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adlige  Geschlecht  Trolle,  F  1782  in  Dänemark.
  In  Schweden  blüht  die  Familie  der

RE
Se
Hradıls

1816  in  den  Freihlerrnstand  erhobenen  Trolle
auf  Trolleraes  und  Fulltoft  in  Schonen  noclı,

denı  eine  Anzahl  hervorragender  Männer
entsprossen  sind.!)  Herr  Aage  Schmidth,
Kopenhagen  blasoniert  das  Wappen  wie  folgt:
»In  G.  ein  enthaupteter  r.  Kobold  (dän.
»Trold«)  zwischen  dessen  Hüften  der  r.
Koboldskopf  angebracht  ist.  Die  Helmzier
zeigt  zwischen  einer  r.  und  g.  Wolfsangel
einen  r.  Koboldskopf.«  Nach  einem  in  der
Heidelberger  Universitätsmatrikel  von  Finanzrat
  Wilckens  gefundenen  Wappen,  hat  der
Trold  die  Linke  erhoben  und  trägt  mit  der
Rechten  seinen  Schweif.

Nach  Mitteilung  des  Kammergerichts-Rats
  Holtze  ist  der  Kopf  zwischen  den
Hüften  neueren  Ursprungs,  der  bekannte
Erzbischof  Gustav  T.  und  der  Seeheld
Herluf  T.  führten  ihn  nicht.

Rodo  von  Haken.

ı)  Mitteilung  Pastor  Lieboldts  im  »Herold«
1905  Nr.  9;  s.  auch  »Herold:  1905  Nr.  7.

BUECHERSCHAU.

Der  Deutsche  Herold.  Zeitschrift  für  Wappen-,
Siegel-  und  Familienkunde.
Verein  »Herold«  in  Berlin.  39.  Jahrg.  1908.

Nr.  1:  Bericht  über  die  Sitzungen  vom  19.  November
  und  3.  Dezember  1907.  —  Hauptversammlung
vom  3.  Dezember  1907.  —  Zwei  Gedenksteine  der
Herren  von  Baden  auf  Liel.  —  Exotische  Länderwappen.
  —  Der  Schillsche  Leutn.  Hans  v.  Flemming

—  bürgerlich.  —  Die  Familie  Schottelius.  —  Ist

Burg  Altena  eine  Stammburg  der  Hohenzollern?  —
Bücherschau.  —  Anfragen.

Monatsblatt  der  Kais.  Kön.  Heraldischen
Gesellschaft  „Adler“.  VI.  Bd.  Wien  1908.

Nr.  26:  Mitteilungen  der  Gesellschaft.  —  Die
Bildnis-Ahnentafel  und  der  Bildnis-Stammbaum.  —
Friedhofs-Notizen.  —  Briefkasten.  —  Eingesendet.

Beiträge  zur  bayerischen  Kirchengeschichte.,
Hrsg.  von  D.  Theodor  Kolde.  Erlangen  1908.  XIV.Bd.
Nr.  3:  Das  Interim  im  Markgraftum  Brandenburg-Ansbach.
  —  Zur  katechetischen  Literatur
Bayerns  im  16.  Jahrhundert.  —  Veit  Dietrich  und
Luther  auf  der  Feste  Koburg.  —  Zur  Bibliographie.

La  Revue  HEraidique,  Historique  et  Nobiliaire,
fond&amp;e  en  1862.  Tome  XXV.  4.  Serie,  Tome  VIll.

Nr.  11:  Le  Juge  d’armes  de  France  et  les
Genealogistes  des  Ordres  du  Roi.  —  Une  reliure  du
XVllle  siecle  aux  armes  des  Fradet  de  Saint-Aoust.
—  Liste  des  Emigres  en  1793.  —  Etat-Civil  Nobiliaire.
—  Questions  et  Reponses.  —  Chronique  des  Livres
et  Revues.  —  Petite  Chronique.

Herausgegeben  vom

Genealogie  des  Gesamthauses  Hohenzollern.
Nach  den  Quellen  bearbeitet  und  herausgegeben
von  J.  Grossmann,  E.  Berner,  G.  Schuster,  K.  Th.
Zingeler.  Berlin  1905.  Moeser.  Gr.  4°.  XXVlIlI
und  590  Seiten.  Geb.  36.—  M.

Mit  Ausnahme  der  Wettiner,  über  welche  der
Direktor  des  Königl.  Sächs.  Hauptstaatsarchivs  in
Dresden  Geh.  Regierungsrat  Dr.  Otto  Posse  (Berlin
und  Leipzig  1897),  ferner  der  Reussen,  über  die  im

Jahre  1903  der  Fürstl.  Reuss.  j.  L.  Archivrat  Dr.

Berthold  Schmidt  in  Schleiz  die  grundlegende
Genealogie  (vergl.  diese  Zeitschrift  VIII.  Jahrg.,  Nr.  5,
Seite  77—78,  November  1907)  bearbeitet  und  im
Druck  herausgegeben  hat,  der  Askanier  in  Anhalt,
über  die  der  Herzogl.  Anhalt.  Archivrat  Prof.  Dr.
Wäschke  in  Zerbst  ein  dankenswertes  genealogisches
Handbuch  (vergl.  diese  Zeitschrift  VII.  Jahrg.,  Nr.  3,
Seite  46—47,  September  1907)  im  Jahre  1904  veröffentlichtte,
  besass  bisher  noch  kein  anderes
deutsches  Fürstengeschlecht  eine  bis  zur  Gegenwart
hinein  kritisch  bearbeitete  und  durch  genaue  Quellennachweise
  belegte  Genealogie.  Als  dringend  erwünscht
  ist  daher  die  vorliegende,  dem  deutschen
Kaiser  und  dem  Andenken  des  Fürsten  Leopold
von  Hohenzollern  gewidmete  Genealogie  des  Gesamthauses
  Hohenzollern  mit  lebhaftem  Dank  zu
begrüssen,  gleich  dem  eine  wertvolle  Ergänzung
hierzu  bildenden,  vor  kurzem  im  Verlage  von  Gebr.
Vogt  in  Papiermühle  erschienenen  und  von  Dr.  jur.
Otto  Frhr.  v.  Dungern  bearbeiteten  1.  Bande  des
Werkes  »Ahnen  deutscher  Fürsten«,  welcher  das