4.  Elisabeth  Bechthold,  T  3.  4.  1623,  gezeugt

5  Söhne  und  5  Töchter,  gelebt  32  Jahre.

Maria  Reimer(in),  T  13.  10.  1623.

Elisabeth  Mantz,  F  1662.

7.  Heintz  Daube,  7  1.  11.  1607  und  seine
Frau  Barbara  Heintz,  T  2.  1.  1600.

Grabsteine  auf  demFriedhof  zuGross-Jena
  bei  Naumburg  a.  d.  Saale.
1.  Vier  Steine  der  Familie  Loss  mit  unleserlichen
  Inschriften.  |
2.  Erbbegräbnis  der  Familie  Jacobi  bezw.
Jacobi  v.  Wangelin.
a)  Caroline  Henriette  Albertine  Jacobi  geb.

ao

Weigel.  *  17.  8.  1789,  +  6.  9.  1853.
b)  Hermann  Adolf  Jacobi.  *  2.  11.  1837,
T  1.1.  1853.

c)  Hermann  Georg  Ludwig  Jacobi.  *  13.
4.  1808,  F  17.  9.  1903.  Landrat  und

155

Rittergutsbesitzer.  Geadelt  am  7.  6.
1842  mit  v.  Wangelin  und  Wappen
Wangelin  (von  S.  und  R.  gespalten).

d)  Friederike  Adolphine  Jacobi  v.  Wangelin
geb.  v.  Wangelin.  *  5.  9.  1813,  T  24.

12.  1876.

e)  Marie  Jacobi  v.  Wangelin.  *  22.  6.  1874,
T  5.  8.  1876.

f)  Carl  Jacobi  v.  Wangelin.  *  7.8.  1875,
r  24.  2.  1876.

Die  Familien  Loss  und  Jacobi  waren
Besitzer  des  Rittergutes  Gross-Jena,  das  seit
1904  einem  Herrn  Laux  gehört.  Ueber  der
Tür  des  Wohnhauses  befindet  sich  das
Loss’sche  Wappen  (C.  W.  L(oss)  1818):
In  Blau  goldner  Schrägrechtsbalken,  belegt
mit  drei  8strahligen  Sternen;  2  Helme;  rechts:
2  Büffelhörner,  links:  4  Rohrkolben  ().

€  Heraldik  «  Wappenkunde

Zur  Kunstheilage,

Die  dem  vorliegenden  Hefte  beigegebene,
in  6farbigem  Buchdruck  ausgeführte  Kunstbeilage
  vereinigt  zwei  originelle  Zeichnungen
des  als  Illustrator  rühmlichst  bekannten
Meisters  Georg  Barlösius  in  Charlottenburg.


Das  Wappen  der  Familie  Klamroth
(in  rotem  Schilde  ein  silberner  Anker,  der
nach  oben  in  eine  4-förmige  Figur  ausläuft;
Helmzier:  eine  Tanne;  Decken:  rot-silbern)
zeichnet  sich  durch  schwungvolle,  eigenartige
  Deckenform  aus.  Die  zweite  Zeichnung
  stellt  das  sinnige  Exlibris  des  Urhebers
selbst  dar:  auf  dem  aus  den  Buchstaben  G.B.
gebildeten  Signete,  durch  welches  sich  ein
Band  mit  der  Aufschrift:  »ex  libris  Georg
Barlösius«  schlingt,  fusst  die  mit  Palette,  Malstock
  und  Brille  ausgerüstete,  drollig  aufgefasste
  Gestalt  des  heiligen  Lukas,  der
durch  drei  an  Schnüren  befestigte  Schildchen
sich  als  Malerpatron  ausweist.

Heraldisches  Kuriesitäten-Kabinet
Im  Besitze  des  Vereins  »Herold«  zu  Berlin
befindet  sich  ein  Wappenbuch  des  XVl.  Jahrh.,
welchem  beigedrucktes  Wappen  derer  von
Hattlingen  entnommen
  ist.  In
S.  ein  mit  Handhebe
  versehener
schwarzerKessel,
darin  ein  roter
Schweinskopf.
Kleinod:  Mit
schw.Hahnfederbusch
  bestecktes
silb.  Schirmbrett,
das  Schildbild
wiederholend.  —
Der  Farbe  nach
scheint  ja  die
Speise  schon  gar  |
zu  sein,  um,  mit  einer  Zitrone  im  Maul,  als  gekochter
  Schweinskopf  aufgetischt  zu  werden;
ein  von  Feinschmeckern  besonders  begehrtes
Essen.  Rodo  von  Haken.