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recht  aus  der  Hand  gegeben.  Nicht  mit
Unrecht  meint  auch  Seyler,  dass  eine  Vermehrung
  der  Einkünfte  der  kaiserlichen
Kammer,  also  ein  finanzielles  Interesse,  in
den  Mittelpunkt  getreten  war.  Fünfzehn
dickleibige  Bände  machen  z.B.  die  Urschriften
von  Wappenbriefen,  Prädikatserteilungen  und
Standeserhöhungen  tirolisch-österreichischer
Landesfürsten  aus  den  Jahren  1564—1665

aus.  Dabei  war  den  Hofpfalzgrafen  oft  die
Zahl  genau  bestimmt,  »wie  vielen  erbaren
und  verdienten  Personen  sie  järlich  Wappen
zu  geben  Macht  haben  sollen«.  Sie  betrug
nicht  unter  5,  meist  10—20  im  Jahre;  doch
haben  sich  die  Palatinatsverweser  nicht  allzustrenge
  an  diese  Beschränkungen  gehalten.
Schluss  folgt.

Der  Deutsche  Herold.  Zeitschrift  für  Wappen-,

Siegel-  und  Familienkunde.  Herausgegeben  vom
Verein  »Herold«  in’  Berlin.  39.  Jahrg.  1908.

Nr.  4:  Berichte  über  die  Sitzungen  vom  18.  Febr.
und  3.  März  1908.  —  Die  Heraldik  auf  der  Ausstellung
  vom  Goldenen  Vlies  zu  Brügge  1907.  (Mit
einer  Tafel  und  Abbildung.)  —  Steininschriften  zu
Stift  Fischbeck  in  der  Grafsch.  Schaumburg.  (Schluss.)
—  Aufschriften  und  Wappen  der  Särge  in  der  Krypta
der  Stiftskirche  zu  Fischbeck.  —  Heinrich  von  Schönfeld.
  —  Exotische  Wappen.  (Mit  Abbildung.)  —
Ein  Kursus  über  Familienforschung  und  Vererbungslehre.
  —  Internationaler  Kongress  für  historische
Wissenschaften  zu  Berlin  1908.  —  Eine  heraldische
Seltenheit?  (Mit  Abbildungen.)  —  Ein  unbekanntes
Siegel  der  Göttinger  städtischen  Altertumssammlung.
—  Nachtrag  zu  den  japanischen  Städtewappen  (1907,
Nr.  1).  —  Bücherschau.  (Mit  Abbildungen.)  —  Vermischtes.

  —  Am  schwarzen  Brett.  —  Anfragen.  —
Antworten.
Monatsblatt  der  Kais.  Kön.  Heraldischen

Gesellschaft  „Adler“.  VI.  Bd.e  Wien  1908.

Nr.  28:  Mitteilungen  der  Gesellschaft.  —  Subskriptions-Einladung.
  —  38.  Generalversammlung.  —
Anfragen.  —  Antworten.

Heraldisch-Genealogische  Blätter  für  adelige
und  bürgerliche  Geschlechter.  Monatsschrift,
herausgeg.  von  Prof.  L.  Oelenheinz  und  H.  von  Kohlhagen.
  5.  Jahrg.  1908.

Nr.  3:  Versuch  einer  geschichtlichen  Entwicklung
  der  Genealogie.  —  Ahnentafel  der  Frau  Christine
Friederike  Therese  von  Kohlhagen  geb.  Oelhafen
von  und  zu  Schöllenbach,.  —  Die  altertümlichen
Grabdenkmäler  der  Stadt  Rothenburg  o.  Tauber.  —
Zur  farbigen  Kunstbeilage.  —  Ueber  die  notwendige
Planmässigkeit  heraldisch-genealogischer  Forschung
und  Quellenpublikation.  —  Worms.

Heraldische  Mitteilungen.  Herausgeg.  vom
Heraldischen  Verein  »Zum  Kleeblatt«  in  Hannover.
19,  Jahrg.  1908.

Nr.  1:  Zum  neuen  Jahre.  Mit  Beilage.  —  Vereins-Versammlung
  vom  14.  Januar  1908.  —  Der  Handapparat
  des  Ahnenforschers.  —  Exotische  Städtewappen.
  —  Heraldisches  aus  Bamberg.  —  Heraldisches
  von  der  Ausstellung  anlässlich  des  Deutschen
Malerbundestagesin  Hannover.  —  Allerlei  Bemerkenswertes.

  —  Zur  Nachricht.  —  Briefkasten.

Nr.  2:  Wilhelm  von  Knobelsdorff  }.  Mit  Beilage
  (Gedenkblatt).

Familiengeschichtliche  Blätter.  Zeitschrift  zur
Förderung  der  Familiengeschichtsforschung  für  Adel
und  Bürgerstand.  6.  Jahrgang.  1908.  Herausgegeben
von  O.  von  Dassel  ın  Döbeln,  Sa.

Lief.  1:  Auszüge  aus  dem  Trauregister  der
Evangelischen  Hof-  und  Sophienkirche  zu  Dresden.
—  Grabdenkmäler  in  und  an  der  Stiftskirche  zu
Wunstorf  bei  Hannover:  Grabstein  des  Heinrich
v.  Heimburg,  7  1429,  —  Namentliches  Verzeichnis
  einer  Sammlung  von  Stammregistern  von  Familien
  aus  Hamburgs  näherer  oder  fernerer  Umgebung.
  —  Grabdenkmal  des  im  Jahre  1725  verstorbenen
  Pastors  Magister  Georg  Ernst  Bachrodt
und  seiner  drei  Frauen  an  der  Kirche  zu  Clingen  in
Schwarzburg-Sondershausen.  —  Nach  Familien  geordnetes
  Verzeichnis  von  Denkmälern,  welche  der
Schriftleiter  photographisch  aufgenommen  hat.  —
Einbecker  Familien  aus  dem  15.  und  16.  Jahrh.  —
Namenverzeichnis  von  etwa  25000  adeligen  und
bürgerlichen  Familien.  —  Grabstein  des  Edlen  Rieme
von  [Allerburg  vom  Jahre  1300  an  der  Kirchenruine
der  Wüstung  Kirchdorf  bei  Bockelnhagen  (Provinz
Sachsen).  —  Auszüge  aus  den  Kirchenbüchern  der
Katholischen  Kirche  zu  Endersdorf  in  Schlesien.  —
Stammtafel  des  adeligen  Geschlechts  der  Pawel
(Pawel-  Rammingen).  —  Die  Familiendenkmäler  in
Lüneburg:  Grabdenkmal  des  Bürgermeisters  Hartwig
  v.  Dassel  f  1716  und  seiner  Gemahlin  Elisabeth
Dorothee  v.  Braunschweig,  Todtenschilder  Ludolfs
v.  Dassel  7  1537,  Staats’  öbing  T  1637,  Ludolfs
v.  Dithmersen  T  1644.  —  Urkunden  und  Akten  zur