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im  einzelnen  noch  die  Zahlen  bei  Deutsch  in  den  Tabellen  Ia—f.)
Ich  könnte  deshalb  eher  geneigt  sein,  mich  Dr.  Jäger!)  anzuschließen,
  der  die  schriftlichen  Hausaufgaben  verbannt  und
den  mündlichen  das  Wort  redet.  Doch  glaube  ich,  die  Hausaufgabenfrage
  läßt  sich  nicht  einfach  mit  den  Worten  „mündlich“
  oder  „schriftlich“  abtun!  Meines  Erachtens  kommt
eine  rationelle  Verbindung  beider  Aufgabenarten  der  Lösung
dieser  Frage  viel  näher,  allerdings  müssen  wir  auch  hier
immer  wieder  an  der  ausgesprochenen  Forderung  für  beide
Arten  festhalten,  daß  die  Hauptarbeit  für  alle  Fächer  in  den
Unterricht  gehört,  daß  nur  solche  Aufgaben  zu  Hause  erledigt
werden  sollen,  die  gemacht  werden  können,  die  im  Unterrichte
gründlich  vorbereitet  wurden  und  die  geeignet  sind,  den
Unterricht,  zu  ergänzen,  und  immer  ist  zu  beachten,  daß  die
Aufgaben  auf  ein  Mindestmaß  beschränkt  werden.

Ob  nun  für  die  einzelnen  Fächer  mündliche,  bezw.  schriftliche,
  oder  mündliche  und  schriftliche  Hausarbeiten  im  Interesse
der  zu  erwerbenden  Kenntnisse  zweckmäßiger  sind,  oder  ob
ein  oder  der  andere  Lehrgegenstand  ohne  jegliche  Hausaufgabe
  auskommen  kann,  ist  Sache  der  Fachwissenschaften
und  steht  nicht  für  alle  Schulfächer  in  meiner  Beurteilung.
Daß  manche  wissenschaftlichen  Fächer  auf  manchen  Altersstufen
  ohne  Hausaufgaben  bestehen  können,  ist  genugsam
gefordert  worden  und  auch  erwiesen  und  geht  auch  aus
meinen  oben  angeführten  Erhebungen  für  Naturgeschichte
wenigstens  hervor.

Schiller  sagt  über  diesen  Unterricht  für  die  untere  Stufe
der  höheren  Lehranstalten  folgendes:  Weder  im  botanischen
noch  im  zoologischen  Unterrichte  soll  häusliche  Arbeit  gefordert
  werden,  außer  wenn  es  sich  um  gedächtnismäfßige
Rekapitulationen  z.  B.  für  Zahn-  und  Zehenstellung  und  -Zahl
handelt,  denn  die  zum  Behalten  des  Lehrstoffes  nötigen
Wiederholungen  muß  in  diesem  Unterrichte  der  Lehrgang
mit  sich  bringen,  der  beim  Vergleichen  stets  wieder  auf  das
Vorhergegangene  zurückgreifen  und  durch  immer  neue  Belehrung
  die  Anschauungen  zum  unverlierbaren  Eigentum  der

1)  Vergl.  diese  Arbeit  S.  ıı.