  Neugraben  7;  Paul
K.  (Teutonia-Jena),  Dr.  jur.,  Landgerichtsrat  in  Gera;
Walter  K.  (Teutonia-Jena),  Dr.  jur.,  Rechtsanwalt  in
Eisenach,  Georgenstr.  18;  Wilhelm  K.  (Germania-Halle),
  Geheimer  Regierungsrat,  Professor,  Dr.  phil.
in  Grosslichterfelde,  Mittelstr.;  Emil  K.  (Normannia-Leipzig),
  Dr.  jur.,  Justizrat,  Rechtsanwalt  und  Notar
in  Dresden.

00.  Zurhellen.  Das  Verzeichnis  der  Alten
Burschenschafter  1907  nennt:  August  (Alemannia-Bonn),
  Superintendent  in  Mülheim  a.  Rh.,  Friedrich-Wilhelm-Str.
  47;  Georg  (Alemannia-Bonn),  Dr.  jur.
in  München-Schwabing,  Habsburger  Platz  3111;  Hermann
  (Alemannia-Bonn),  Pastor  in  Louisendorf,  Post
Calcar;  Otto  (Alemannia-Bonn),  Pfarrer  in  Seelscheid,
Siegkreis;  Walther  (Alemannia-Bonn),  Dr.  phil,,
Assistent  an  der  kgl.  Sternwarte  in  Bonn.

*Dr.  Fieker.

26.  P.  Dolscius,  Plauensis.  Carmen  nuptiale
scriptum  Geo  Waltero,  ecclesiae  Dei  in  Salinis
Saxoniae  ministro.  Witebergae  1552.

18.  Joh.  Jak.  Rinck  von  Baldenstein.  Stammbucheintrag
  mit  Wappen  (in  Silber  ein  schwarzer
Ringel).  Freiburg  24.  6.  1598.

*Stabsarzt  Has,  Diedenhofen.

33.  Quad,  Chef  um  1700  des  Inf.-Regiments
in  Hamm-Soest.  *M.  Petiscus,  Oberleutn.,
Halberstadt.

Berichtigung.
Nr.  6,  Anfrage  29:  Statt  Ghaentzer  muss  es
Glaentzer  heissen.

Verantwortliche  Schriftleitung  Lor.  M.  Rheude  in  München;  Druck  Gebr.  Vogt  in  Papiermühle  S.-A.