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stattet;  mit  den  allerkleinsten  Schulbesuchern  wird  es  allerdings
  nicht  möglich  sein,  beim  Schreiben  das  wünschenswerte
Mindestmaß  von  30  cm  Entfernung  zu  erreichen.  Die  Vorderarme
  mögen  beim  Schreiben  mit  etwa  °/,  ihrer  Länge  auf
auf  dem  Tische  aufruhn,  die  Oberarme  recht  wenig  vom
Rumpfe  abgezogen  werden.  Vorlagen,  aus  denen  abgeschrieben
  wird,  sollen  nicht  links  seitwärts  liegen,  sondern
hinter  dem  Heft  aufgestellt  werden.  Hefte  mit  langen  Zeilen
sollen  zeitweise  so  nach  links  geschoben  werden,  daß  die  zu
beschreibende  Stelle  immer  annähernd  vor  der  Körpermitte
liegt;  beim  Beschreiben  tieferer  Zeilen  ist  das  Heft  entsprechend
aus  der  Körpernähe  wegzuschieben;  .....  .  der  weder  sehr
glatte  noch  sehr  dünne  Federhalter  werde  lang,  nicht
nahe  an  der  Feder  gefaßt,  damit  das  Kind  den  Kopf  nicht
links  seitwärts  neigen  müsse,  um  die  Schrift  entstehen  zu
sehen.  Man  unterbreche  das  Schreiben  zeitweise,  um  dem
Kinde  kurze  Rasten  von  der,  richtig  ausgeführt,  anstrengenden
  Schreibarbeit  zu  bieten...  ....  Die  Tinte  sei  gleich
beim  Niederschreiben  tiefschwarz;  solange  die  Schiefertafel
benutzt  wird,  werde  sie  recht  sauber  gehalten;  beim  Privatunterricht
  beginne  man  sofort  mit  Papier  und  Blei  und  gehe
nach  einem  halben  Jahre  zur  Tinte  und  Feder  über.  Beim
Lesen  ist  eine  einigermaßen  ausgesprochene  Ruhehaltung,
Anlehnen  an  eine  geneigte  Lehne  bei  etwas  zurückgeschobenem
  Stuhle,  weit  besser.  möglich  als  beim  Schreiben.  Da
eine  starke  Abwärtsdrehung  der  Augen  auf  die  Dauer  anstrengend
  ist,  so  wird  der  Kopf  beim  Schreiben  immer  etwas
zur  Arbeit  gebeugt  sein  müssen;  beim  Lesen  kann  eine
günstige  Stellung  des  Buches  durch  ausgiebiges  Neigen  des
letzteren  (Unterlegen  eines  Gegenstandes,  Halten  in  der  Hand)
leicht  erzielt  werden.“!)  Soweit  die  Ratschläge  Leo  Burgersteins.
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Neben  den  eben  besprochenen  Faktoren  Luft,  Licht,
Arbeitsplatz,  Haltung  bei  der  Arbeit,  spielen  auch  die
Temperaturverhältnisse  eine  beachtenswerte  Rolle  beim

1)  Dr.  Leo  Burgerstein:  Zur  häuslichen  Gesundheitspflege  der  Schuljugend.
  ı0.  Aufl.  Leipzig,  Teubner,  1905,  S.  9—11.