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43  4.  MAIL  1521.  (Cemälde  von  v.  Harrach.)  Kurfürst  Frtedrich  der
Weise  von  Sachsen  ließ  den  von  der  Reichsacht  bedrohten  Luther  auf
der  Heimreise  vom  Reichstag  zu  Worms  scheinbar  überfallen,  um  ihn
als  „Junker  Georg“  auf  die  Wartburg  in  Sicherheit  zu  bringen.  Hier
ersetzung“.

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sEElecDERHANsEATENBElcRETsYL.1525.(ccmälde
4  5  von  Petersen.)  Die  Hansa,  in  einer  Zeit  größter  Zersplitterung  die
einzige  Trägerin  deutscher  Handelspolitik,  hatte  im  14.  Jahrhundert  eine
Seeherrschaft  über  ganz  Nordeuropa  geschaffen.  Ihre  Vormachtstellung
zerfiel  erst  im  16.  Jahrhundert  durch  die  Interessengegensätze  der  Städte.

KARLV.  (1519-1556)  BEI  TIZIAN.  (Nach  einem  Cemälde  von

4  %  Die  Verehrung  und  Wertschätzung,  die  Kaiser  Karl  V

der  Kunft,  besonders  aber  seinem  Günstling  Tizian  entgegenbrachte,

außerte  sich  einmal  darin,  daß  er  dem  Meister  einen  niedergefallenen
insel  selbst  aufhob,  als  er  Modell  saß.

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J  4  4  SCHWEIZER  STUDENTEN.  1522.(Cemälde  von  Paul  Thumann.)
Beiseinen  Ausflügen  von  der  Wartburg  als  Junker  Joörg  kam  Luther  nach
Jena,  woer  im  Gasthause  zum  silbernen  Bären  Schweizer  Studenten  traf,
die  ihn  für  Ulrich  von  Hutten  hielten.  Als  ihm  seine  „Wartburg-Postille“
vorgelegt  wurde,  gab  er  schalkhafterweise  vor,  sie  noch  nicht  zu  kennen.

KAISER  KARL  V.  BEI  FUGCGER  IN  AUGSBURG.  15  30.  (Nach
4  6  einem  Cemälde  von  Carl  Becker.)  Der  Reichtum  des  alten  Handelshauses

  der  Fugger  war  unermeßlich.  Bei  einem  Besuche  Karls  V.

verbrannte  Anton  Fugger  Schuldverschreibungen  des  Kaisers.

4  guus  Sachs.  1404—  1576.  (Cemälde  von  Rer.)  Der  Schuhmacher

  und  Poet  Hans  Sachs  ist  der  fruchtbarste  und  vielseitigste
Dichter  seiner  regsamen  Zeit,  dem  Richard  Wagner  in  seiner  Oper  „Die
Meistersinger  von  Nürnberg“  ein  unvergängliches  Denkmal  gesetzt  hat.

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