2  S.  ———————  o#

0  ½
oe

i

□4

»
...  .

o.
I

s
*
*
*

0
9
**
0

BLUrEZELIT  DER  RITTERLICIIEN  DICHTKUNST.  UM  1200.
2  5  (Gemãlde  von  Hofsmann.)  In  schwungvollen  Versen  sangen  ritterliche
  Dichter  an  Höfen  und  Burgen  von  deutscher  Art,  edler  Frauen
Minne  und  heldischen  Abenteuern,  am  bedeutendsten  Walther  von  der
Vogelweide  und  Wolfram  von  Eschenbach.

0  2
———e————————
wmimlene
6#0
#
—

4.
——  2
8*X
0
%e,

RUDOLF  VON  HABSBURG  EMPFANCT  DIE  NNCHRICHT
2  7  SEINER  ERWAHLUNG  ZUM  DEUTSCHEN  KMIG.  1273.
(Cemälde  von  v.  Carolsfeld.)  Um  in  ihren  angestammten  Rechten  nicht
beeinträchtigt  zu  werden,  glaubten  die  Fürsten  gutzutun,  einen  kleinen
Adeligen  zum  König  zu  wählen.  Sie  einigten  sich  auf  Rudolf  von  Habsburg,
  der  jedoch  durch  seine  Staatsklugheit  weit  über  sie  hinauswuchs.

FAMBELACERUNG  EINER  STADT  UM  1300.  (Nach  einem  Sticb.)
293  der  Belagerung  der  mit  starken  Mauern  und  tiefen  Gräben
befestigten  Städte  kam  es  darauf  an,  mittels  Rammböcken  und  hölzernen
Wandeltürmen  oder  unter  Schutzdächern  eine  Sturmlücke  in  der  Ringmauer

  herzustellen,  um  in  die  Stadt  eindringen  zu  können.

EMPFANC  EINER  CESANDTSCHAFT  DURCH  FRIEDRICH  II.

2  CGenz32  IN  SIZILIEN.  (Cemälde  von  v.  Ramberg.)  Friedrich

  II.,  der  die  Staatsgewalt  von  der  Bevormmdung  durch  birchliche

Macht  befreien  wollte,  errichtete  in  Sizilien  eine  glänzende  Hofhaltung.

Schöne  Frauen,  Troubadours,  fremde  Fürsten  und  Gesandte  aus  aller
Herren  Ländern  waren  hier  zu  Gast.

CRAF  RUDOLF  VON  HABSBURG  UND  DER  PRIESTER
2  8  (1273—1291).(Cemälde  von  Peter  Paul  Rubens.)  Rudolf  überließ
einem  Hriester,  der  die  Sterbesakramente  trug,  demutsvoll  sein  Oferd.
Der  große  Ahnherr  der  Habsburger  und  spätere  König  blieb  fortan  ein
Vorbild  christlicher  Dienstbarkeit.

WINKELRIED  IN  DER  SCHLACHT  BEI  SEMPACH.  9.JULI
50  1336.  (Cemälde  von  Crob.)  In  den  Freiheitskämpfen  der  verachteten
  „groben  Bauern“  stürzte  sich  Arnold  Winkelried  gegen  die
Speermauer  des  österreichischen  Ritterheeres.  Er  umfaßte  einige  Speere,
begrub  sie  in  seiner  Brust  und  schuf  so  eine  Gasse,  durch  die  seine  Landsleute

  siegreich  vordringen  konnten.

—  —

—*

W

¾l'

—.ss9Q  Ü

——Ââ 
—
—.
—

s-