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mehrere  des  Namens.  'Zernicki-Sceliga  gibt  auch  ein
Wappen.  Bekannt  sind  mehrere  Wappenvarianten.

54a.  v.Beck.  In  der  Stadtkirche  zu  Schleusingen
befindet  sich  ein  metallenes  Epitaph  (Bronze)  des
Joannes  Christophorus  Liber  et  Nobilis,  Doniinus
de  Beck,  vom  Jahre  1659.  Schild:  (längsgeteilt)  ein
Sparren  beseitet  von  3  Rauten  (Wecken,  'alludierend
auf  den  Namen,  2:1  gestelit.  Nach  meinen  Schleusinger
  Skizzen,  Tafel  64  b.

54b.  Gaess,  Goess,  Gos.  Otterndorfer  Skizzenbuch,
  Tafel  186.  Nach  einem  Oelgemälde  im  Otterndorfer
  Stadtarchiv,  mit  dem  Wappen  des  Stifters.
In  blauem  Felde,  auf  roter  Armbrust,  auf  dem  Bogen

Schnabel,  Helm:  blauweiss  .bewulstet,  darauf  die
Gans  zwischen  zwei  2  Hiefhörnern,  das  rechte  oben
blau,  unten  weiss;  das  linke  in  verwechselten  Farben.

van  der  Goes.  '  Nederlandscher  Adel  van  ).
B.  Rietstap,  Seite  81.  Wappen:  In  Schwarz  3  golden
gehörnte  silberne  Bocksköpfe  2:1  gestellt.  Helm:
schwarzsilbern  bewulstet.  Helmzier:  ein  rot-gezungter
wachsender  silberner  Bockskopf,  golden  gehörnt
zwischen  2  silbernen  Fasanenfedern.  Halskleinod:
an  Stelle  des  üblichen  Medaillons  ein  rautenförmiger
Rubin,  in’  Gold  gefasst  mit  goldenen  Knöpfen  an
den  4  Ecken.  Schildhalter:  2  rücksehende  Böcke.

*Archivar  Uhlmann-Uhlmannsdorff,

eine  stehende  weisse  Gans  mit  roten  Beinen  und  Chemnitz.
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öehillers  Ahnen.
Eine  familiengeschichtliche  Untersuchung
von  Richard  Weltrich.

Mit  6  Stammtafeln  und  4  in  den  Text  gedruckten
Wappen.  Lex.-8°  (VI  und  103).
Böhlaus  Nachf.  Mk.  4.—.

In  der  »Deutschen  Literaturzeitung«  vom  14.  Dezember
  1907  (Nr.  50,  Sp.  3199)  und  zahllosen  andern
Zeitschriften  und  Zeitungen  wird  vorliegende  Broschüre
  mit  dern  Worten  angepriesen:  »Diese  aus  der
Feder  des  hervorragenden  Schillerbiographen  stam-:mende,
  auf  den  neuesten  Forschungen  und
Entdeckungen  beruhende  familiengeschichtliche
Untersuchung  bringt  den  vollen  Nachweis  der
Nichtigkeit  aller  bisher  über  dieAbstammung
Schillers  geltenden  Hypothesen.  Die  Geschichte
  der  Entdeckungen,  die  hier  erzählt  wird,
ist  voller  Spannung  und  Überraschungen.«
Diesen  ebenso  hohlen  wie  hochtrabenden  Tiraden
gegenüber  muss  von  vornherein  erklärt  werden:
1.  Der  »hervorragende«  Schillerbiograph  Richard
Weltrich  hat  selbst  weder  früher  noch  jetzt
irgend  etwas  Nennenswertes  oder  Haltbares  über
die  Herkunft  Schillers  erforscht,  entdeckt  oder  bewiesen;
  2.  W.s  vorstehende  »Untersuchung«  bringt
keinerlei  Nachweis  der  Nichtigkeit  aller  bisherigen
  Schillersstammbäume;  denn  3.  auch  Stadtpfarrer
  Gottfried  Maier  in  Pfullingen,  W.s  neuester
Gewährsmann,  hat  die  Vorfahren  Schillers  keineswegs
  lückenlos  oder  kritisch  unanfechtbar
festgestellt.

