SICH  UND  SEINEM  SOHN  ULIICH  DAS  TISCHTUCH.  1377.
(Cemälde  von  König.)  Als  Graf  Ulrich  in  der  Schlacht  bei  Reutlingen
(14.  Mai  1577)  eine  schwere  Niederlage  gegen  die  Städter  erlitt,  schnitt
sein  Vater,  Graf  Eberhard  der  Greiner,  das  Tischtuch  zwischen  sich  und

seinem  Sohn  Ulrich  entzwei.

3  ee#  DER  CREINER  zERScHNEID-Er  ZmsckE#

HEIMKEHR  DES  CRANFEN  EBERHARD  VON  WRrTEM.

3  2  BERG  NACH  DER  SCHLACHT  VON  DÖFFNGEN.  1388.  (Cemälde

  von  J.  E.  Lauffer.)  Bei  Döffingen  hatte  der  alte  Rauschebart  den

Tod  seines  Sohnes  Ulrich  zu  beklagen.  Als  er  aber  aus  der  Schlacht

heimkehrte,  wurde  ihm  die  freudige  Kunde,  daß  der  Himmel  ihm  am
gleichen  Tage  ein  Enkelkind  geschenkt  habe.

RETTUNG  DES  SPATEREN  KAISERS  STGISMUND  IN  DER

5  Shus  VON  NIKOPOLIS  DURCH  DEN  BURGCGRAFEN

JOHANN  VON  NURNBERC.  28.  SEPT.  1390.  (Cemälde  von  Hermann

Knackfub.)  Der  Burggraf  brachte  Sigismund  vor  den  nachdrängenden

Türken  auf  einem  Donauschiff  in  Sicherheit.  Sigismund  verlieh  später
Johanns  Bruder  Friedrich  aus  Dank  die  Mark  Brandenburg.

UBERGABE  DER  FESTE  BERCEDORF.  1420.  (Cemälde  von

3  cnuuene)  In  Bergedorff  residierte  die  Linie  Lauenburg  der

Herzöge  von  Sachsen.  Die  machtvoll  aufgeblühte  Hansa  bot  jedoch  den

streitlustigen  Fürsten  mutig  die  Stirn;  Lübecker  und  Hamburger  eroberten
  die  Feste  nach  tapferer  Gegenwehr.

HEINMKEHR  DER  HAMBURCER  NCH  BESIECUNC  DER
34  VITALIENBRUDER.  1401.  (Cemälde  von  Hans  Bohrdt.)  Claus
Störtebeker  bedrohte  den  Frieden  der  Meere.  Die  dadurch  im  Seehandel
gestörte  Hansa  kaperte  sein  Schtff,  die  „Bunte  Kuh“,  ließ  es  nach  Hamburg

  schleppen  und  Störtebeker  hinrichten.

ACNES  vON  ROSENBERC  UBERGIBT  DIE  VATERIICHE

3  CGiesr  DEN  HUSSTrEN.  1426.  Dem  grimmigen  Hussitenführer

Prokop  trotzte  Agnes  von  Rosenberg,  die  nach  dem  Tode  ihres  Vaters

die  Verteidigung  der  Burg  weiterführte.  Als  schließlich  die  Ubergabe  erzwungen

  wurde,  durften  die  wenigen  Überlebenden,  von  der  heldenmütigen
Agnes  geführt,  unbehelligt  die  Feste  verlassen.