R.  W.,  der  Herausgeber  einer  von  1885  bis
1899,  in  vollen  14  Jahren  also  mit  einem  mässigen
Bande  mühsam  ans  Licht  gebrachten  »Geschichte
von  Friedrich  Schillers  Leben  und  Charakteristik
seiner  Werke«,  deren  2.  Band  er  in  »Kürschners
deutschem  Literaturkalender«  bereits  1907  als  er:
schienen  bezeichnet,  während  die  Verlagshandlung
nichts  davon  weiss,  —  R.  W.  hat  dort  S.  858ff.  »zur
Genealogie  der  Familie  Schiller«  die  von  dem  da-Weimar

  1907;

e

maligen  stellvertretenden  Vorsitzenden  und  Schriftführer
  des  Schwäbischen  Schillervereins,  Stadtschultheiss
  Traugott  Haffner  zu  Mabach,  1898/99  aus
den  Neustadter  und  Waiblinger  Kirchenbüchern  und
Rathausakten  ermittelten  Nachrichten  überdes  Dichters
äıteste  ‚Vorfahren  bis  zu  dem  um:1625  gestorbenen

..  Urahinen  Stephan  Schiller  zu  Neustadt,  wodurch  die

bis  dahin  geltende  Stammreihe  Schillers  von  Gustav
Schwab  (1840)  umgestossen  ward,  sich  zu  eigen
gemacht  und  nichts  weniger  als  selbstlos  geprahlt,
mit  diesen  ihm  von  'Haffner  zur  Verwertung  überlassenen
  Angaben:  das  Schillersche  Abstammungsund
  Verwandtschaftsrätsel  gelöst  zu  haben.  Ichhabe
  schon:  vor  drei  Jahren  ‚diese  Methode  ‚W.s
und  seinen  Schmuck  mit  fremden  Federn  hinreichend
gekennzeichnet.  (Die  Schiller  von  Herdern,  Freiburg
  i.  Br.  1905  S.  10f)  und  kann  von  seiner  neuesten
Veröffentlichung  nur  wiederholen,  was  ich  'schön
von  seiner  früheren  gesagt  habe:  »Ohne  selbst
etwas  von  Bedeutung  gefunden  oder  erforscht  zu
haben,  lediglich  gestüzt  auf  die  Forschungsergebnisse
des  Marbacher  Stadtschultheissen  Tr.  Haffner  tat
W.,  als  ob  er  das  erste  und  letzte  Wort  in  der  Angelegenheit
  zu  sprechen  gehabt  und  gesprochen
und  die  ganze  Sache  endgültig  entschieden  habe.«
Gleicherweise  will  er  jetzt  mit  Zuhilfenahme  der
angeblich  über  Stephan  Schiller  hinausgelienden
mutmasslichen  Feststellungen  Maiers  den  »vollen
Nachweis«  seiner  Schillergenealogie  erbringen?  und
da  ihm  dies  mit  guten  Gründen  nicht  gelingt,  wird
er  unwirsch  gegen  alle,  die  nicht  seiner  Meinung
sind,  und  zumal  gegen  mich  und  meine  »Schiller
von  Herdern«,  die  ihm  schwer  im  Magen  liegen
und  in  denen  ich  ihm  noch  an  einer  zweiten  Stelle
widersprechen  musste,  um  ihm  krasse  Unkenntnis
in  heraldischen  Dingen  nachzuweisen,  die  er  so
ausgiebig  für  seine  Theorie  gehraucht  hat.  Das
genügt  W.,  um  die  ganze  Schale  seines  Zorns  über
mich  auszugiessen  und  mir  allein  mehr  als  die  Hälfte
seiner  100  Seiten  starken  Druckschrift  zu  widmen
mit  den  liebenswürdigsten  persönlichen  Ausfällen.
Zu  diesem  Zwecke  schreibt  er  noch  Joseph  Hirns